Peru

Reise- und Sicherheitshinweise


LGBTIQ Hinweise

  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.

  • Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
    - Verfolgen Sie Nachrichten und Wetterberichte
    - Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz
    - Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen“
    - Folgen Sie uns auf Twitter: AA_SicherReisen
    - Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste 

    Aktuelles

    COVID-19

    Die Ausbreitung von COVID-19 kann weiterhin zu Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr und  Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens führen. Weiterhin gilt besondere Vorsicht bei allen Reisen und die Kenntnisnahme der fortlaufend aktualisierten Infobox zu COVID-19/Coronavirus. Wichtig ist bei Einreise nach Deutschland die Beachtung der geltenden Corona-Einreiseverordnung. Benötigt wird der Nachweis über eine vollständige Impfung oder die Genesung oder einen aktuellen negativen COVID-19-Test.

    Epidemiologische Lage

    Peru ist von COVID-19 weiterhin betroffen. Aktuelle und detaillierte Zahlen bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

    Einreise

    Die Land- und Seegrenzen sind weiterhin teilweise geschlossen – allerdings nicht mehr für den Warenverkehr. Der Flugverkehr mit Europa findet  statt. Die Einreise von Personen aus Südafrika kommend ist zunächst bis 12. Dezember 2021 untersagt – dies gilt sowohl für Personen mit Wohnsitz in diesen Ländern als auch für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen dort aufgehalten haben oder durchgereist sind. Peruanische Staatsangehörige und in Peru wohnhafte Ausländer, die aus Südafrika einreisen, unterliegen einer 14-tägigen Quarantänepflicht. Eine „Freitestung“ ist nicht möglich.

    Alle anderen Einreisenden über 12 Jahre können einreisen, wenn die vollständige Impfung mindestens 14 Tage vor der Abreise erfolgt ist. Kinder unter 12 Jahre müssen symptomfrei beim Einstieg ins Flugzeug sein. Ungeimpfte müssen einen negativen Molekulartest vorweisen, dessen Ergebnis bei Abreise nicht älter als 72 Stunden sein darf.

    Vor der Einreise sind Reisende weiterhin verpflichtet, sich elektronisch zu registrieren und den bei der Registrierung erhaltenen QR-Code vorzulegen.

    Durch- und Weiterreise

    Seit dem 29. November sind die Landgrenzen zu Chile und Ecuador von peruanischer Seite aus geöffnet (Einreise mit vollständigem Impfschutz oder negativem Molekulartest nicht älter als 72 Stunden bei Einreise). Die Landgrenzen zu Kolumbien, Brasilien und Bolivien bleiben weiterhin für nicht in Peru wohnhafte Personen (u.a. Touristen) geschlossen. Derzeit sind die Landgrenzen geschlossen. Die Durch- und Weiterreise auf dem Luftweg (Flughafentransit) ist möglich. Die Nutzung von Überlandbussen ist Personen über 45 Jahren nur noch gestattet, wenn sie vollständig geimpft sind. Mit Wirkung vom 15. Dezember können inländische Flüge nur noch genutzt werden, wenn die Person einen vollständigen Impfschutz vorweist oder einen negativen Molekulartest, dessen Ergebnis nicht älter als 72 Stunden bei Abreise ist.

    Reiseverbindungen

    Der internationale Flugverkehr findet statt, jedoch weiterhin in eingeschränktem Maße.

    Beschränkungen im Land

    Die peruanische Regierung hat den Ausnahmezustand bis einschließlich 31. Dezember 2021 verlängert. Es gelten derzeit in ganz Peru nächtliche Ausgangssperren und Beschränkungen, die je nach Region variieren können. Bis zunächst 12. Dezember 2021 gilt landesweit ein nächtliches Ausgangsverbot von 2 bis 4 Uhr.

    Ab dem 15. Dezember 2021 dürfen Personen über 18 Jahre geschlossene Räume nur noch betreten, wenn sie vollständig geimpft sind, den Nachweis darüber führen können und permanent eine Maske tragen (KN95 oder zwei Masken übereinander: chirurgische Maske, darüber eine Stoffmaske oder zwei chirurgische Masken). In Restaurants darf die Maske nur während des Verzehrs abgenommen werden.

    Hygieneregeln

    In der Öffentlichkeit besteht die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Es gilt ein Mindestabstand von einem Meter zu anderen Personen. Grundsätzlich sind zwei Masken übereinander (eine chirurgische und eine Stoffmaske oder zwei chirurgische Masken) oder eine KN95-Maske zu tragen.

    Empfehlungen

    • Achten Sie auf die Einhaltung der AHA-Vorschriften und befolgen Sie zusätzlich die Hinweise lokaler Behörden. Bei Verstößen gegen die Hygienevorschriften können Geldstrafen und kurze Haftstrafen von maximal vier Stunden verhängt werden.
    • Informieren Sie sich über detaillierte Maßnahmen und ergänzende Informationen der peruanischen Regierung.
    • Bitte halten Sie Ihre Daten in der Krisenvorsorgeliste unbedingt aktuell und informieren Sie sich über die Webseite der deutschen Botschaft Lima. 

    Sicherheit

    Terrorismus

    Innenpolitische Lage

    Im gesamten Land führen soziale Unruhen, Streiks und Demonstrationen immer wieder auch zu teilweise gewaltsamen Auseinandersetzungen und Straßenblockaden, die auch Behinderungen im Reiseverkehr verursachen können. Auch die häufig von Touristen besuchten Regionen um Puno am Titicacasee und Cusco sowie Arequipa können davon betroffen sein.

    Im Kampf gegen den Drogenhandel wurde in einigen Provinzen der Notstand ausgerufen. Betroffen sind Provinzen des sogenannten VRAEM, Gebiet der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro und Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte, es kommt dort dennoch weiterhin zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Mit Einschränkungen im Reiseverkehr ist dort zu rechnen.

    • Meiden Sie grundsätzlich Demonstrationen sowie die Elendsviertel in Großstädten.
    • Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden zu passieren, sondern weichen Sie aus oder warten Sie die Normalisierung der Lage ab.
    • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
    • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    Kriminalität

    Die Kriminalitätsrate in Peru und das Risiko, Opfer von Überfällen, Diebstählen oder Entführungen zu werden, ist insbesondere in Elendsvierteln der Großstädte, im öffentlichen Nahverkehr, an Busbahnhöfen, in Einkaufsstraßen und auf Märkten hoch.
    Insbesondere in den Regionen um Ica, Arequipa, Puno, sowie zwischen Puerto Maldonado und Cusco gibt es vereinzelte nächtliche Überfälle auf Überlandbusse, vereinzelt mit sexuellen Übergriffen und Waffengewalt.
    In der Region um Puerto Maldonado erfolgten im Frühjahr 2019 vereinzelte Raubüberfälle sowohl auf Touristengruppen als auch auf ein Hotel.
    Auch auf den Strecken von Huánuco über Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto und weiter nach Yurimaguas bzw. nach Pucallpa wurden Überlandreisende überfallen.
    In Lima kommt es besonders abends in der Innenstadt und in den auch von Touristen häufig besuchten Bezirken Miraflores und Barranco zu Diebstählen, ebenso auf Märkten und in Busstationen.
    Beim Besuch von Bars und Diskotheken kann es zum Einsatz von K.O.-Tropfen kommen.

    Insbesondere in Lima, Arequipa und Cusco sind Taxifahrer gelegentlich in Verbrechen wie Raub und Vergewaltigung involviert. Mit Express-Entführungen soll Bargeld mittels Abheben per Kreditkarte am Geldautomaten erzwungen werden.

    Raubüberfälle erfolgten auch wiederholt während des Taxitransfers vom Flughafen Lima „Jorge Chavez“, der am Rande der Stadt in Callao liegt.

    Touristen wurden des Öfteren gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler" missbraucht, oftmals längerfristig angeworben über das Internet mit Aufbau eines Vertrauensverhältnisses.

    • Seien Sie abends in der Innenstadt von Lima und den Bezirken Miraflores und Barranco wie auch immer in Menschenmengen besonders vorsichtig.
    • Führen Sie keine nächtlichen Bus- und Überlandfahrten durch.
    • Organisieren Sie den Flughafentransfer nach Lima nur über die innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen lizensierten Taxi- und Busgesellschaften.
    • Nutzen Sie nur Taxis von offiziell zugelassenen Unternehmen, nehmen Sie kein Taxi "von der Straße".
    • Seien Sie nachts möglichst nicht allein unterwegs und halten Sie sich immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen auf.
    • Leisten Sie bei Überfällen keine Gegenwehr und provozieren Sie die Täter nicht.
    • Achten Sie bei der Wahl der Unterkunft auf Sicherheitsaspekte wie Nachtwächter, Hotelsafe und Zimmertelefon.
    • Lassen Sie Getränke nicht unbeaufsichtigt und nehmen keine von Unbekannten an.
    • Tragen Sie bei Bahn- und Busreisen Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper.
    • Verzichten Sie auf das öffentliche Vorzeigen von großen Geldbeträgen oder wertvollem Schmuck und Uhren und bewahren Sie diese in Fahrzeugen außer Sichtweite auf.
    • Rufen Sie im Notfall die Policía de Turismo (Touristenpolizei) in Lima in der Calle General Vidal 230, Tel. +511 4601060, 4600849, 4600921.
    • Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren Sie den Inhalt des eigenen Gepäcks, siehe auch Abschnitt Strafrecht.
    • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter und insbesondere bei Lockangeboten z.B. über das Internet skeptisch, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen und wenden Sie ggf. die Polizei.

    Natur und Klima

    Erdbeben

    Peru liegt in einer sehr seismisch aktiven Zone, so dass es regelmäßig zu Erdbeben kommt. Stärkere Erdbeben ereigneten sich zuletzt im August 2016 in der Provinz Caylloma, im Januar 2018 im Süden und Ende Mai 2019 im Norden Perus. Im August 2007 forderte ein Erdbeben in der Region Ica Hunderte von Todesopfern.

    Vulkane

    Die Vulkane Sabancaya und Ubinas im Süden des Landes sind weiter aktiv. Es kommt vor allem zum Ausstoß von Asche, im Umkreis des Vulkans Ubinas wurden Evakuierungen angeordnet. Einschränkungen im Reiseverkehr in dieser Region gab es jedoch bisher nicht.

    Überschwemmungen

    Das Klima ist im östlichen Amazonasgebiet feuchttropisch, im Hochland herrscht tropisches Hochgebirgsklima. An der Küste ist es im Sommer heiß und im Winter kühl.
    Insbesondere in der Regenzeit von Dezember bis März können starke Regenfälle zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu Behinderungen und Gefährdungen im Reiseverkehr führen. Hiervon können auch touristische Sehenswürdigkeiten betroffen sein, so etwa in der Region Cusco, wo sich die Inkastadt Machu Picchu und der „Inka-Trail“ befinden.

    • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
    • Halten Sie sich über die lokale Lage über die regionalen Büros der peruanischen Touristeninformation “iPeru“ und die Medien informiert und beachten Sie Hinweise der staatlichen Behörde für Katastrophenschutz (INDECI).
    • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

    Reiseinfos

    Infrastruktur/Verkehr

    Die Verkehrswege können aufgrund von Maßnahmen im Zusammenhang zur Eindämmung von COVID-19 beeinträchtigt sein, siehe Aktuelles.

    Der technische Zustand der vom Flughafen „Maria Reiche“ in Nazca eingesetzten Kleinflugzeuge für Flüge über die Nazca-Linien, die Qualifikation der Piloten und die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften entsprachen in der Vergangenheit nicht europäischem Standard, so dass es 2007 und 2016 zu mehreren Zwischenfällen und 2007 bzw. 2008 zu drei Abstürzen mit Todesfolgen kam. Die Standards am Flughafen in Pisco, von wo ebenfalls Überflüge der Nazca-Linien angeboten werden, sind nach derzeitigen Erkenntnissen besser.

    Die Städte und Sehenswürdigkeiten entlang der Küste können über die gesamte Länge mit privaten Pkws oder öffentlichen Verkehrsmitteln befahren werden. Dies gilt auch für Fahrten in die „Sierra“ (Andenhochland) nach Cajamarca, Huaraz (Callejón de Huaylas) Chanchamayo, von Pisco nach Ayacucho, von Nazca nach Cusco und weiter nach Puno, und nach Arequipa, einschl. Cañón de Colca sowie ebenfalls die Weiterfahrt nach Puno.

    Die von Ecuador nach Chile führende gebührenpflichtige Haupttransitstrecke „Panamericana“ ist durchgehend gut befahrbar, in Teilen jedoch mautpflichtig.

    Im Landesinneren sind einige weitere Hauptverbindungsstraßen gut ausgebaut, in abgelegenen Gegenden sind Verbindungen zwischen größeren Orten oft nicht befestigt und im Hochland gelegentlich und insbesondere während der Regenzeit wegen Erdrutschen nicht oder nur schwer befahrbar.

    Unfälle von Überlandbussen mit einer großen Anzahl von Toten und Verletzten passieren häufig, auch auf dem Weg nach Machu Picchu mit dem Bus über Santa Teresa und Hidroelectrica, bei der unbefestigte Gebirgsstraßen befahren werden. Sicherer ist die Anreise nach Machu Picchu mit dem Zug über Aguas Calientes.

    Die Nutzung innerperuanischer Flüge und die Mitnahme in Überlandbussen ist nur gewährleistet, wenn ein Pass (bei Busreisen reicht zumeist eine Passkopie) vorgelegt werden kann. Gelegentlich wird auch eine Diebstahlsanzeige ersatzweise anerkannt.

    • Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Abschnitt Gesundheit. Notfallmedizinische Dienstleistungen entsprechen, vor allem außerhalb Limas, nicht dem europäischen Niveau.
    • Führen Sie keine Nachtfahrten mit eigenem Fahrzeug durch, es besteht ein erhöhtes Unfall- und Überfallrisiko.
    • Bewahren Sie die an den Mautstationen („Peaje“) ausgegebenen Tickets gut auf, da Ihnen bei Unfällen oder Pannen damit kostenlose Hilfe zusteht, Notrufnummern sind auf dem Mautticket abgedruckt.
    • Nutzen Sie bei Überlandreisen mit dem Bus möglichst nur tagsüber nur die landesweit operierenden, größeren Busunternehmen (z. B. Cruz del Sur, Peru Hop, Oltursa sowie Excluciva).
    • Nehmen Sie Dienstleistungen stets nur von bekannten/empfohlenen Reisebüros und Reiseführern in Anspruch und lassen Sie sich nicht ‚auf der Straße‘ überreden. Fremdenführer sollten sich entsprechend ausweisen können. Die lokalen Büros von „iPeru“ helfen rund um die Uhr weiter.
    • Achten Sie bei Anreise mit Flussschiffen von Pucallpa oder Yurimaguas aus/nach Iquitos auf die Qualität des Anbieters und der eingesetzten Schiffe und nutzen Sie nur moderne Schiffe. Ansonsten besteht die Gefahr schlechter hygienischer Zustände und schlechter Verpflegung an Bord.
    • Führen Sie bitte stets Ihren Reisepass mit.
    • Wenden Sie sich bei Beschwerden über die Behandlung oder vermeintliche Übervorteilung durch Hotels, Fluglinien oder Reiseunternehmen an das Amt für Verbraucherschutz INDECOPI.

    Wanderungen/Bergtouren/Besuch von Nationalparks

    Bergsteiger in der Region Ancash um die Stadt Huaraz können die peruanische Bergwacht „Unidad de Salvamento de Alta Montaña“ vorab kontaktieren. Einige der touristischen Zentren Perus liegen in großer Höhe wie z.B. Cusco auf 3.500, Titicacasee, Puno auf 3.800 und Arequipa auf 2.400 Meter).

    Die in manchen archäologischen Parks bestehenden Verbote von Picknicks, Lagerfeuern, Campen u. ä. sollten unbedingt respektiert werden. Bei Verstößen muss mit Strafverfolgung gerechnet werden.

    • Buchen Sie in Iquitos Ausflüge in den Urwald grundsätzlich nur bei offiziellen Agenturen und keinesfalls bei informellen Anbietern auf der Straße.
    • Berücksichtigen Sie große Höhe der genannten Reiseziele bei Ihrer Reisevorbereitung und holen Sie ggf. vorherigen ärztlichen Rat ein, siehe Gesundheit.

    Führerschein

    Für touristische Aufenthalte werden der deutsche und der Internationale Führerschein anerkannt. Eine spanischsprachige Übersetzung des nationalen deutschen Führerscheins ist allerdings empfehlenswert.
    Der Internationale Führerschein gilt nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein.

    Besondere Verhaltenshinweise/Spirituelle Zeremonien

    Bei der Teilnahme an Schamanen-Ritualen in den peruanischen Urwaldregionen ist es durch den Genuss der halluzinogen wirkenden Mittel Ayahuasca und San Pedro bereits zu schweren Erkrankungen und sogar Todesfällen gekommen.

    • Lassen Sie sich vor der Teilnahme zu solchen Ritualen unbedingt bei „iPeru“ oder bei formell registrierten Tourismusagenturen beraten und nutzen Sie keinesfalls inoffizielle Anbieter.
    • Machen Sie offiziellen Anbietern vor einer Teilnahme unbedingt vollständige Angaben zum Gesundheitszustand, um Risiken zu minimieren.

    LGBTIQ

    Rechtliche Besonderheiten

    Drogenbesitz und Drogenhandel gelten als Verbrechen und werden mit sehr hohen Gefängnisstrafen geahndet. Personen, bei denen Kokain oder andere Drogen gefunden werden, müssen, auch bei Mitführung „nur“ kleinerer Mengen, mit sofortiger Verhaftung sowie einer Haftstrafe in Höhe von zwei bis 25 Jahren rechnen. Die Gefängnisse in Peru entsprechen nicht europäischem Standard und sind in der Regel extrem überbelegt. Hygienische Verhältnisse sowie die Versorgung mit Lebensmitteln sind schlecht.

    • Vermeiden Sie bitte jede Berührung mit Drogen aller Art. Auch die Mitnahme bzw. der Transport von Gegenständen für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts kann verhängnisvolle Folgen haben.
    • Führen Sie keinesfalls ohne vorherige Genehmigung der peruanischen Obersten Zollbehörde Kulturgüter aus. Verstöße werden strafrechtlich verfolgt und haben zudem die Einziehung der Kulturgüter zur Folge.

    Geld/Kreditkarten

    Landeswährung ist der Peruanische Sol (PEN). Die Abhebung von Bargeld an Geldautomaten ist grundsätzlich mit Kreditkarte, hingegen nur sehr eingeschränkt mit Bankkarte möglich. Mit Bankkarten des „V-Pay“-Systems sind grundsätzlich keine Barabhebungen möglich. Mit US-Dollar kann vielerorts direkt gezahlt werden.

    Bei Problemen mit der Geldversorgung können Sie sich z. B. mit Western Union in Verbindung setzen. Euro-Scheine können zumindest in Lima, Arequipa, Puno und Cusco in Wechselstuben umgetauscht werden. Außerhalb größerer Orte ist der Umtausch von Euro und gelegentlich auch US-Dollar in peruanische Soles problematisch.

    Einreise und Zoll

    Ein- und auch Durchreisebestimmungen können aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 derzeit abweichen, siehe Aktuelles.

    Einreise- und Einfuhrbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie nur direkt bei den Vertretungen Ihres Ziellandes.
    Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls  und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

    Reisedokumente

    Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

    • Reisepass: Ja
    • Vorläufiger Reisepass: Ja
    • Personalausweis: Nein
    • Vorläufiger Personalausweis: Nein
    • Kinderreisepass: Ja

    Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
    Alle Reisedokumente müssen bei Einreise noch sechs Monate gültig sein.

    Sollte der Pass nicht die erforderliche Gültigkeitsdauer enthalten, erfolgt eine Zurückweisung an der Grenze (beziehungsweise am Flughafen), auch wenn nur ein kurzer Aufenthaltszeitraum in Peru vorgesehen ist.

    Visum

    Deutsche Staatsangehörige benötigen für touristische Aufenthalte von bis zu 90 Tage pro Halbjahr kein Visum.

    Einreisekontrolle

    Bei der Einreise werden die Einreise- und Aufenthaltsdaten elektronisch von der peruanischen Grenzbehörde erfasst, dazu werden die Einreise und die bewilligte Aufenthaltsdauer im Reisepass vermerkt.

    Bei Überschreitung der Aufenthaltsdauer muss bei der Ausreise eine Geldstrafe in Höhe von derzeit 4,- PEN pro Tag der Überschreitung bezahlt werden, bevor das Land verlassen werden kann. Auch bei Verlust der Einreisekarte kann bei Ausreise eine Geldstrafe erhoben werden.

    Einreisende Touristen müssen gelegentlich Weiterreise- oder Rückflugticket vorlegen, obwohl dies nicht den offiziellen Einreisevorschriften entspricht.

    Die Entscheidung, welche Aufenthaltsdauer im Einzelfall bewilligt wird, obliegt den Grenzbehörden.

    Bei einer nicht registrierten Einreise gehen die peruanischen Behörden von einem illegalen Aufenthalt aus, der zu erheblichen Problemen und Verzögerungen bei der Ausreise und im ungünstigen Fall zu einer kostenpflichtigen Abschiebung führen kann. Manche Grenzübergänge (etwa bei Einreise aus Bolivien) können nachts nicht besetzt sein, so dass die Registrierung dort folglich nicht erfolgen kann.

    • Achten Sie unbedingt darauf, dass das Grenzpersonal Ihre Einreise und die bewilligte Aufenthaltsdauer korrekt vermerkt.
    • Reisen Sie möglichst tagsüber ein und suchen Sie notfalls bei nicht erfolgter Registrierung umgehend und spätestens im nächstgrößeren Ort die Einwanderungsbehörde auf.

    Verlängerung des Aufenthalts

    Eine nachträgliche Verlängerung der 90-tägigen Aufenthaltsdauer ist nur ausnahmsweise in begründeten Einzelfällen möglich und muss über die peruanische Einwanderungsbehörde Migraciones beantragt werden.
    Detaillierte Informationen sind in spanischer und englischer Sprache bei der Superintendencia Nacional de Migraciones oder bei den peruanischen Auslandsvertretungen in Deutschland bzw. Ihrem Wohnsitzland erhältlich.

    Ein- oder Ausreise über die USA

    Minderjährige

    Zur Ausreise aus Peru ist gemäß Mitteilung der peruanischen Einwanderungsbehörde für Minderjährige, die nicht von beiden sorgeberechtigten Eltern begleitet werden, die Vorlage einer von einem peruanischen Notar ausgestellten Zustimmungserklärung des nicht mitreisenden Elternteils oder eine gerichtliche Ausreisegenehmigung erforderlich:

    • für Minderjährige, die (auch) die peruanische Staatsangehörigkeit besitzen, bei Wohnsitz in Peru oder bei im Ausland wohnhaften Peruanern nach einem Aufenthalt in Peru von über 90 Tagen;
    • für Minderjährige, die nicht die peruanische Staatsangehörigkeit besitzen, nur bei Wohnsitz („Residencia“) in Peru.
    • Beachten Sie hierzu die Informationen (auf Spanisch und Englisch) der Einwanderungsbehörde "Migraciones".

    Einfuhrbestimmungen

    Informationen über Zollvorschriften in Peru auf Spanisch und Englisch bietet die peruanische Zollbehörde.

    Die Ausfuhr von Kulturgütern bedarf der vorherigen Genehmigung der peruanischen Obersten Zollbehörde. Verstöße werden strafrechtlich verfolgt und können die Einziehung der Kulturgüter zur Folge haben.

    Für die Rückreise aus Peru nach Deutschland wird in Ergänzung der allgemeinen deutschen Zollvorschriften darauf hingewiesen, dass selbst kleine Mengen von losem oder auch abgepacktem Coca-Tee vom deutschen Zoll beschlagnahmt werden und die versuchte Einfuhr von Coca-Tee einen Verstoß gegen das deutsche Betäubungsmittelgesetz darstellt.

    Beim Versand von elektronischen Apparaten, Ersatzteilen, Kamerazubehör, Kosmetika u. ä. per Post oder Kurier nach Peru ist die Zollauslösung kostspielig und zeitaufwändig. Sendungen, die für Empfänger in der Provinz bestimmt sind, werden zum Teil in Lima zurückgehalten. Eine Inanspruchnahme deutscher Vertretungen ist hierfür nicht möglich.

    Einreise mit einem Fahrzeug

    Die temporäre Einfuhr eines PKW oder Motorrads für Reisen in Peru ist möglich, aber kompliziert. In aller Regel erteilen die peruanischen Zollbehörden Genehmigungen für 90 Tage, die nicht verlängert werden können. Wenn das Fahrzeug nicht rechtzeitig ausgeführt wird, ist das Risiko einer Beschlagnahmung oder Enteignung sehr hoch.

    Heimtiere

    Für Heimtiere muss am Schalter des National Agricultural Sanitation Service (SENASA) die Ausstellung der Einfuhrlizenz (licencia de internación) gegen eine Gebühr in Höhe von rund 50,- Euro beantragt werden. Hierfür müssen ein mind. 30 Tage, höchstes 12 Monate altes Impfzeugnis gegen Tollwut sowie ein max. zehn Tage vor Ankunft ausgestelltes Gesundheitszeugnis mit Auflistung aller Impfungen vorgelegt werden. Weitere Informationen erteilt die Botschaft von Peru in Berlin.

    Gesundheit

    Aktuelles

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Erkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.

    Dengue-Fieber

    Aufgrund der Zunahme an Fällen von Dengue-Fieber wurde im Februar 2020 für die Regionen Loreto, Madre de Dios und San Martín ein gesundheitlicher Notstand ausgerufen.

    • Beachten Sie die Informationen zu Dengue-Fieber.

    Masern

    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

    • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

    Impfschutz

    Bei direkter Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen ab einem Alter von neun Monaten empfohlen, die in Gebiete unterhalb von 2.300m in folgenden Regionen reisen: Amazonas, Loreto, Madre de Dios, San Martín, Ucayali, Puno, Cusco, Junín, Pasco, Huánuco, hoher Norden von Apurimac, hoher Norden von Huancavelica, hohes Nordosten von Ayacucho und der Osten von Piura. In Gebieten oberhalb von 2.300 Meter (inklusive der Stadt Cusco, Lima, Machu Picchu und dem Inka Trail) ist keine Gelbfieberimpfung empfohlen. Aus Peru kommend kann der Nachweis der Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden.

    • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
    • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.
    • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
    • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

    Zika-Virus-Infektion

    Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

    Chikungunya

    Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe Merkblatt Chikungunya-Fieber.

    • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Dengue-Fieber

    Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.

    • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Malaria

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender dämmerungs- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Personen nicht selten tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

    Ein geringes Risiko besteht im ganzen Land unter 2000 m, v.a. in Ayacucho, Junín, Loreto, Madre de Dios, San Martin, Puerto Maldonado und in Iquitos.
    Als malariafrei gelten Lima, Cuzco, Machu Picchu, das Anden-Hochland, die Küste im Süden von Lima. Ica und Nazca.

    Je nach Reiseprofil kann eine Notfallselbstmedikation im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein, deren Auswahl vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

    • Tragen von körperbedeckender, heller Kleidung (lange Hosen, lange Hemden)
    • wiederholtes Auftragen von Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen tagsüber (Dengue!) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria!)
    • Schlafen ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

    Durchfallerkrankungen

    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.

    Seit Mai 2019 wird zudem in Lima, Junín, La Libertad (einschließlich Trujillo), Lambayeque (einschließlich Chiclayo) und Piura Regionen über mehr als 200 Fälle des neurologischen Guillan-Barre-Syndrom berichtet. Die Ursache ist vermutlich auf einen durch die Atemwege oder Lebensmittel übertragenen Krankheitserreger zurückzuführen. Für Reisende besteht ein minimales Risiko. Reisende in Risikobereichen sollten jedoch Vorsichtsmaßnahmen für Lebensmittel und Getränke sowie Maßnahmen zur Händehygiene beachten.

    Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

    Leishmaniasis

    Die kutane und mukokutane Form kommt landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).

    Oropouche-Fieber

    Das Oropouche-Virus ruft ein Dengue-ähnliches Krankheitsbild hervor (s. o.) und wird ebenfalls durch Mücken übertragen.

    Leptospirose

    Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.

    Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.

    Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

    Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)

    In Peru kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.

    Pest

    Das Ansteckungsrisiko für Reisende ist sehr gering. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufige Wäschewechsel sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Für beruflich in Pestgebieten Tätige kann im Einzelfall und nur nach Rücksprache mit einem Reise-/ Tropenmediziner die prophylaktische Einnahme von Antibiotika sinnvoll sein.

    Höhenkrankheit („Soroche“)

    In Lagen über 2500 Meter häufigere, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2000 Metern. Betroffen sind alle Altersstufen und häufig Touristen bei Flugreisen nach Cusco oder Puno, also nicht nur Bergsteiger. Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung. Das gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig.

    HIV/AIDS

    Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Medizinische Versorgung

    Das medizinische Versorgungsangebot ist in Lima im privaten Sektor z. T. auf international hohem Standard. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen meist defizitär strukturiert.
    Das Auswärtige Amt empfiehlt sich im Erkrankungsfall auf der Internetseite der Deutschen Botschaft über Ärzte und Krankenhäuser in Peru zu informieren oder im Notfall ggf. die entsprechenden Honorarkonsuln zu kontaktieren.
    In der Regel reichen die Behandlungsmöglichkeiten in Cusco nicht aus, um schwere Notfälle adäquat zu versorgen. Sobald es der medizinische Zustand zulässt, sollten schwer Kranke oder Verletzte deshalb nach Lima verlegt werden.

    • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
    • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.
    • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

    Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss: 

    • Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.
    • Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
    • Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung. Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot.
    • Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

    Länderinfos zu Ihrem Reiseland

    Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

    Mehr

    Weitere Hinweise für Ihre Reise

    Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht unverändert fort.

    Seit September 2014 drohen insbesondere die Terrororganisationen „Al Qaida“ und „Islamischer Staat“ (IS) mit Anschlägen gegen verschiedene Länder und deren Staatsangehörige. Es kam zu einer Reihe von Angriffen mit Schusswaffen, Sprengstoffanschlägen sowie Entführungen und Geiselnahmen.

    Auch wenn konkrete Hinweise auf eine Gefährdung deutscher Interessen im Ausland derzeit nicht vorliegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch deutsche Staatsangehörige oder deutsche Einrichtungen im Ausland Ziel terroristischer Gewaltakte werden.

    Als mögliche Anschlagsziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen.

    Der Grad der terroristischen Bedrohung unterscheidet sich von Land zu Land. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, in denen bereits wiederholt Anschläge verübt wurden oder mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können, oder in denen Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen.

    Genauere Informationen über die Terrorgefahr finden sich in den länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

    Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, nach wie vor vergleichsweise gering. Dennoch sollten Reisende sich der Gefährdung bewusst sein.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

    Deutschen Staats­ange­höri­gen wird empfohlen sich unabhängig vom Land und der Dauer des Auslands­aufenthalts in die Krisen­vor­sorgeliste „Elefand“ des Auswärtigen Amts einzutragen:
    Krisenvorsorgeliste 

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts und werden fortlaufend aktualisiert. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen und stellen lediglich eine Hilfestellung seitens des Auswärtigen Amtes dar, sie können eine Information durch die zuständigen Stellen des jeweiligen Staates jedoch nicht ersetzen.

    Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Bitte beachten Sie, dass Gefahrenlagen oft unübersichtlich sind und sich rasch ändern können. Auch daher können mit größter Sorgfalt recherchierte Informationen unzutreffend oder unvollständig sein. Das Auswärtige Amt empfiehlt deswegen, dass Sie sich vor Reiseantritt etwa an Ihren Transportdienstleister sowie die jeweils zuständige diplomatische oder konsularische Vertretung des Ziellandes wenden.

    Bitte beachten Sie auch, dass die Entscheidung über den Antritt einer Reise letztlich immer in Ihrer alleinigen Verantwortung liegt. Eine generelle Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden wird nicht übernommen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.

    Bitte klären Sie mit Ihrer Krankenkasse oder Krankenversicherung, ob für Ihre Auslandsreise ein adäquater Krankenversicherungsschutz besteht, der auch die Kosten für einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt.

    Ohne ausreichenden Versicherungsschutz sind vor Ort notwendige Kosten (z.B. Behandlungs- bzw. Krankenhauskosten, Heimflug) grundsätzlich vom Betroffenen selbst zu tragen und können schnell alle Ihre Ersparnisse aufzehren.

    Es ist in vielen Ländern üblich, dass die von Ärzten bzw. Krankenhäusern in Rechnung gestellten Kosten noch vor der Entlassung zu begleichen oder gar vorzustrecken sind. Auch kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Arzt/das Krankenhaus eine Ausreiseverweigerung für den Patienten erwirkt, wenn die Rechnung nicht beglichen wird.


    Informationen zu Infektions- und Tropenkrankheiten:

    Merkblätter zu häufigen Infektions- und Tropenkrankheiten zum Download


    Viele Reiseandenken unterliegen strengen Einfuhrregeln. Informieren Sie sich rechtzeitig!

    Bitte informieren Sie sich bereits vor Antritt Ihrer Reise darüber, welche Reiseandenken aus Artenschutzgründen nicht eingeführt werden dürfen. Nicht wenige Touristen erleben bei ihrer Rückkehr eine böse Überraschung, wenn das Erinnerungsstück vom Zoll beschlagnahmt wird oder sogar Strafen folgen. Auch wenn ein exotisches Souvenir noch so sehr durch seine Besonderheit und Einzigartigkeit beeindruckt - viele Tier- und Pflanzenarten, aus denen derartige Souvenirs hergestellt werden, sind in ihrem Bestand gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Diese Souvenirs unterliegen strengen Einfuhrbestimmungen.

    Der Zoll und das Bundesamt für Naturschutz haben für Reisende das Online-Portal Artenschutz im Urlaub für Reisende eingeführt. Hierüber können Sie sich genau informieren, welche Souvenirs aus welchen Ländern nach Deutschland eingeführt werden dürfen.

    Bitte tragen Sie nicht zum illegalen und schädlichen Handel mit wild lebenden Tieren und Pflanzen bei. Naturschutzorganisationen sowie Umwelt- und Zollbehörden raten dazu, kein Risiko einzugehen und grundsätzlich auf Mitbringsel zu verzichten, die aus Tieren oder Pflanzen gefertigt wurden. Sie empfehlen stattdessen landestypische Textilien, Keramik, Metall- und Glasarbeiten oder Malereien zu erwerben. Grundsätzlich sollten Sie beim Kauf von Tier- und Pflanzenprodukten Vorsicht walten lassen, wenn Sie deren Herkunft nicht nachvollziehen können. So fügen Sie der Tier- und Pflanzenwelt Ihres Ferienlandes keinen Schaden zu.

    Bitte beachten Sie auch unsere Fragen und Antworten zum Thema „Sicherheitshinweise“

    FAQ

    Quelle: Datenschnittstelle des Auswärtigen Amts

bolivien-gay-reise-buchen-laguna-colorada-schwul-urlaub-reisespezialist-suedamerika-rundreise  Gay Urlaub Südamerika - Chile, Bolivien und Peru - drei Länder entdecken   17 Reisetage ab 5.795 €  [contact-form-7 404 "Nicht gefunden"]

Unverbindliche
Reiseplanung




    Südamerika für Gays – Chile, Bolivien und Peru – Gay Reisekombination

    Chile, Bolivien und Peru gehören zwar nicht zu den absoluten Gay Hotspots in Südamerika, wie beispielsweise Gay Urlaub Argentinien oder Gay Urlaub Kolumbien. Es ist aber offensichtlich, dass sich durch den unermüdlichen Einsatz der lokalen und internationalen LGBTI-Community in den letzten Jahren einiges verändert hat! Diese drei Länder Lateinamerikas verfügen über ein reiches geschichtliches Erbe, eine atemberaubende Natur, blauen Himmel, eine hervorragende Küche, bunte Textilien und großartige, sehr freundliche Menschen. Ein Gay Urlaub Südamerika ist also auch hier ohne Schwierigkeiten machbar. Gays können sicher und bequem reisen. Unsere Gay Urlaub Reisespezialisten haben in den großen Städten die perfekten Tipps, um auch die LGBTI Szene zu erkunden.

    Reisekombination Chile, Bolivien, Peru – Gay Rundreise individuell

    Wir bieten Euch die perfekte, organisierte Gay Urlaub Reisekombination Südamerika, aus den drei atemberaubenden Ländern: Chile, Bolivien, Peru. Mit persönlichem Reiseleiter seid ihr unterwegs und erkundet die Highlights der drei Juwelen. Ihr entdeckt auf dem Landweg die majestätischen Anden und deren Schätze. Und wir schneidern diese Reisekombination auf Eure persönlichen Bedürfnisse zu. Etwas aktiver unterwegs oder es lieber gemächlich angehen lassen. Oder eine Genussreise mit außergewöhnlicher Gastronomie. Ganz nach Euren Vorstellungen! Alles ist möglich an diesem beeindruckenden Fleckchen Erde.

    Von der sensationelle Atacama Wüste in Nord Chile, über die Dächer der Welt in Bolivien, zu den beeindruckenden Inka Schätzen Perus

    Auf dieser Reise seid ihr den Sternen so nah wie noch nie! Ihr beginnt in Chile – in der Atacama Wüste. Die Sterne sind zum Greifen nah! Ihr startet Euer außergewöhnliches astronomisches Abenteuer. Hier seht ihr den atemberaubenden klaren Sternenhimmel der südlichen Hemisphäre. Die trockensten Wüsten der Erde erwartet Euch und on top auch noch sensationelle Sonnenuntergänge.

    Ihr fahrt entlang der Hochlandlagunen in Nord Chile und auf der Weiterreise in Bolivien und genießen das sagenhafte Panorama. Euch erwartet Gänsehaut Garantie und unzählige „Wow“ Erlebnisse. Bolivien selbst ist bereits eine Entdeckungsreise. Wenn ihr der Ansicht warst, ihr habt alles gesehen, werdet ihr hier vom Gegenteil überzeugt. Ihr entdeckt den Salar de Uyuni, fahrt weiter entlang der Hochlandlagunen in die Siloli Wüste.

    Der Titicacasee ist ein weiteres TOP Highlight und überzeugt als höchst gelegener Binnensee, ebenso wie der weite Blick über den Talkessel von La Paz.

    Dann geht es weiter nach Peru. Wer will nicht zur Weltwunder Stadt der Inkas, Machu Picchu erwartet uns mit uralter Inka Geschichte und unberührter Natur. Von den beeindruckenden Gebirgszügen der Anden über die raue Pazifikküste. Die Landschaft Perus ist von Gegensätzen nur so geprägt.

    Gay Urlaub Südamerika Reisespezialisten

    Wir packen Alles in Eure ganz persönliche Reise. Passenden Komfort. Eine Kombination aus Kultur, Geschichte, Abenteuer, Genuss und Natur! Und auch gerne etwas Aktivurlaub wenn gewünscht sowie Eure persönlichen Gay Hotspots. Hier ist unser Vorschlag für eine individuell Rundreise. Ihr möchtet lieber in der Gruppe reisen? Auch das ist kein Problem, sprecht uns an! Wir gehen auf Eure persönlichen Wünsche ein, stimmen Termine und Reisedauer ganz nach Euren Vorgaben ab. Wir schneidern das persönliche Reiseangebot für Gay Urlaub Südamerika – Chile, Bolivien und Peru. Lasst Euch inspirieren. Ob ein Gay Urlaub Argentinien mit persönlicher Note oder Deine Gay Rundreise Chile – nach Deinen Vorgaben. Oder der Gay Hotspot – Gay Urlaub Kolumbien – mit allen Highlights die ihr für einen perfekten Urlaub braucht. Wir kennen uns aus und organisieren Deine persönliche Reise.

    17 Reisetage, Reisepreis pro Person ab 5.795 €

    Auf Basis von 2 zusammenreisenden Personen im Abreisemonat April

    Die Rundreise auf einen Blick

    Go Holidate - Flug mit renommierter Airline
    Flug mit renommierter Airline
    Go Holidate - Grandiose Landschaft & Natur
    Grandiose Landschaft & Natur
    Go Holidate - Sehenswürdigkeiten
    Sehenswürdigkeiten
    Go Holidate - persönliche Betreuung
    persönliche Betreuung
    Go Holidate - lokale Reiseleiterbetreuung
    lokale Reiseleiterbetreuung
    Go Holidate - Wir sind immer für Dich da
    Wir sind immer für Dich da

    Inklusive Gay Urlaub Südamerika

    • 15 Übernachtungen in 4 Sterne Hotels mit angegebener Verpflegung – gerne beraten wir Dich bei der Reisekategorie – alle Gay friendly!
    • Deutschsprachige, individuelle Reiseleitung während der Reise
    • Alle Transporte laut Reiseprogramm
    • Linienflug in der Economyclass mit LATAM ab/bis Frankfurt über Madrid nach Santiago und zurück von Lima
    • Inlandsflüge von Santiago nach Calama, von Uyuni nach La Paz und von Cusco nach Lima in Economy Class
    • Flug und Sicherheitsgebühren
    • Bahn nach Machu Picchu vom Bahnhof in Ollantaytambo
    • Eintritte und Touristensteuer zu den angegebenen Besichtigungen
    • Mahlzeiten wie im Reiseverlauf angegeben (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

    Chile, Bolivien, Peru - Eure Highlights

    • Stadtrundfahrt in Santiago de Chile
    • Erkundung der Atacama Wüste und Hochlandlagunen in Nordchile rund um San Pedro de Atacama
    • Atemberaumende Natur Boliviens im Hochland auf dem Weg nach Uyuni
    • Uyuni Salzsee – größter Salzsee der Welt
    • Spektakuläres La Paz im Talkessel
    • Blau schimmernder Titicacasee und Sonneninsel
    • Geschichtsträchtiges Cusco mit allen historischen Highlights
    • Mystische Ausgrabungsstätte Machu Picchu und heiliges Tal

    Erster Reisetag - Abflug

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    Die große Reise beginnt. Wir fliegen mit LATAM ab Frankfurt über Madrid nach Santiago de Chile. In Economy Class. Nachtflug. Ankunft am nächsten Tag morgens. (-/-/-)

    Zweiter Reisetag - Ankunft in Santiago

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    Willkommen in Santiago de Chile. Der erster Stopp Eurer Rundreise Gay Urlaub Südamerika durch die drei Länder Chile, Bolivien, Peru. Nach einem langen Flug heißt es erst mal Akklimatisieren. Am Flughafen werdet ihr empfangen von Eurer privaten Deutsch sprechenden Reiseleitung und zum Hotel gebracht. Der Tag ist erst mal zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel Luciano (-/-/-).

    In der Hauptstadt Santiago befindet sich die größte Schwulenszene des Landes mit einer Handvoll Bars und vielen Schwulenclubs. Fast jeden Abend der Woche finden Partys statt. Die Schwulenszene von Santiago dreht sich um das Viertel Bellavista, insbesondere in der Bombero Nuñez Straße. Hier sind einige der beliebtesten Treffpunkte für Schwule, darunter auch einige schwulenfreundliche Hotels. Obwohl das Land sehr konservativ ist, ist die Hauptstadt kosmopolitisch. Die meisten Hotels in Santiago sind es gewohnt, mit schwulen Reisenden umzugehen. Wir organisieren Euch gerne die Übernachtung auch in einem Gayfriendly Hotel im Viertel.

    Dritter Reisetag - Santiago und weiter nach San Pedro

    gay-reise-fliegen-suedamerika-nordchile-flugzeug-calama

    Nach dem Frühstück heißt es erst Mal die Hauptstadt entdecken! Santiago de Chile ist zum Einen die moderne Metropole eines aufstrebenden Landes, zum Anderen eine geschichtsträchtige Stadt aus der Kolonialzeit. Während einer privaten Stadtrundfahrt mit Eurem Reiseleiter besucht ihr den historischen Kern. Im Stadtzentrum erkundet ihr den Präsidentenpalast, ehemals die nationale Münzprägeanstalt und daher „La Moneda“ genannt. Weiter geht es zum historischen Hauptplatz Plaza de Armas, mit der Kathedrale und dem schönen alten Postamt. Ihr besucht den „Palacio de la Real Audiencia”, der heute das Nationale Historische Museum beherbergt und die „Casa Colorada”, die historische Residenz des Gouverneurs während der Kolonialzeit.

    Vorbei am „Cerro San Cristóbal“, geht es in die modernen Geschäftsviertel Santiagos. In den Stadtteilen Providencia und Las Condes findet man gläserne Bürotürme, angesagte Restaurants und Geschäfte, die zum Bummeln einladen. In den schattigen Alleen und auf den großzügigen Boulevards mit europäischem Flair könnte man fast vergessen, dass man in Lateinamerika ist – ein interessanter Gegensatz zum kolonialem Stadtzentrum!

    Am Nachmittag geht die Gay Reise Südamerika direkt weiter. Euer persönlicher Fahrer bringt Euch vom Hotel in Santiago zum Flughafen für den Weiterflug nach Calama mit LATAM in Economy Class. Ab in den Norden Chiles! Die trockenste Wüste der Welt wartet auf Euch. Nach Ankunft am Flughafen Calama werdet ihr vom privaten Fahrer zum Hotel in San Pedro de Atacama gebracht. Übernachtung im Hotel Lodge Terrantai. (F/-/-)

    Vierter Reisetag - San Pedro de Atacama

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    Hier in Nord Chile erwartet Euch gleich am ersten Tag das absolute Highlight dieser Region. Nach dem Frühstück brecht ihr mit Eurem persönlichen Reiseleiter zum Salar de Atacama auf, einem Salzsee von gigantischen Ausmaßen: 3000km²! An der Oberfläche eine dicke Schicht heller Salzkristalle. Der Salar ist Heimat verschiedenster Flamingo-Arten: Andenflamingo, Chilenischer Flamingo und James-Flamingo. Spektakuläre Fotostopps warten auf Euch! Im Anschluss Rückfahrt nach San Pedro.

    Nach einem kurzen Powernap geht es aber weiter, in das beeindruckende Tal des Todes (Valle de la Muerte). Wind und vor Jahrmillionen auch Regen, haben hier aus Salz, Gips und Lehm die erstaunlichsten Formen und Figuren entstehen lassen. Zur Abenddämmerung geht es ins bekannte Valle de la Luna. Am Aussichtspunkt „Piedra del Coyote“ überblicken wir die Karischlucht und weite Teile der Wüste. Die untergehende Sonne taucht die Landschaft fast minütlich in ein neues Licht und bietet so ein faszinierendes Farbenspiel. Ein kleiner Sundowner gefällig? Nach Sonnenuntergang Rückfahrt nach San Pedro. Abendgestaltung frei nach Lust und Laune! Übernachtung im Hotel Lodge Terrantai  (F/-/-)

    Fünfter Reisetag - Tag zur freien Verfügung

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    Nach den ersten Programmtagen könnt ihr heute den freien Tag nach eigenem Gusto gestalten.

    Unsere Gay Urlaub Südamerika Reisespezialisten haben ein paar Vorschläge für optionale Touren in der Region:

    Beispielsweise eine Ganztagesexkursion zu den Geysiren von El Tatio. Wer die Geysire von El Tatio in Aktion erleben möchte, muss früh Aufstehen, denn wenn die Morgensonne über den in mehr als 4300 m Höhe gelegenen heißen Quellen aufgeht, steigen die Fontänen bis zu 10 Meter hoch. Das Licht der aufgehenden Sonne und die in vielen Farben leuchtenden, zischenden Fontänen der Geysire bilden einen starken Kontrast zu den aufsteigenden Dampfsäulen und den umliegenden Gipfeln. Die Exkursion startet in den sehr frühen Morgenstunden in San Pedro, um rechtzeitig zum Sonnenaufgang am Geysirfeld zu sein. Um die Mittagszeit dann Rückfahrt nach San Pedro. Noch etwas relaxen und die ersten Fotos sortieren! Abends genüsslich Essen gehen und den Abend frei gestalten.

    Übernachtung im Hotel Lodge Terrantai (F/-/-)

    Sechster - Hochlandlagunen in Bolivien

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    Eure Gay Reise Südamerika geht weiter – in das zweite Land Eurer Gay Reisekombination SüdamerikaBolivien. Heute morgen werdet ihr abgeholt und zur Grenze Hito Cajón gebracht – ohne Reiseleitung. Hier Grenzübergang von Chile nach Bolivien.

    Im Anschluss geht die Fahrt mit privatem Fahrer in die Nationalreserve Eduardo Avaroa (REA), welche mit einer Oberfläche von 7.147 Km2, süd-östlich von Potosi, in der Provinz Sud Lípez liegt. Die Seen, Salzseen, Vulkane, schneebedeckten Spitzen, das Flachland, Thermalbäder, Flüsse, Flora und Fauna geben dieser Gegend eine unvergleichbare Schönheit und besonderen Reiz.

    Ein Highlight wartet auf Euch – die Grüne Lagune: Die Wasseroberfläche ähnelt wegen ihrer Farbe, einem riesigen Smaragden. Von hier kann man den atemberaubenden Licancabur Vulkan auf einer Höhe von 5.865 Metern bewundern. Am Nachmittag ist die Helligkeit der Grünen Lagune direkt blendend.

    Danach besucht ihr die Geysire Sol de Mañana. Eine spektakuläre Show! In den Kratern kann man kochende Lava sehen und die Fontänen aus Dämpfen und Wasser können eine Höhe von 80 bis 100 Metern erreichen.

    Noch ist es nicht vorbei mit spektakulären Ereignissen für Heute! Eine weitere Attraktion erwartet uns: die Laguna Colorada – Rote Lagune. Mit einer 60 km2 großen Oberfläche, liegt die Laguna Colorada mit ihrem rötlichen Wasser auf 4,278 M.ü.d.M. Sie wird von drei verschiedenen Flamingo Arten bewohnt. Die Lagune zählt als einer der wichtigsten Flamingo Beobachtungsorte dieser Region. Und der Blick auf das Feuerrote Wasser und Schneebedeckten Vulkangipfeln im Hintergrund ist sagenhaft!

    Dann geht es zum abendlichen Stopp und unserer Unterkunft für heute an die Lagune Hedionda. Heute etwas ruhiger am Abend. Übernachtung im Hotel Los Flamencos (F/M/A)

    Siebter Reisetag - Salzsee Uyuni

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    Der Salzsee Uyuni steht heute auf dem Programm. Der größte Salzsee der Welt liegt mit seiner über 10.000 km2 weiten Oberfläche auf dem bolivianischen Hochland. Die Stille hier lässt einem das Herz schneller schlagen: mit seinen kristallenem Salz, dem klaren Himmel, den Kakteen und mit ein bisschen Glück auch den Flamingos! Die Isla Incahuasi ist eine Oase inmitten des Salzsees, auf welcher man gigantische, uralte Kakteen und fossile Algen findet. Hier entspannt ihr erst mal beim Mittagessen und laßt die Aussicht auf Euch wirken.

    Im Anschluss Weiterfahrt zum Hotel. Übernachtung heute im spektakulären Salzhotel Luna Salada (F/M/A)

    Achter Reisetag - Von Uyuni nach La Paz

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    Euer Fahrer holt Euch morgens ab und bringt Euch zum Flughafen Uyuni für einen kurzen Flug nach La Paz. Euer privater Reiseleiter holt Euch am Flughafen La Paz ab. Ihr beginnt erst mal mit einer Stadtrundfahrt. In La Paz findet ihr indigene, koloniale und moderne Gegenden. Außerdem klassisch bunte Märkte und atemberaubende Landschaft. Umrahmt vom Hausberg Illimani. Ihr besucht das Mondtal mit Tonablagerungen, die der Oberfläche des Mondes ähneln. Eine Fahrt in der lokalen Seilbahn ist ebenso inbegriffen, um die Stadt aus der Vogelperspektive kennenzulernen. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. La Paz auf eigene Faust erkunden – das lohnt sich! Euer persönlicher Gay Guide kennt die richtigen Tipps für den Abend: La Paz hat eine aktive Gay Szene und bietet diverse Clubs und Bars für die Community und ein attraktives Gay Nachtleben.

    Übernachtung im Hotel La Casona (F/-/-)

    Neunter Reisetag - Sonneninsel

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    Bolivien hat eine ganze Menge zu bieten. Eure Überlandfahrt von La Paz nach Huatajata, führt zu den Ufern des Titicacasee. Dort angekommen unternehmt ihr eine kurze Fahrt zur Cocotoni Bucht und setzt mit dem Tragflügelboot zur Mondinsel über. Euer Reiseleiter erklärt Euch die Geschichte zu den Überresten des Sonnenjungfrauentempels Iñak Uyu und das Leben der Jungfern.

    Im Anschluss Weiterfahrt zu der Sonneninsel, um den Pilcocaina Sonnentempel zu besichtigen. Anschließend macht ihr eine kleine Wanderung zum Hotel, wo ihr erst mal Mittagessen könnt. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung um die Gegend zu erkunden. Der Sonnenuntergang auf der Sonneninsel mit Blick über den Titicacasee ist spektakulär und so einige Fotos wert! Abendessen und Übernachtung in der Posada del Inca Öko- Lodge (F/M/A)

    Zehnter Reisetag - Weiterfahrt nach Puno

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    Der Morgen steht zur freien Verfügung. Gegen Mittag steigt ihr die originalen Inkastufen herab zu der Heiligen Quelle, welche ewige Jugend und Glück versprechen soll. Das ist doch vielversprechend! Mittagessen findet heute statt im archäologischen Restaurant Uma Kollu. Im Anschluss geht es mit dem Tragflügelboot nach Copacabana. Dort angekommen, besucht ihr die wunderschöne Kathedrale.

    Nun steht das dritte Land Eurer Gay Urlaub Reisekombination Südamerika – Länder der Anden! auf dem Programm. Grenzübertritt nach Peru und Fahrt nach Puno am Titicacasee.

    Übernachtung im Hotel Jose Antonio (F/M/-).

    Elfter Reisetag - nach Cusco

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    Am nächsten Morgen werdet ihr zum Busbahnhof gebracht. Die Fahrt heute mit dem Bus führt an einer Menge Sehenwürdigkeiten vorbei. Ein Englisch sprechender Reiseleiter betreut Euch. Der erste Halt ist bei dem Museum von Pucara. Pucara war einer der ersten Ansiedlung auf dem Hochland, welche bis zwischen 100 und 300 vor Christus zurückgeht.

    Danach macht ihr einen kurzen Stopp bei Raya, dem höchsten Punkt der Straße zwischen Puno und Cusco-  4338 M.ü.M. Nachdem ihr Euer Mittagessen in Sicuani eingenommen habt, führt die Tour bis zu den Racchi Ruinen. Dort besichtigt ihr den Tempel von Wiracocha, dem Sonnengott der Inkas.

    Nach der aufschlussreichen und beeindruckenden Fahrt ist Euer heutiges Ziel Cusco. Hier angekommen werdet ihr von einem privaten Reiseleiter abgeholt und zum Hotel gebracht.

    Optional: Aufpreis für Zugfahrt Puno/Cusco im Titicaca Train  (nur MO, DO  und SA) anstelle der Busfahrt.

    Übernachtung im Hotel Costa del Sol Ramada (F/M/-)

    Zwölfter Reisetag - Cusco entdecken

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    In Cusco gibt es eine Menge zu entdecken. Ihr beginnt Eure heutige Tour mit einem Besuch am Coricancha, auch als „Sonnentempel“ (oder „Goldener Bezirk“) bekannt, den der Inka Pachacútec errichten ließ und der nach der Ankunft der Spanier zum Fundament für den Bau des Santo-Domingo-Klosters wurde.

    Anschließend besichtigt ihr den Dom, das imposanteste Bauwerk am „Plaza de Armas“ (Hauptplatz) und eine der prächtigsten Kirchen aus der spanischen Kolonialzeit in Amerika. Der Bau wurde mit aus der Festung Sacsayhuamán herausgebrochenen Steinen bewerkstelligt, begann 1560 und endete erst ein knappes Jahrhundert später im Jahre 1654.

    Im Anschluss daran schlendert ihr durch die Festung, ein für die Inkas repräsentatives Werk, das die Heilige Stadt beschützte. Im 15. Jahrhundert wurde der Komplex mit gewaltigen Steinblöcken erbaut. Schließlich erkundet ihr Puka Pukara, auch „Rote Festung“ genannt, 7 Kilometer von Cusco entfernt und kehrt nach einem aufschlussreichen Tag zum Hotel zurück.

    Abends bietet sich in Cusco eine Menge an kulinarischer Möglichkeiten! Unsere Gay Urlaub Südamerika Reisespezialisten beraten Euch gerne! Leckere Ceviche gefällig? In Peru meist zubereitet aus frischer Berg Forelle… dazu ein guter Tropfen!

    Übernachtung im Hotel Costa del Sol Ramada  (F/-/-)

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    Gay Hotspots in Cusco

    Fallen Angel

    (Retrobar & Small Luxury Guest House): Gelegen an einem der schönsten Plätze in der Altstadt, Fallen Angel ist die offizielle Schwulenbar von Cusco, die zur Mittagszeit hauptsächlich ein Restaurant ist und Abends hauptsächlich als Bar besucht wird.  Das Ambiente ist einladend, romantisch, dekadent und einzigartig.  Der Manager stammt aus einer traditionellen Künstlerfamilie aus San Blas, der Künstlerbezirk in Cusco. In jeder Ecke spricht die Kunst für sich. Spannend sind die regelmäßigen Ausstellungen von lokalen Künstlern. Das Restaurant bietet Kreationen, die mit Zutaten aus der Küste, dem Hochland und dem Dschungel Perus zubereitet werden.

    Jedes Jahr finden fünf schwule Partys statt: im Juni zur Feier des Eröffnungs Jubiläums, im Juli zum peruanischen Unabhängigkeitstag, im Oktober zu Halloween, im Dezember zu Weihnachten und dann wieder zum Neujahr.

    Aber Fallen Angel ist ebenfalls ein „Small Luxury House“. Im gleichen Haus aus dem 17.Jahrhundert befinden sich 5 Zimmer. Die funky, vielseitige Atmosphäre mag für manche zu viel sein, aber diejenigen, die aufgeschlossen sind, werden die Abkehr von der Norm zu schätzen wissen, vor allem diejenigen, die in einem Raum mit Inka-Wänden duschen oder in einem für Könige geeigneten Bett schlafen wollen.

    Mama Africa

    Diese Disco am Hauptplatz (Plaza de Armas) ist bekannt als schwulenfreundliche Einrichtung seit 1994. Als beliebter Treffpunkt lockt Mama Africa ein breites Publikum an, spielt die neuesten Latino-Pop-Hits und garantiert immer einen unterhaltsamen Abend. Mama Africa ist täglich bis 6 Uhr morgens geöffnet.

    Dreizehnter Reisetag - zum heiligen Tal

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    Die Gay Reise geht weiter ins Heilige Tal. In Písac besucht ihr den berühmten Kunsthandwerksmarkt und die bekannten Terrassenanlagen des Heiligen Tals. Der Markt besteht aus Dutzenden von Ständen, an denen Einheimische von ihnen hergestellte Waren ausstellen und verkaufen. Anschließend esst ihr zu Mittag und fahrt dann nach Ollantaytambo, einer typischen Inka Stadt. Übernachtung im Hotel Posada del Inca Yucay (F/M/-)

    Vierzehnter Reisetag - Machu Picchu

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    Das absolute MUSS einer Gay Peru Reise erwartet Euch heute. Eure Reise nach Machu Picchu beginnt mit einem Transfer vom Hotel im Heiligen Tal zu Ollanta Bahnhof. Mit dem Zug geht es bis Aguas Calientes, die Fahrt dauert rund zwei Stunden und eröffnet spektakuläre Aussichten auf die Anden. Aguas Calientes kennt man auch als „Machu Picchu Pueblo“ (pueblo = Dorf) und ist der letzte Haltepunkt vor dem Betreten der Ruinen des bedeutendsten archäologischen Komplexes Perus.

    Schließlich erreicht ihr nach einem kurzen Transfer Machu Picchu, ein Meisterwerk der Ingenieurskunst und Architektur, das, so glaubt man, als Heiligtum und als Erholungsort für den Inka Pachacútec (Regierungszeit 1438 – 1471) diente. Machu Picchu, was „Alter Berg“ bedeutet, gilt laut UNESCO als Weltkulturerbe und ist eines der neuen sieben Weltwunder. Atemberaubende Aussichten eröffnen sich Euch!

    Übernachtung im Hotel El Mapi (F/-/A)

    Fünfzehnter Reisetag - zurück nach Cusco

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    Der Tag steht zur freien Verfügung. Es lohnt sich Machu Picchu zum Sonnenaufgang zu besuchen. Unsere Gay Reiseexperten Südamerika beraten Euch gerne!

    Am Nachmittag kehrt ihr mit dem Zug zum Bahnhof Ollanta zurück und die Reise geht zurück nach Cusco.

    Optional: Zweiter Eintritt nach Machu Picchu inkl. Busfahrt zur Zitadelle (ohne Reiseleitung)

    Übernachtung im Hotel Costa del Sol Ramada in Cusco. Der Abend steht zur freien Verfügung. Noch etwas das Gay Nachtleben von Cusco unsicher machen? (F/-/-)

    Sechzehnter Reisetag - Abschied von Peru

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    Heute endet Eure Gay Reise durch die drei Länder Chile, Bolivien und Peru. Ein Fahrzeug holt Euch vom Hotel ab und bringt Euch in Begleitung eines Reiseleiters zum Flughafen in Cusco. Adios Südamerika! Flug mit LATAM über Lima und Madrid zurück nach Frankfurt in Economy Class. Nachtflug (F/-/-)

    Siebzehnter Reisetag - Wieder Daheim

    Ihr landet am Nachmittag wieder in Frankfurt. Eine ereignisreiche Reise geht zu Ende.

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    Chile, Bolivien, Peru – Gay Urlaub Südamerika – Reisekombination – 17 Reisetage

    Basis für zwei zusammenreisende Personen

    Zeitraum beispielsweise April

    Preis pro Person für den gesamten Zeitraum

    Gay Reise Südamerika – Nicht im Preis enthalten:

    • Reiserücktritts- und Gepäckversicherung, Auslandskranken- und Unfallversicherung
    • Alle nicht erwähnten Getränke und Getränke während der Mahlzeiten
    • Alle nicht erwähnten Mahlzeiten
    • Trinkgelder generell
    • etwaige Visagebühren
    • Eventuelle Aktivitäten in Freizeit bzw. optionale Ausflüge/Aktivitäten
    • Abendtransfers zu lokalen Restaurants, falls nicht im Programm inbegriffen
    • Eventuelle Taxikosten
    • Ausgaben persönlicher Natur
    • Dienstleistungen, die nicht unter ‚inkludierte Leistungen‘ erwähnt sind
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    Deine Gayfriendly Unterkünfte bei der Reisekombination Chile, Bolivien, Peru

    Diese werden erst bei verbindlicher Buchung angefragt und sind abhängig von der Verfügbarkeit. Änderungen sind vorbehalten.

    Deine Anreise:

    • Die Anreise erfolgt mit LATAM von Frankfurt in der Economyclass
    • Je nach Verfügbarkeit der zugrunde gelegten Buchungsklasse Aufpreis möglich laut tagesaktuellen Preisen zum Buchungszeitpunkt.
    • Kerosinpreisänderungen vorbehalten.
    • Zuschläge für Anreise in Premium Economy oder Businessclass sowie für andere Fluggesellschaften je nach Anfrage und Reisetermin möglich.
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    Wichtige Informationen

    Allgemeine Reisebedingungen >>
    Wichtige Hinweise>>
    Formblatt gemäß §651a>>

    Unser Angebot gilt vorbehaltlich der Verfügbarkeit zum Zeitpunkt der Buchung. Oben erwähnte Preise basieren auf einer Minimumteilnehmerzahl von zwei zusammen reisenden Gästen und können sich bei Änderung der Teilnehmerzahl und der Saisonzeit ändern. Wir halten keine Zimmer geblockt.

    LGBTQ Chile

    Im Vergleich zu den südamerikanischen Staaten Brasilien oder Argentinien ist die LGBT-Community in Chile eher klein. Sie findet sich vorwiegend in der chilenischen Hauptstadt Santiago und in der Hafenstadt Valparaíso. In Chile besteht ein Zivilstatus, der es auch homosexuellen Paaren erlaubt eine gesetzlich anerkannte Partnerschaft zur juristischen Absicherung einzugehen. Der Verwaltungsakt wird, ebenso wie die Ehe, auf den Standes-/Meldeämtern (registo civil) durchgeführt.

    Wir sind der Ansicht, dass gerade Reisen die Horizonte öffnet – nicht nur für uns HOLIDATES, sondern auch für Einheimische, die damit ebenso fremde Kulturen und Unbekanntes erleben und kennenlernen. Aus diesem Grunde sehen wir es durchaus als unsere Aufgabe, Reisen der LGBTQ-Community auch in die Länder nach vorne zu treiben, welche in der Entwicklung noch etwas Zeit brauchen und von uns lernen können. Darin sehen wir eine gemeinsame Mission.

    Was gibt es bei eurer Reise nach Chile zu beachten? Wo liegen die Besonderheiten bzgl. Einreisebestimmungen, Reisegesundheitsvorsorge, Gesetzgebung und aktuellen Regelungen (auch in Bezug auf das Coronavirus)?

    Ein Klick auf den Button unten zeigt die aktuellen Länderinformationen.

    (Quelle: Auswärtiges Amt).

    Länderinformationen anzeigen

    Die Quelle unserer Länderinformationen ist die Seite des Auswärtigen Amtes. Die Informationen werden unverfälscht und unverändert auf unserer Seite dargestellt und sind somit immer aktuell.

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.

    LGBTQ Bolivien

    Das gesellschaftliche Leben von Homosexuellen in Bolivien ist immer noch von einer leicht voreingenommenen Haltung geprägt. In der Hauptstadt La Paz allerdings gibt es durchaus eine Szene. Vergleichbar mit den Nachbarländern Brasilien und Argentinien ist es aber nicht. Homosexualität ist allerdings in Bolivien erlaubt und im Zuge eines Gesetzes aus 2010, in dem Rassismus und jede Form von Diskriminierung verboten wurde, wurden auch gute Schritte in Richtung Anerkennung und Schutz der sexuellen Orientierung gemacht. Die gleichgeschlechtliche Partnerschaft ist in Vorbereitung.

    Wir sind der Ansicht, dass gerade Reisen die Horizonte öffnet – nicht nur für uns HOLIDATES, sondern auch für Einheimische, die damit ebenso fremde Kulturen und Unbekanntes erleben und kennenlernen. Aus diesem Grunde sehen wir es durchaus als unsere Aufgabe, Reisen der LGBTQ-Community auch in die Länder nach vorne zu treiben, welche in der Entwicklung noch etwas Zeit brauchen und von uns lernen können. Darin sehen wir eine gemeinsame Mission.

    Was gibt es bei eurer Reise nach Bolivien zu beachten? Wo liegen die Besonderheiten bzgl. Einreisebestimmungen, Reisegesundheitsvorsorge, Gesetzgebung und aktuellen Regelungen (auch in Bezug auf das Coronavirus)?

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    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.

    LGBTQ Peru

    Im südamerikanischen Staat Peru sind einvernehmlich homosexuelle Handlungen seit 1924 für die Bevölkerung erlaubt. Im Vergleich zu den südamerikanischen Staaten Brasilien und Argentinien ist die LGBT-Community in Peru eher klein und vorwiegend in der Hauptstadt Lima zu finden und die Personen dieser Community, die bekannt sind, werden von der peruanischen Gesellschaft, die durch die römisch-katholische Kirche beeinflusst wird, mit Verfolgung in der Öffentlichkeit bedroht. Die große Mehrheit verbannt homosexuelle Beziehungen in die Privatsphäre.

    Inzwischen gibt es in Peru aber auch viele Schwule, die sich als solche outen, wobei es eher die jüngere Generation tut. Diese sind aber meist gesellschaftlich schon so hoch angesehen, dass es ihrem Ruf nicht mehr besonders schadet. Diese leben aber meist in Großstädten wie Lima, da man dort eine größere Anonymität besitzt, sodass man nicht von Fremden auf der Straße auf seinen alternativen Lebensstil angesprochen wird.

    In Peru gibt es verschiedene Organisationen, die Informationen für schwule und lesbische Reisende anbieten, wobei auffällt, dass vor allem der Stadtteil Miraflores, Lima bei Gay-Reisen sehr geschätzt wird und außerdem sehr sicher ist.

    Wir sind der Ansicht, dass gerade Reisen die Horizonte öffnet – nicht nur für uns HOLIDATES, sondern auch für Einheimische, die damit ebenso fremde Kulturen und Unbekanntes erleben und kennenlernen. Aus diesem Grunde sehen wir es durchaus als unsere Aufgabe, Reisen der LGBTQ-Community auch in die Länder nach vorne zu treiben, welche in der Entwicklung noch etwas Zeit brauchen und von uns lernen können. Darin sehen wir eine gemeinsame Mission.

    Was gibt es bei eurer Reise nach Peru zu beachten? Wo liegen die Besonderheiten bzgl. Einreisebestimmungen, Reisegesundheitsvorsorge, Gesetzgebung und aktuellen Regelungen (auch in Bezug auf das Coronavirus)?

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    (Quelle: Auswärtiges Amt).

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    Die Quelle unserer Länderinformationen ist die Seite des Auswärtigen Amtes. Die Informationen werden unverfälscht und unverändert auf unserer Seite dargestellt und sind somit immer aktuell.

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.