Quelle: Auswärtiges Amt
Die Quelle der hier folgenden Länderinformationen ist die Seite des Auswärtigen Amtes. Die Informationen werden von uns unverfälscht und unverändert auf unserer Seite dargestellt und sind somit immer aktuell.
Link zur Quelle Auswärtigen Amt: www.diplo.de oder www.auswaertiges-amt.de
   Peru
Reise- und Sicherheitshinweise
LGBTIQ Hinweise
- Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.
Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen“.
- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste.
- Beachten Sie die Hinweise im Ratgeber für Notfallvorsorge und des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
- Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter.
Aktuelles
Starke saisonale Regenfälle
Aufgrund anhaltender starker saisonaler Regenfälle wurde am 25. Februar 2026 in mehr als 700 Bezirken entlang der Pazifikküste, in den Anden sowie im peruanischen Teil des Amazonas-Regenwaldes der Notstand ausgerufen. Insbesondere in der Region Arequipa (Distrikte Alto Selva Alegre, Cayma, Cerro Colorado, Mariano Melgar, Miraflores, Paucarpata, Socabaya, Uchumayo und Yanahuara) sowie in den Regionen Ica, Piura, Lambayeque, La Libertad und Áncash, kommt es derzeit zu örtlichen Überschwemmungen, Erdrutschen und Sturzfluten in Flussbetten und Schluchten. Ferner wurden Teile der Hauptverkehrsroute Lima - Anden - Amazonas-Vorland („carretera central“) durch Erdrutsche und Hochwasser blockiert und zeitweise für den Verkehr gesperrt, was zu Verzögerungen im Reiseverkehr führt. Diese saisonbedingten Regenfälle können noch bis Ende März anhalten.
- Versuchen Sie nicht, auf eigene Faust durch Hochwasser zu gehen bzw. fahren.
- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
- Halten Sie sich über die lokale Lage über die regionalen Büros der peruanischen Touristeninformation „iPeru“ und die Medien informiert und beachten Sie Hinweise der staatlichen Behörde für Katastrophenschutz (INDECI).
- Informieren Sie sich bei der peruanischen Regierung bzw. Ihrem Reiseveranstalter/Hotel über die Situation auf den Überlandstraßen. Planen Sie hinreichend Zeit ein und machen Sie ggf. alternative Reisepläne.
Sicherheitslage durch landesweite Proteste
In der Metropolregion Lima und der an Lima angrenzenden Region Callao gilt seit 28. Februar 2026 der Ausnahmezustand.
Auch in den Städten Trujillo und Virú (Region La Libertad) und den Städten Tumbes und Zarumilla (Region Tumbes) gilt derzeit der Ausnahmezustand.
In verschiedenen anderen Regionen des Landes gilt ebenfalls weiterhin der Notstand, siehe Sicherheit – Innenpolitische Lage. Während der Geltungsdauer des Ausnahmezustands sind einige von der Verfassung geschützten Rechte der Bevölkerung eingeschränkt, so u.a. das Recht auf Versammlungsfreiheit und Bewegungsfreiheit, aber auch das Recht auf Unverletzbarkeit des Wohnraums. Zudem wird dem Militär die Möglichkeit eröffnet, die Polizei bei ihren Aufgaben zu unterstützen.
- Verfolgen Sie die Sicherheitslage in den peruanischen Medien, z.B. über den Kanal der peruanischen Polizei, bleiben Sie wachsam und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.
- Halten Sie sich von großen Menschenansammlungen und Demonstrationen fern.
- Folgen Sie den Anweisungen der peruanischen Behörden.
- Planen Sie hinreichend Zeit ein und machen Sie ggf. alternative Reisepläne.
- Versuchen Sie nicht, Blockaden zu überwinden. Dies kann zu aggressiven Reaktionen der Demonstranten führen.
- Tragen Sie sich in die Krisenvorsorgeliste ein.
Sicherheit
Siehe Aktuelles
Terrorismus
- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Innenpolitische Lage
In Peru kann es immer wieder zu anlassbezogenen Protestaktionen und Demonstrationen verschiedener Interessensgruppen kommen.
In verschiedenen Regionen des Landes (v.a.: Pataz, dem VRAEM und an der Grenze zu Ecuador) gilt der Notstand, womit einige von der Verfassung geschützten Rechte der Bevölkerung eingeschränkt sind, so u.a. das Recht auf Versammlungsfreiheit und Bewegungsfreiheit, aber auch das Recht auf Unverletzbarkeit des Wohnraums. Zudem wird dem Militär die Möglichkeit eröffnet, die Polizei bei ihren Aufgaben zu unterstützen. Dies hat grundsätzlich keine Auswirkungen auf touristische Reisen.
- Verfolgen Sie die aktuelle Sicherheitslage in den peruanischen Medien, so z.B. über den Kanal der peruanischen Polizei, bleiben Sie wachsam und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.
- Folgen Sie den Anweisungen der peruanischen Behörden.
- Halten Sie sich von großen Menschenansammlungen und Demonstrationen fern.
- Fragen Sie ggf. in Ihrem Hotel nach, wie die Situation vor Ort aktuell ist, und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.
- Bitte denken Sie auch daran, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen.
- Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden zu überwinden. Dies kann zu aggressiven Reaktionen der Demonstranten führen.
- Begeben Sie sich nicht zum Flughafen, wenn Sie keinen bestätigten Flug haben, der Zutritt zum Flughafengebäude wird Ihnen nur gegen Vorlage eines Flugtickets gewährt.
Situation an den Grenzen zu Ecuador, Kolumbien und Brasilien
Im Zuge der verschlechterten Sicherheitslage in Ecuador (siehe auch Reise- und Sicherheitshinweise Ecuador) gilt in den fünf an Ecuador grenzenden Regionen im Norden des Landes (Tumbes, Piura, Cajamarca, Amazonas und Loreto) der Notstand und die Präsenz des Militärs und der Polizeibehörden wurde verstärkt.
Die Landgrenzen zu Ecuador bleiben für den Personenverkehr geöffnet.
Aufgrund einer Anordnung des ecuadorianischen Innenministeriums, wonach alle nicht in Ecuador lebenden Ausländer bei Einreise auf dem Landweg ein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis vorlegen müssen, kann es zu Verzögerungen bei oder Verweigerungen der Einreise von Peru nach Ecuador kommen. Weitere Informationen (auch über evtl. Ausnahmen) bieten die Reise- und Sicherheitshinweisen für Ecuador.
Im Amazonasgebiet Loreto besteht ein Konflikt um die Erdölförderung, der teilweise zur Blockade des Schiffsverkehrs auf dem Ucayali (Canal Puinahua) führt.
Im Kampf gegen den Drogenhandel wurde in einigen Provinzen der Notstand ausgerufen. Betroffen sind Provinzen des sogenannten VRAEM, also das Gebiet der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro und Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte; es kommt dort dennoch weiterhin zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Mit Einschränkungen im Reiseverkehr ist dort zu rechnen.
- Informieren Sie sich regelmäßig in den nationalen (sozialen) und lokalen Medien.
- Leisten Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte Folge.
- Meiden Sie grundsätzlich große Menschenansammlungen, Demonstrationen sowie die Armenviertel in Großstädten.
- Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden zu passieren, sondern weichen Sie aus oder warten Sie die Normalisierung der Lage ab.
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate in Peru und das Risiko, Opfer von Überfällen, Diebstählen oder Entführungen zu werden, sind insbesondere in den Elendsvierteln der Großstädte, im öffentlichen Nahverkehr, an Busbahnhöfen, in Einkaufsstraßen und auf Märkten hoch.
Besonders in den Regionen um Ica, Arequipa, Puno sowie zwischen Puerto Maldonado und Cusco gibt es vereinzelte nächtliche Überfälle auf Überlandbusse sowie sexuelle Übergriffe und Waffengewalt.
Auch auf den Strecken von Huánuco über Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto und weiter nach Yurimaguas bzw. nach Pucallpa wurden Überlandreisende überfallen.
Unweit der Stadt Iquitos (Region Loreto) kam es in den vergangenen Wochen zu zwei Entführungen von Ausflugsbooten, bei denen die Opfer erst nach Zahlung von Lösegeld freigelassen wurden.
In Lima kommt es besonders abends in der Innenstadt und in den auch von Touristen häufig besuchten Bezirken Miraflores und Barranco zu Diebstählen, ebenso auf Märkten und in Busbahnhöfen.
Beim Besuch von Bars und Diskotheken kann es zum Einsatz von K.-o.-Tropfen kommen.
Insbesondere in Lima, Arequipa und Cusco sind Taxifahrer gelegentlich in Verbrechen wie Raub und Vergewaltigung involviert. Mit „Express-Entführungen“ werden Betroffene gezwungen, Bargeld am Geldautomaten abzuheben. Raubüberfälle erfolgten auch wiederholt während des Taxitransfers vom Flughafen Lima „Jorge Chavez“, der am Rande der Stadt in Callao liegt.
Touristen wurden des Öfteren gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler" missbraucht. Hierzu wurden diese oftmals längerfristig über das Internet angeworben mit dem Versuch, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen.
- Seien Sie abends in der Innenstadt von Lima und in den Bezirken Miraflores und Barranco sowie in Menschenmengen immer besonders vorsichtig.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
- Führen Sie keine nächtlichen Bus- und Überlandfahrten durch.
- Organisieren Sie den Flughafentransfer nach Lima nur über die innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen lizensierten Taxi- und Busgesellschaften.
- Nutzen Sie nur Taxis von offiziell zugelassenen Unternehmen, nehmen Sie kein Taxi von der Straße.
- Seien Sie nachts möglichst nicht allein unterwegs und halten Sie sich immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen auf.
- Leisten Sie bei Überfällen keine Gegenwehr und provozieren Sie die Täter nicht.
- Achten Sie bei der Wahl der Unterkunft auf Sicherheitsaspekte wie Nachtwächter, Hotelsafe und Zimmertelefon.
- Lassen Sie Getränke nicht unbeaufsichtigt und nehmen Sie keine Getränke von Unbekannten an.
- Tragen Sie bei Bahn- und Busreisen Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper.
- Verzichten Sie auf das öffentliche Vorzeigen großer Geldbeträge oder wertvollen Schmucks und Uhren und bewahren Sie diese in Fahrzeugen außer Sichtweite auf.
- Rufen Sie im Notfall die „Policía de Turismo“ (Touristenpolizei) in Lima in der Calle General Vidal 230, Tel. +511 4601060, 4600849, 4600921.
- Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren Sie den Inhalt des eigenen Gepäcks, siehe auch Abschnitt Strafrecht.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter und insbesondere bei Lockangeboten (z.B. Angebote über das Internet, auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen) skeptisch und wenden Sie sich ggf. an die Polizei.
Natur und Klima
Siehe Aktuelles
Erdbeben
Peru liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, sodass es regelmäßig zu schwächeren Erdstößen und ggf. auch zu Erdbeben kommt.
Vulkanausbrüche
Die Vulkane Sabancaya und Ubinas im Süden des Landes sind weiterhin aktiv. Es kommt vor allem zum Ausstoß von Asche, im Umkreis des Vulkans Ubinas (Region Moquegua) werden ggf. Evakuierungen angeordnet. Einschränkungen im Reiseverkehr in dieser Region gab es jedoch bisher nicht.
Überschwemmungen
Das Klima ist im östlichen Amazonasgebiet feuchttropisch; im Hochland herrscht tropisches Hochgebirgsklima. An der Küste ist es im Sommer heiß und im Winter kühl.
Insbesondere in der Regenzeit von Dezember bis März können starke Regenfälle zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu Behinderungen und Gefährdungen im Reiseverkehr führen.
- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
- Halten Sie sich über die lokale Lage über die regionalen Büros der peruanischen Touristeninformation "iPeru" und die Medien informiert und beachten Sie Hinweise der staatlichen Behörde für Katastrophenschutz (INDECI).
- Informieren Sie sich bei der peruanischen Regierung bzw. Ihrem Reiseveranstalter/Hotel über die Situation auf den Überlandstraßen (jahreszeitlich kann es zu Erdrutschen kommen). Planen Sie hinreichend Zeit ein und machen Sie ggf. alternative Reisepläne.
- Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.
Reiseinfos
Siehe Aktuelles und Sicherheit – Innenpolitische Lage (Situation an den Grenzen zu Ecuador, Kolumbien und Brasilien)
Infrastruktur/Verkehr
Aufgrund verschiedener Streiks lokaler und nationaler Transportgewerkschaften kann es landesweit zu Einschränkungen im Personenverkehr kommen. Diese Streiks können kurzfristig angekündigt, aber auch kurzfristig wieder abgesagt werden. Insbesondere im Großraum Lima ist auch mit Protestaktionen zu rechnen. Touristengebiete sind hiervon in der Regel nicht betroffen.
Der technische Zustand der Kleinflugzeuge, die am Flughafen „Maria Reiche“ in Nazca für Flüge über die Nazca-Linien eingesetzt werden, sowie die Qualifikation der Piloten und die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften entsprachen in der Vergangenheit nicht europäischem Standard. So kam es zu mehreren Zwischenfällen und mehreren Abstürzen mit Todesfolgen. Die Standards am Flughafen in Pisco, wo ebenfalls Überflüge der Nazca-Linien angeboten werden, sind nach derzeitigen Erkenntnissen besser.
Die Städte und Sehenswürdigkeiten entlang der Küste können über die gesamte Länge mit privaten Pkw oder öffentlichen Verkehrsmitteln befahren werden. Dies gilt auch für Fahrten in die „Sierra“ (Andenhochland) nach Cajamarca, Huaraz (Callejón de Huaylas) Chanchamayo, von Pisco nach Ayacucho, von Nazca nach Cusco und weiter nach Puno, und nach Arequipa, einschließlich Cañón de Colca sowie die Weiterfahrt nach Puno. Im Landesinneren sind einige weitere Hauptverbindungsstraßen gut ausgebaut. In abgelegenen Gegenden sind Verbindungen zwischen größeren Orten oft nicht befestigt und im Hochland gelegentlich – insbesondere wegen Erdrutschen während der Regenzeit – nicht oder nur schwer befahrbar.
Bei Überlandbussen kommt es häufig zu Unfällen mit einer großen Anzahl Toter und Verletzter auch auf dem Weg nach Machu Picchu mit dem Bus über Santa Teresa und Hidroelectrica, wo unbefestigte Gebirgsstraßen befahren werden. Sicherer ist die Anreise nach Machu Picchu mit dem Zug über Aguas Calientes.
- Informieren Sie sich daher fortlaufend über die aktuellen und zu erwartenden Witterungsbedingungen.
Die Nutzung innerperuanischer Flüge und die Mitnahme in Überlandbussen ist nur gewährleistet, wenn ein Pass (bei Busreisen reicht zumeist eine Passkopie) vorgelegt werden kann. Eine Diebstahlsanzeige ist nicht ausreichend.
- Bei Passverlust wenden Sie sich bitte an die Botschaft oder an das Büro des für den Amtsbezirk zuständigen Honorarkonsuls.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt; siehe auch Abschnitt Gesundheit. Notfallmedizinische Dienstleistungen entsprechen, vor allem außerhalb Limas, nicht dem europäischen Niveau.
- Informieren Sie sich bei der peruanischen Regierung bzw. Ihrem Reiseveranstalter/Hotel über die Situation auf den Überlandstraßen (jahreszeitlich kann es zu Erdrutschen kommen). Planen Sie hinreichend Zeit ein und machen Sie ggf. alternative Reisepläne.
- Führen Sie keine Nachtfahrten mit eigenem Fahrzeug durch; es besteht ein erhöhtes Unfall- und Überfallrisiko.
- Bewahren Sie die an den Mautstationen (peajes) ausgegebenen Tickets gut auf, da Ihnen bei Unfällen oder Pannen damit kostenlose Hilfe zusteht; Notrufnummern sind auf dem Mautticket abgedruckt.
- Nutzen Sie bei Überlandreisen mit dem Bus möglichst nur tagsüber und nur die landesweit operierenden, größeren Busunternehmen (z. B. Cruz del Sur, Peru Hop, Oltursa sowie Excluciva).
- Nehmen Sie Dienstleistungen stets nur von bekannten/empfohlenen Reisebüros und Reiseführern in Anspruch und lassen Sie sich nicht „auf der Straße“ überreden. Fremdenführer sollten sich entsprechend ausweisen können. Die lokalen Büros von „iPeru“ helfen rund um die Uhr weiter.
- Achten Sie bei Anreise mit Flussschiffen von Pucallpa oder Yurimaguas aus/nach Iquitos auf die Qualität des Anbieters und der eingesetzten Schiffe und nutzen Sie nur moderne Schiffe. Ansonsten besteht die Gefahr schlechter hygienischer Zustände und schlechter Verpflegung an Bord.
- Führen Sie bitte stets Ihren Reisepass mit.
- Wenden Sie sich bei Beschwerden über die Behandlung oder vermeintliche Übervorteilung durch Hotels, Fluglinien oder Reiseunternehmen an das Amt für Verbraucherschutz INDECOPI.
Wanderungen/Bergtouren/Besuch von Nationalparks
Bergsteiger in der Region Ancash um die Stadt Huaraz können die peruanische Bergwacht „Unidad de Salvamento de Alta Montaña“ vorab kontaktieren. Einige der touristischen Zentren Perus liegen in großer Höhe wie z.B. Cusco auf 3.500, Titicacasee, Puno auf 3.800 und Arequipa auf 2.400 Metern.
Die in manchen archäologischen Parks bestehenden Verbote von Picknicks, Lagerfeuern, Campen u. Ä. sollten unbedingt respektiert werden. Bei Verstößen muss mit Strafverfolgung gerechnet werden.
- Buchen Sie in Iquitos Ausflüge in den Urwald grundsätzlich nur bei offiziellen Agenturen und keinesfalls bei informellen Anbietern auf der Straße.
- Berücksichtigen Sie die große Höhe der genannten Reiseziele bei Ihrer Reisevorbereitung und holen Sie ggf. vorherigen ärztlichen Rat ein, siehe Gesundheit.
Führerschein
Für touristische Aufenthalte werden der deutsche und der internationale Führerschein anerkannt. Eine spanischsprachige Übersetzung des nationalen deutschen Führerscheins ist allerdings empfehlenswert.
Der internationale Führerschein gilt nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein.
Besondere Verhaltenshinweise/Spirituelle Zeremonien
Bei der Teilnahme an Schamanen-Ritualen in den peruanischen Urwaldregionen ist es durch den Genuss der halluzinogen wirkenden Mittel Ayahuasca und San Pedro bereits zu schweren Erkrankungen und sogar Todesfällen gekommen.
- Lassen Sie sich vor der Teilnahme zu solchen Ritualen unbedingt bei „iPeru“ oder bei formell registrierten Tourismusagenturen beraten und nutzen Sie keinesfalls inoffizielle Anbieter.
- Machen Sie offiziellen Anbietern vor einer Teilnahme unbedingt vollständige Angaben zum Gesundheitszustand, um Risiken zu minimieren.
LGBTIQ
- Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.
Rechtliche Besonderheiten
Drogenbesitz und -handel gelten als Verbrechen und werden mit sehr hohen Gefängnisstrafen geahndet. Personen, bei denen Kokain oder andere Drogen gefunden werden, müssen, auch bei Mitführung „nur“ kleinerer Mengen, mit sofortiger Verhaftung sowie einer Haftstrafe in Höhe von zwei bis 25 Jahren rechnen. Die Haftbedingungen in Peru sind hart und die Gefängnisse in der Regel extrem überbelegt. Hygienische Verhältnisse sowie die Versorgung mit Lebensmitteln sind schlecht.
- Vermeiden Sie jeden Kontakt mit Drogen. Auch die Mitnahme bzw. der Transport von Gegenständen für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts kann strafrechtlich relevant sein und erhebliche Folgen haben.
- Führen Sie keinesfalls ohne vorherige Genehmigung der peruanischen Obersten Zollbehörde Kulturgüter aus. Verstöße werden strafrechtlich verfolgt und haben zudem die Einziehung der Kulturgüter zur Folge, siehe Einreise und Zoll - Einfuhrbestimmungen.
Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der Peruanische Sol (PEN). Die Abhebung von Bargeld an Geldautomaten ist grundsätzlich mit Kreditkarte, hingegen nur sehr eingeschränkt mit Debitkarte (Girocard) möglich. Mit Debitkarten des „V-Pay“-Systems sind grundsätzlich keine Barabhebungen möglich. Mit USD kann vielerorts direkt gezahlt werden.
Bei Problemen mit der Geldversorgung können die einschlägigen international operierenden Finanztransaktionsdienstleister in Anspruch genommen werden. EUR können zumindest in Lima, Arequipa, Puno und Cusco in Wechselstuben umgetauscht werden. Außerhalb größerer Orte ist der Umtausch von EUR und gelegentlich auch USD in PEN problematisch.
Einreise und Zoll
Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
- Reisepass: Ja
- Vorläufiger Reisepass: Ja
- Personalausweis: Nein
- Vorläufiger Personalausweis: Nein
- Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen:
Alle Reisedokumente müssen bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.
Sollte der Pass nicht die erforderliche Gültigkeitsdauer enthalten, erfolgt eine Zurückweisung an der Grenze (beziehungsweise am Flughafen), auch wenn nur ein kurzer Aufenthaltszeitraum in Peru vorgesehen ist.
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für touristische Aufenthalte bis zu 90 Tagen pro Halbjahr kein Visum.
Einreisekontrolle
Bei der Einreise über einen der internationalen Flughäfen und Seehäfen (Kreuzfahrtterminals) werden die Einreise- und Aufenthaltsdaten elektronisch von der peruanischen Grenzbehörde erfasst. Die Einreise und die bewilligte Aufenthaltsdauer werden nicht im Reisepass vermerkt; sie werden in der Regel nur mündlich mitgeteilt.
Bei Überschreitung der Aufenthaltsdauer muss bei der Ausreise eine Geldstrafe in Höhe von derzeit 5 PEN pro Tag der Überschreitung bezahlt werden, bevor das Land verlassen werden kann.
Einreisende Touristen müssen gelegentlich Weiterreise- oder Rückflugtickets vorlegen, obwohl dies nicht den offiziellen Einreisevorschriften entspricht.
Die Entscheidung, welche Aufenthaltsdauer im Einzelfall bewilligt wird, obliegt den Grenzbehörden.
- Bitte beachten Sie: es wird nicht automatisch eine Aufenthaltsdauer von 90 Tagen bewilligt, sondern diese bestimmt sich nach Ihren Angaben bei der Einreise.
Bei einer nicht registrierten Einreise auf dem Land- oder Wasserweg gehen die peruanischen Behörden von einem illegalen Aufenthalt aus, der zu erheblichen Problemen und Verzögerungen (mindestens zehn Tage) bei der Ausreise und im ungünstigen Fall zu einer kostenpflichtigen Abschiebung führen kann. Manche Grenzübergänge (etwa bei Einreise aus Bolivien oder Ecuador) können nachts nicht besetzt sein, sodass die Registrierung dort nicht erfolgen kann. In diesem Fall sollten Reisende umgehend und spätestens im nächstgrößeren Ort die Einwanderungsbehörde (Migraciones) aufsuchen.
- Achten Sie unbedingt darauf, dass das Grenzpersonal Ihre Einreise und die bewilligte Aufenthaltsdauer korrekt vermerkt.
- Falls das Grenzpersonal Ihnen die bewilligte Aufenthaltsdauer nicht von sich aus mitteilt, fragen Sie nach, um eine Überschreitung zu vermeiden. Diese zieht eine Strafe nach sich.
- Bei Einreise auf dem Land- oder Wasserweg kümmern Sie sich bitte aktiv darum, einen Einreisestempel zu erhalten. Ohne diesen ist eine Ausreise aus Peru nicht möglich.
- Reisen Sie möglichst tagsüber ein und suchen Sie notfalls bei nicht erfolgter Registrierung umgehend und spätestens im nächstgrößeren Ort die Einwanderungsbehörde auf.
Verlängerung des Aufenthalts
Eine Verlängerung der 90-tägigen Aufenthaltsdauer ist nicht möglich.
Detaillierte Informationen sind in spanischer und englischer Sprache bei der „Superintendencia Nacional de Migraciones“ oder bei den peruanischen Auslandsvertretungen in Deutschland bzw. im Wohnsitzland erhältlich.
Sollte ein Daueraufenthalt in Peru angestrebt werden, muss das entsprechende notwendige Einreisevisum bei der für den Wohnort zuständigen peruanischen Auslandsvertretung beantragt werden. Für die dann in Peru zu beantragende Aufenthaltsgenehmigung wird ein aktuelles deutsches Führungszeugnis mit Apostille und Übersetzung benötigt. Dies sollte bei Einreise mitgeführt werden.
Ein- oder Ausreise über die USA
- Beachten Sie für Reisen über die USA die Einreisebestimmungen für die USA.
Minderjährige
Zur Ausreise aus Peru ist gemäß Mitteilung der peruanischen Einwanderungsbehörde für Minderjährige, die nicht von beiden sorgeberechtigten Eltern begleitet werden, die Vorlage einer von einem peruanischen Notar oder von der zuständigen peruanischen Auslandsvertretung ausgestellten Zustimmungserklärung des nicht mitreisenden Elternteils oder eine gerichtliche Ausreisegenehmigung erforderlich:
- für Minderjährige, die (auch) die peruanische Staatsangehörigkeit besitzen, bei Wohnsitz in Peru oder bei im Ausland wohnhaften Peruanern nach einem Aufenthalt in Peru von über 183 Tagen;
- für Minderjährige, die nicht die peruanische Staatsangehörigkeit besitzen, bei Wohnsitz („Residencia“) in Peru oder bei einem Aufenthalt in Peru von mehr als 183 Tagen.
- Beachten Sie hierzu die Informationen (auf Spanisch und Englisch) der Einwanderungsbehörde "Migraciones".
Einfuhrbestimmungen
Informationen über Zollvorschriften in Peru auf Spanisch und Englisch bietet die peruanische Zollbehörde.
Die Ausfuhr von Kulturgütern bedarf der vorherigen Genehmigung der peruanischen Obersten Zollbehörde. Verstöße werden strafrechtlich verfolgt und können die Einziehung der Kulturgüter zur Folge haben.
Für die Rückreise aus Peru nach Deutschland wird in Ergänzung der allgemeinen deutschen Zollvorschriften darauf hingewiesen, dass selbst kleine Mengen von losem oder auch abgepacktem Coca-Tee vom deutschen Zoll beschlagnahmt werden und die versuchte Einfuhr von Coca-Tee einen Verstoß gegen das deutsche Betäubungsmittelgesetz darstellt.
Beim Versand elektronischer Apparate, Ersatzteile, Kamerazubehör, Kosmetika u. ä. per Post oder Kurier nach Peru ist die Zollauslösung kostspielig und zeitaufwändig. Sendungen, die für Empfänger in der Provinz bestimmt sind, werden zum Teil in Lima zurückgehalten. Die Deutsche Botschaft Lima und die deutschen Honorarkonsuln in Peru können in diesem Fall nicht tätig werden.
Einreise mit einem Fahrzeug
Die temporäre Einfuhr eines Pkws oder Motorrads für Reisen in Peru ist möglich, aber kompliziert. In aller Regel erteilen die peruanischen Zollbehörden Genehmigungen für 90 Tage, die nicht verlängert werden können. Wenn das Fahrzeug nicht rechtzeitig ausgeführt wird, ist das Risiko einer Beschlagnahmung oder Enteignung sehr hoch.
Tiere
Für Haustiere muss am Schalter des National Agricultural Sanitation Service (SENASA) die Ausstellung der Einfuhrlizenz („licencia de internación“) gegen eine Gebühr in Höhe von rund 50 EUR beantragt werden. Hierfür müssen ein mind. 30 Tage, höchstes 12 Monate altes Impfzeugnis gegen Tollwut sowie ein max. zehn Tage vor Ankunft ausgestelltes Gesundheitszeugnis mit Auflistung aller Impfungen vorgelegt werden. Weitere Informationen erteilt die Botschaft von Peru in Berlin.
Gesundheit
Impfschutz
Pflichtimpfungen
Bei direkter Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Aus Peru kommend kann der Nachweis einer Gelbfieberimpfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden.
Reiseimpfungen
Es sind Impfungen gegen Gelbfieber (s. unten) und Hepatitis A empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunya- und Denguefieber, Hepatitis B und Tollwut empfohlen.
Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen ab einem Alter von neun Monaten empfohlen, die in Gebiete unterhalb von 2.300 m in folgenden Regionen reisen: Amazonas, Loreto, Madre de Dios, San Martín, Ucayali, Puno, Cusco, Junín, Pasco, Huánuco, hoher Norden von Apurimac, hoher Norden von Huancavelica, Nordosten von Ancash, Osten von La Libertad, Norden und Osten von Cajamarca, Norden und Nordosten von Ayacucho und der Osten von Piura.
Nicht generell empfohlen ist eine Gelbfieberimpfung für Reisen westlich der Anden in die Region Tumbes sowie den Westen und Zentralgebiete von Lambayeque, den Westen von Piura sowie Westen und Zentralgebiete von Cajamarca.
In Gebieten oberhalb von 2.300 m ist keine Gelbfieberimpfung empfohlen.
Standardimpfungen
Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
Medizinische Versorgung
Das medizinische Versorgungsangebot ist im privaten Sektor in Lima insgesamt befriedigend und entspricht überwiegend dem Stand von Wissenschaft und Technik. Im öffentlichen Sektor bestehen aufgrund begrenzter Ressourcen Einschränkungen. In ländlichen Regionen nimmt die Versorgungsqualität z.T. drastisch ab. So kann an dünn besiedelten, aber dennoch touristisch reizvollen Orten nicht immer von einer ausreichenden medizinischen Versorgung ausgegangen werden. In Cusco reichen die Behandlungsmöglichkeiten für Schwerverletzte oder schwer Erkrankte oft nicht aus. Sobald es der medizinische Zustand zulässt, sollten diese Personen daher nach Lima verlegt werden.
- Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
- Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
- Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.
Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen
Gelbfieber und Malaria sind schwerwiegende Erkrankungen, die durch Mücken übertragen werden. Ein Gelbfieberrisiko besteht in verschiedenen Gebieten unterhalb von 2.300 Höhenmetern, siehe Impfschutz. Der Anteil an der überwiegend vorkommenden Malaria tertiana, verursacht durch Plasmodium vivax, beträgt 84%. 15% entfallen auf die Malaria tropica, verursacht durch Plasmodium falciparum (überwiegend in Regionen Loreto und Amazonas), 1% entfällt auf andere. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung. Das Malariarisiko besteht ganzjährig und ist regional unterschiedlich:
- Hohes Risiko: Provinz Loreto; nördliche Anteile der Provinz Amazonas
- Mittleres Risiko: einige Gebieten unterhalb von 2.500 Höhenmetern östlich der Anden (sofern nicht o. g.); Stadtzentren von Iquitos und Leticia
- Geringes Risiko: restliches Land unterhalb von 2.500 Höhenmetern einschl. der Stadt Puerto Maldonado; nördliche Provinzen im Westen der Anden (Tumbes, Piura) (sofern nicht o. g.)
- Malariafrei: Höhenlagen ab 2500 Höhenmetern; Regionen westlich der Anden, die südlich von Piura liegen; touristische Ziele im Hochland (Machu Picchu, Titicacasee); Städte Cusco, Lima, Arequipa, Ica, Moquegua, Nazca, Puno, Tacna
Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die auftreten können: Chikungunyafieber, Denguefieber, Leishmaniose, Oropouche-Fieber und Zikavirus-Infektionen.
- Schützen Sie sich tags und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
- Es gibt Impfungen gegen Gelbfieber, Chikungunyafieber und Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.
- Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
- Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen.
- Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
Die Chagas-Krankheit wird über Raubwanzen und verunreinigte Frucht- oder Zuckerrohrsäfte („garapa“) übertragen. Fleckfieber wird durch Läuse, Milben, Zecken und Flöhe übertragen.
- Schützen Sie sich bei naturnahen Aufenthalten im Freien und suchen Sie Ihren Körper im Anschluss sorgfältig ab. Verwenden Sie vor allem in einfachen Unterkünften auf dem Land Bettnetze, um nächtliche Raubwanzenbisse zu vermeiden, siehe Schutz vor Insekten.
- Verzichten Sie auf den Genuss von nicht-industriell verarbeiteten Frucht- und Zuckerohrsäften, z.B. auch von Açaí-Saft.
Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene
Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E) treten auch bei Reisenden auf.
- Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
- Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A-Impfung beraten.
Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen
HIV-Infektionen und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
- Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
- Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.
Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen
Hantavirus-Infektionen und Leptospirose werden durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. Eine Ansteckung mit Tollwut über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle. In Peru gibt es zahlreiche Schlangen.
- Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.
- Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.
- Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten.
- Sollten Sie von einem Hund oder einer Giftschlange gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung.
- Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe und Immunglobuline nicht oder nur sehr begrenzt im Land erhältlich sind.
- Beachten Sie unsere Hinweise zu Schlangenbissen.
Weitere Gesundheitsgefahren
Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.
- Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index.
Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.
- Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.
Reisen ans Meer in Verbindung mit Schwimmen und Wassersport können mit besonderen Gefahren verbunden sein.
- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
- Machen Sie sich vor einem Tauchurlaub mit den grundlegenden Gefahren des Sporttauchens vertraut und lassen Sie sich vor Reiseantritt tauchmedizinisch beraten und untersuchen. Beachten Sie unsere Informationen zum Tauchen.
Bei der Höhenkrankheit (Soroche) handelt es sich um eine gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe ab 2.500 Höhenmetern, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2.000 m. Betroffen sind alle Altersstufen und häufig Touristen bei Flugreisen nach Cusco oder Puno. Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung. Die meisten gegen die Höhenkrankheit eingesetzten Medikamente sind verschreibungspflichtig.
- Beachten Sie unsere Informationen zur Höhenkrankheit.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss
Länderinfos zu Ihrem Reiseland
Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.
Weitere Hinweise für Ihre Reise
Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht fort.
Insbesondere die Terrororganisationen „Al Qaida“ und „Islamischer Staat“ (IS) drohen mit Anschlägen gegen verschiedene Länder und deren Staatsangehörige. Durch den Konflikt im Nahen Osten in Folge der Terroranschläge gegen Israel vom 7. Oktober 2023 ergibt sich ein erhöhtes Mobilisierungspotenzial.
Auch wenn konkrete Hinweise auf eine Gefährdung deutscher Interessen im Ausland derzeit nicht vorliegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch deutsche Staatsangehörige oder deutsche Einrichtungen im Ausland Ziel terroristischer Gewaltakte werden.
Als mögliche Anschlagsziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen.
Der Grad der terroristischen Bedrohung unterscheidet sich von Land zu Land. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, in denen bereits wiederholt Anschläge verübt wurden oder mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können, oder in denen Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen.
Genauere Informationen über die Terrorgefahr finden sich in den länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.
Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, nach wie vor vergleichsweise gering. Dennoch sollten Reisende sich der Gefährdung bewusst sein.
- Verhalten Sie sich sicherheitsbewusst und situationsgerecht.
- Informieren Sie sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland.
- Verfolgen Sie die örtlichen und internationalen Medien.
- Melden Sie verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden.
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen sich unabhängig vom Land und der Dauer des Auslandsaufenthalts in die Krisenvorsorgeliste „Elefand“ des Auswärtigen Amts einzutragen:
Krisenvorsorgeliste
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts und werden fortlaufend aktualisiert. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen und stellen lediglich eine Hilfestellung seitens des Auswärtigen Amtes dar, sie können eine Information durch die zuständigen Stellen des jeweiligen Staates jedoch nicht ersetzen.
Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Bitte beachten Sie, dass Gefahrenlagen oft unübersichtlich sind und sich rasch ändern können. Auch daher können mit größter Sorgfalt recherchierte Informationen unzutreffend oder unvollständig sein. Das Auswärtige Amt empfiehlt deswegen, dass Sie sich vor Reiseantritt etwa an Ihren Transportdienstleister sowie die jeweils zuständige diplomatische oder konsularische Vertretung des Ziellandes wenden.
Bitte beachten Sie auch, dass die Entscheidung über den Antritt einer Reise letztlich immer in Ihrer alleinigen Verantwortung liegt. Eine generelle Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden wird nicht übernommen.
Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.
Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Alle Angaben sind abhängig von den individuellen Reiseverhältnissen zu sehen und ersetzen nicht die ärztliche Konsultation sowie eine eingehende medizinische Beratung. Sofern zutreffend, beziehen sich Angaben i.d.R. auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland und sind insbesondere auf längere Aufenthalte vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen und Einreisen aus Drittländern können Abweichungen gelten.
Bitte klären Sie mit Ihrer Krankenkasse oder Krankenversicherung, ob für Ihre Auslandsreise ein adäquater Krankenversicherungsschutz besteht, der auch die Kosten für einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt.
Ohne ausreichenden Versicherungsschutz sind vor Ort notwendige Kosten (z.B. Behandlungs- bzw. Krankenhauskosten, Heimflug) grundsätzlich vom Betroffenen selbst zu tragen und können schnell alle Ihre Ersparnisse aufzehren.
Es ist in vielen Ländern üblich, dass die von Ärzten bzw. Krankenhäusern in Rechnung gestellten Kosten noch vor der Entlassung zu begleichen oder gar vorzustrecken sind. Auch kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Arzt/das Krankenhaus eine Ausreiseverweigerung für den Patienten erwirkt, wenn die Rechnung nicht beglichen wird.
Viele Reiseandenken unterliegen strengen Einfuhrregeln. Informieren Sie sich rechtzeitig!
Bitte informieren Sie sich bereits vor Antritt Ihrer Reise darüber, welche Reiseandenken aus Artenschutzgründen nicht eingeführt werden dürfen. Nicht wenige Touristen erleben bei ihrer Rückkehr eine böse Überraschung, wenn das Erinnerungsstück vom Zoll beschlagnahmt wird oder sogar Strafen folgen. Auch wenn ein exotisches Souvenir noch so sehr durch seine Besonderheit und Einzigartigkeit beeindruckt - viele Tier- und Pflanzenarten, aus denen derartige Souvenirs hergestellt werden, sind in ihrem Bestand gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Diese Souvenirs unterliegen strengen Einfuhrbestimmungen.
Der Zoll und das Bundesamt für Naturschutz haben für Reisende das Online-Portal Artenschutz im Urlaub für Reisende eingeführt. Hierüber können Sie sich genau informieren, welche Souvenirs aus welchen Ländern nach Deutschland eingeführt werden dürfen.
Bitte tragen Sie nicht zum illegalen und schädlichen Handel mit wild lebenden Tieren und Pflanzen bei. Naturschutzorganisationen sowie Umwelt- und Zollbehörden raten dazu, kein Risiko einzugehen und grundsätzlich auf Mitbringsel zu verzichten, die aus Tieren oder Pflanzen gefertigt wurden. Sie empfehlen stattdessen landestypische Textilien, Keramik, Metall- und Glasarbeiten oder Malereien zu erwerben. Grundsätzlich sollten Sie beim Kauf von Tier- und Pflanzenprodukten Vorsicht walten lassen, wenn Sie deren Herkunft nicht nachvollziehen können. So fügen Sie der Tier- und Pflanzenwelt Ihres Ferienlandes keinen Schaden zu.
Bitte beachten Sie auch unsere Fragen und Antworten zum Thema „Sicherheitshinweise“ FAQ.
Quelle: Datenschnittstelle des Auswärtigen Amts
Gay Reise Kombination Peru Brasilien – Südamerika exklusiv in zwei Ländern entdecken
Erlebt Südamerika auf besonders intensive und stilvolle Weise: Diese Gay Reise Kombination Peru Brasilien verbindet den artenreichen Amazonas-Regenwald mit den kulturellen Höhepunkten Perus sowie den ikonischen Landschaften Brasiliens. Entdeckt zwei faszinierende Länder auf einer maßgeschneiderten Südamerika Rundreise, die individuell nach euren persönlichen Wünschen gestaltet wird – hochwertig, authentisch und mit tiefgehender Expertise geplant und selbstverständlich gay-, gay-friendly und LGBTQIA+-freundlich.
Als Gay Reiseveranstalter für individuelle Fernreisen begleiten wir euch mit persönlicher Beratung, exzellenter Organisation und sorgfältig ausgewählten Unterkünften sowie Erlebnissen abseits der Massen. Qualität, Sicherheit, Offenheit und persönliche Betreuung stehen dabei stets im Mittelpunkt – damit ihr euch jederzeit willkommen fühlt und eure Reise ganz entspannt genießen könnt.
Ankommen & Genießen in Lima – Gay Reise Kombination Peru Brasilien
Eure Gay Reise Kombination Peru Brasilien beginnt in Lima, der pulsierenden Hauptstadt Perus. Nach eurer Ankunft am internationalen Flughafen werdet ihr persönlich empfangen und komfortabel zu eurem Hotel gebracht. Bereits am ersten Tag taucht ihr stilvoll in die Atmosphäre der Stadt ein – selbstverständlich in einem gay-, gay-friendly und LGBTQIA+-freundlichen Umfeld.
Auf einer privaten Halbtagestour entdeckt ihr die Strandpromenade sowie die Stadtteile Barranco und Miraflores. Im romantischen Love Park genießt ihr den Blick auf den Pazifik, bevor ein exklusives kulinarisches Erlebnis auf euch wartet: Bei einem Cocktailkurs lernt ihr die Zubereitung des berühmten Pisco Sour, anschließend taucht ihr bei einem Kochkurs in die traditionelle peruanische Küche ein. Ein gemeinsames Mittagessen mit Meerblick rundet diesen Einstieg perfekt ab.
Amazonas-Abenteuer im Tambopata Nationalreservat – Gay Reise Kombination Peru Brasilien
Von Lima reist ihr weiter ins Herz des peruanischen Amazonasgebiets nach Puerto Maldonado. Nach einer landschaftlich eindrucksvollen Kombination aus Bus- und Bootstransfer erreicht ihr eure exklusive Eco-Lodge im Tambopata Nationalreservat – einem der artenreichsten Ökosysteme der Erde.
Während eures Aufenthalts taucht ihr tief in den Amazonas-Regenwald ein. Geführte Dschungelwanderungen, Bootsfahrten auf abgelegenen Seen und der Aufstieg auf einen Aussichtsturm eröffnen euch spektakuläre Perspektiven auf das grüne Blätterdach. Von hier aus beobachtet ihr Tukane, Aras und Greifvögel in freier Wildbahn.
Ein besonderes Highlight eurer Gay Reise Kombination Peru Brasilien ist der Besuch der berühmten Ara-Lehmlecken. Mit etwas Glück entdeckt ihr zudem Otterfamilien, Alligatoren, Affenarten wie Klammeraffen oder Totenkopfäffchen sowie zahlreiche seltene Vogelarten.
Darüber hinaus erhaltet ihr Einblicke in nachhaltige Projekte der Region und erlebt nächtliche Dschungelspaziergänge und Bootstouren bei Sonnenuntergang – ein intensives Amazonas-Erlebnis.
Gay Reise Kombination Peru Brasilien: Forschung, Natur & Tiefe im Tambopata-Gebiet
Ein weiterer Abschnitt eures Amazonas-Aufenthalts führt euch tiefer in das Reservat, in das renommierte Tambopata Forschungszentrum. Diese besondere Lodge liegt abgeschieden im Herzen des Nationalparks und ist umgeben von aktiven Ara-Nistplätzen.
Von hier aus unternehmt ihr ausgedehnte Wanderungen durch verschiedene Waldtypen, entdeckt Terra-Firme-Wälder, Palmensümpfe und Bachläufe und erlebt den Regenwald aus wissenschaftlicher und naturnaher Perspektive. Die Kombination aus Komfort, fundierter Reiseleitung und einzigartiger Lage macht diesen Teil eurer maßgeschneiderten Rundreise Peru Brasilien besonders eindrucksvoll – natürlich stets in einem LGBTQIA+-freundlichen Rahmen.
Rio de Janeiro entdecken – Lebensfreude der Gay Reise Kombination Peru Brasilien
Nach den intensiven Naturerlebnissen führt eure Reise zurück nach Lima und über Nacht weiter nach Brasilien. In Rio de Janeiro, der berühmten „Cidade Maravilhosa“, erlebt ihr einen faszinierenden Kontrast aus Großstadt, Strand und Natur.
Rio begeistert mit weltbekannten Stränden wie Copacabana und Ipanema, tropischem Klima und der Lebensfreude der Cariocas. Auf privaten Ausflügen entdeckt ihr die Wahrzeichen der Stadt: den Zuckerhut und den Corcovado mit der ikonischen Christusstatue – ein unvergleichlicher Blick über die Stadt. Gerade für LGBTQIA+-Reisende bietet Rio eine offene, vielfältige Atmosphäre.
Die Iguazú-Wasserfälle erleben – Gay Reise Kombination Peru Brasilien
Ein weiterer Höhepunkt eurer Gay Reise Kombination Peru Brasilien sind die spektakulären Iguazú-Wasserfälle im Dreiländereck von Brasilien, Argentinien und Paraguay. Inmitten üppigen Regenwaldes stürzen hunderte Wasserfälle in die Tiefe – ein Naturwunder von überwältigender Kraft.
Ihr erlebt die Wasserfälle sowohl von der brasilianischen als auch von der argentinischen Seite. Besonders eindrucksvoll ist der berühmte „Teufelsschlund“ (Garganta do Diabo). Regenbögen im Sprühnebel und immer neue Perspektiven machen diesen Abschnitt eurer Reise unvergesslich – ein perfekter Abschluss eurer einzigartigen, LGBTQIA+-freundlichen Südamerika-Erfahrung.
Eure individuelle Reise – Gay Reise Kombination Peru Brasilien persönlich geplant
Diese Gay Reise Kombination Peru Brasilien ist so individuell wie eure Vorstellungen vom perfekten Urlaub. Ein individuelles Reisekonzept, das als hochwertiges Inspirationsbeispiel dient – den tatsächlichen Reiseverlauf gestalten wir gemeinsam mit euch, Schritt für Schritt und exakt abgestimmt auf eure Wünsche, Interessen und euren persönlichen Reisestil.
Ob ihr mehr Zeit im Amazonas-Regenwald verbringen möchtet, besonderen Wert auf exklusive Lodges legt, private Führungen bevorzugt oder einzelne Programmpunkte anpassen wollt – wir hören genau zu. Eure Prioritäten, euer Komfortanspruch und euer persönliches Tempo stehen bei der Planung stets im Mittelpunkt, natürlich in einem gay-, gay-friendly und LGBTQIA+-freundlichen Rahmen.
Als erfahrener und seriöser Gay Reiseveranstalter mit ausgewiesener Südamerika-Expertise begleiten wir euch von der ersten Beratung bis zu eurer Rückkehr. Ihr profitiert von ehrlicher, persönlicher Beratung, sorgfältig geprüften Partnern vor Ort und einer Organisation, auf die ihr euch jederzeit verlassen könnt. Auch während eurer Reise stehen wir euch als Ansprechpartner zur Seite.
Individuelle Rundreise Südamerika mit uns erleben – sicher, stilvoll und ganz persönlich
Als spezialisierter Gay Reiseveranstalter für hochwertige Individualreisen stehen wir für Qualität, Transparenz und persönliche Betreuung. Eure Rundreise durch Südamerika wird von Anfang an mit größter Sorgfalt und Expertise geplant – von der ersten Idee bis zu eurer Rückkehr. Wir arbeiten ausschließlich mit ausgewählten, vertrauensvollen Partnern vor Ort und ermöglichen euch ein authentisches Reiseerlebnis, das weit über klassische Touristenpfade hinausgeht.
Kommt mit auf die Reise – und entdeckt Südamerika so individuell, wie ihr seid – offen, sicher und LGBTQIA+-freundlich.
17 Reisetage, Reisepreis pro Person ab 7.200 €
Inklusive Fluganreise auf Basis von zwei zusammen reisenden Personen mit Unterbringung im Doppelzimmer
Der Preis gilt vorbehaltlich Verfügbarkeit. Preise können sich je nach Auswahl des Reisezeitraums und der Reisedauer, sowie der Zimmerkategorie ändern. Preis variiert je nach Anspruch und Wunsch für persönliche Inhalte der Reise.
Hochzeitsreise Peru Brasilien – Romantische Flitterwochen zwischen Amazonas, Anden und Atlantik
Startet eure gemeinsame Zukunft mit einer einzigartigen Gay Hochzeitsreise Peru Brasilien – zwei Länder voller Kontraste, Sinnlichkeit und beeindruckender Natur. Diese exklusive Kombination vereint kulturelle Highlights, üppige Regenwälder, pulsierende Metropolen und Naturwunder zu einer unvergesslichen Kulisse für eure Flitterwochen – selbstverständlich gay-, gay-friendly und LGBTQIA+-freundlich.
Genießt luxuriöse Unterkünfte mit höchstem Komfort, Privatsphäre und romantischer Atmosphäre – von eleganten Boutique-Hotels in Lima und Rio de Janeiro über exklusive Lodges im Amazonasgebiet bis hin zu stilvollen Hotels in der Nähe der Iguazú-Wasserfälle. Erstklassiger Service und sorgfältig ausgewählte Rückzugsorte schaffen Raum für Ruhe, Zweisamkeit und besondere Momente.
Auch kulinarisch wird eure Reise zum Erlebnis: Entdeckt die vielfältige peruanische und brasilianische Küche bei privaten Kochkursen, Gourmet-Dinnern oder Verkostungen regionaler Spezialitäten – maßgeschneiderte Genusserlebnisse, die bleibende Erinnerungen schaffen.
Im Mittelpunkt steht eure persönlich betreute Hochzeitsreise. Ob romantische Sonnenuntergänge im Amazonas, private Stadtführungen, entspannte Tage an Brasiliens Traumstränden oder unvergessliche Naturerlebnisse an den Iguazú-Wasserfällen – wir gestalten eure Flitterwochen individuell, diskret und mit viel Liebe zum Detail.
Entdeckt mit uns die Schönheit Südamerikas auf einer maßgeschneiderten Rundreise, die alle Facetten dieses faszinierenden Landes vereint – sicher, stilvoll und LGBTQIA+-freundlich.
Fragt bei uns nach! Wir bieten individuell maßgeschneiderte Gay Hochzeitsreisen an, die unvergesslich sind – Go Holidate ist Spezialist für maßgeschneiderte Gay Hochzeitsreisen.
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Unsere Gay Gruppenreisen und Gay Kreuzfahrten oder unsere Pride Events für Männer. Wir sind am Planen und veröffentlichen bald unsere neuen Termine.
Oder darf es ein anderes Land in Südamerika sein? Wie wäre es mit Gay Urlaub Südamerika – Chile, Bolivien und Peru – Eure persönliche Rundreise. Oder einem Gay Urlaub Südamerika – Chile, Bolivien und Peru? Oder einer tollen Gay Pride Rio de Janeiro – pulsierende Stadt des Sambas und Karnevals? Wir kombinieren auch eure Gay Reise mit einer Gay Pride Curaçao – Gay Pride in der Karibik und schneidern die perfekte Gesamtreise für euch.
Highlights – Gay Reise Kombination Peru Brasilien
Amazonas im Tambopata Nationalreservat (Peru)
-
Aufenthalt in exklusiven Eco-Lodges mitten im Regenwald
-
geführte Dschungelwanderungen und Bootstouren auf abgelegenen Seen
-
Beobachtung seltener Tiere: Aras an Lehmlecken, Affenarten, Otter und Kaimane
-
nächtliche Exkursionen zur Entdeckung nachtaktiver Tiere
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authentische Einblicke in das artenreichste Ökosystem Südamerikas
-
Nachhaltigkeit und Komfort vereint für unvergessliche Naturerlebnisse – selbstverständlich gay-, gay-friendly und LGBTQIA+-freundlich
Kultur & Genuss in Lima
-
private Stadtführung durch die charmanten Viertel Barranco und Miraflores
-
exklusive Koch- und Cocktailkurse: peruanische Küche & Pisco Sour
-
kulinarische Erlebnisse mit Blick auf den Pazifik
-
Kombination aus Kultur, Genuss und persönlichen Begegnungen
Rio de Janeiro – Lebensfreude zwischen Meer und Bergen
-
Entdeckung der weltberühmten Wahrzeichen Zuckerhut & Corcovado mit Christusstatue
-
Spaziergänge durch historische Stadtteile, moderne Architektur & koloniale Bauwerke
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Besuch der traumhaften Strände Copacabana und Ipanema
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private Touren mit deutschsprachigen Guides
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Einblick in die pulsierende Kultur und Lebensfreude der Cariocas
Iguaçu-Wasserfälle – eines der größten Naturwunder Südamerikas
-
Besichtigung der Wasserfälle auf brasilianischer und argentinischer Seite
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atemberaubender „Teufelsschlund“ (Garganta do Diabo)
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Spaziergänge durch üppigen Regenwald rund um Foz do Iguaçu
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Unterkunft in einem eleganten Luxushotel direkt im Nationalpark
-
spektakuläre Naturerlebnisse mit Regenbögen, Gischt und tosenden Wassermassen
Individuelle & maßgeschneiderte Rundreise
-
flexible Planung nach euren persönlichen Wünschen
-
hochwertige Unterkünfte und ausgewählte Erlebnisse abseits der Massen
-
persönliche Beratung durch erfahrenen Gay Reiseveranstalter mit Südamerika-Expertise
-
Reise so einzigartig wie ihr selbst – komfortabel, luxuriös und authentisch LGBTQIA+-freundlich
Inklusive auf Ihrer Gay Reise Kombination Peru Brasilien
- 14 Übernachtungen im Doppelzimmer in ausgewählten Hotels und Lodges – siehe Unterkunftsbeschreibung, Gay-friendly Hotels Südamerika
- Übernachtungen in komfortablen Zimmern und Suiten
- Frühstück, Mittagessen und Abendessen laut Programm
- Vollpension in den Amazonas-Lodges inkl. Tee, Kaffee und Aktivitäten
- hochwertige Hotels in Lima, Rio de Janeiro und Iguazú
- Langstreckenflug ab/bis Deutschland in Economyclass mit renommierter Linienfluggesellschaft
- Inlandsflüge gemäß Flugplan mit LATAM Airlines
- Flug und Sicherheitsgebühren
- Gepäck inklusive
- privater Transfer vom Flughafen zum Hotel und zwischen den Lodges
- Bootstransfers im Amazonasgebiet
- geführte Touren durch das Tambopata Nationalreservat
- Dschungelwanderungen, Bootstouren und Tierbeobachtungen
- Besuch der Lehmlecken und Paranusswälder
- private Stadtbesichtigung in Lima mit Koch- und Cocktailkurs
- private Touren in Rio de Janeiro: Zuckerhut, Corcovado, historische Viertel, Strände
- Halb- und Ganztagesausflüge zu den Iguaçu-Wasserfällen (brasilianische & argentinische Seite)
- Natur- und Tierbeobachtungen mit erfahrenen lokalen Guides
- deutschsprachige lokale Reiseleiter bei allen Transfers und Ausflügen
- 24h Notfallservice vor Ort
- Transfers und Leistungen wie im Programm beschrieben
- Begrüßungsgetränke und Erfrischungen bei Lodge-Aufenthalten
- individuelle Beratung und persönliche Reiseplanung durch den Veranstalter
- Mahlzeiten wie im Reiseverlauf angegeben (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
Erster Reisetag – Ankunft in Lima
Peru heißt euch willkommen. Eure Rundreise beginnt in der Hauptstadt Lima.
Zweiter Reisetag – Puerto Maldonado
Ankunft im Refugio Amazonas, Madre de Dios
In Puerto Maldonado, der Hauptstadt von Madre de Dios, angekommen, unternehmt ihr zunächst einen einstündigen Transfer mit dem Bus und eine weitere Stunde mit dem Boot zur Lodge. Während der Bootsfahrt genießt ihr einen ersten Eindruck der Umgebung, lasst die Stadt hinter euch und bewundert die beeindruckende Landschaft.
Das Refugio Amazonas erwartet euch als charmantes Refugium inmitten eines Kastanienwaldes, mit Bar, Massageraum und Speisesaalservice, eingebettet im Tambopata Nationalreservat. Die Lodge ist zudem Hauptsitz von Wired Amazon, dem ersten Citizen-Science-Projekt, das Gäste zu Citizen Scientists macht.
Eure Unterkunft umfasst ein 45 m² großes Zimmer mit Moskitonetz, eigenem Bad und einem Fenster zum Wald, das den Kontakt mit der Natur maximiert.
Während eures Aufenthalts sind drei Mahlzeiten täglich, Tee und Kaffee, geführte Aktivitäten und Ausflüge, ein Begrüßungsgetränk bei Ankunft sowie Transfers zum und vom Flughafen enthalten.
Ein halbstündiger Spaziergang führt zum 35 Meter hohen Baldachinturm. Über eine Treppe mit Geländer erreicht ihr die Spitze, von wo aus ihr das Tambopata Nationalreservat überblickt und verschiedene Vogelarten wie Tukane, Aras und Greifvögel beobachten könnt. (-/M/A)
Dritter Reisetag – Madre de Dios
Ara-Lehmlecke & Dschungelerlebnis, Refugio Amazonas
Am Morgen besucht ihr eine Ara-Lehmlecke. An den klarsten Morgen des Jahres versammeln sich Dutzende großer Aras und Hunderte Papageien an diesem breiten Flussufer und bieten ein lautes, farbenfrohes Schauspiel, das sogar National Geographic inspirierte. Aus einer unauffälligen Position etwa fünfzig Meter von der Klippe beobachtet ihr Grünflügel-, Scharlach- und Gelbbrustaras sowie kleinere Papageienarten beim Lehmfressen. Die Ausflüge finden im Morgengrauen statt, wenn die Lecke am aktivsten ist.
Ihr könnt außerdem den Condenado-See umrunden und nach Wildtieren wie dem Hoatzin oder Shansho, einem angeblich prähistorischen Vogel, Ausschau halten. Alligatoren, Martin-Fischer und andere Arten lassen sich beobachten, mit etwas Glück auch eine Otterfamilie in den Gewässern. Dabei entdeckt ihr die Unterschiede zwischen dem Ökosystem eines Sees und eines Flusses, und vielleicht werdet ihr mit Aras belohnt, die über die Baumkronen fliegen.
Am Abend besteht die Möglichkeit zu einem nächtlichen Dschungelspaziergang, bei dem die meisten Säugetiere aktiv, aber schwer zu sehen sind. Leichter zu entdecken sind Frösche, deren Formen und Geräusche ebenso ungewöhnlich wie faszinierend sind. (-/M/A)
Sechster Reisetag – Madre de Dios
Ara-Lehmlecke & Regenwalderkundung, Tambopata
Am Nachmittag besucht ihr einen Aussichtspunkt im Tambopata-Gebiet. Eine etwa drei bis fünf Kilometer lange Wanderung führt euch zu mehreren Punkten mit herrlichem Blick auf den Fluss Tambopata, der sich durch das Tiefland schlängelt. Der Weg verläuft durch sich regenerierenden Bambuswald, ein ideales Gebiet zur Beobachtung von Brüllaffen und Springaffen.
Am Abend habt ihr die Möglichkeit zu einer Nachtwanderung. Zu dieser Zeit sind viele Säugetiere aktiv, wenn auch schwer zu entdecken. Deutlich leichter zu finden sind verschiedene Froscharten, deren Formen und Geräusche ebenso bizarr sind wie ihre Naturgeschichte. (-/M/A)
Siebter Reisetag – Madre de Dios
Aussichtspunkte & Nachtwanderung, Tambopata
Erlebt ein Fest der Farben und Geräusche. An den klarsten Morgen des Jahres versammeln sich Dutzende großer Aras und Hunderte Papageien an der breiten Lehmlecke, ein spektakuläres Schauspiel, das sogar National Geographic inspirierte. Aus diskretem Abstand beobachtet ihr Grünflügel-, Scharlach- und Gelbbrustaras sowie kleinere Papageienarten beim Lehmfressen. Die Ausflüge finden im Morgengrauen statt, wenn die Lecke am aktivsten ist.
Der etwa 5 km lange Pfad führt durch den typischen Regenwald mit riesigen Bäumen, Bächen und Teichen. Unterwegs haltet ihr Ausschau nach Totenkopfaffen, Braunen Kapuzineraffen, Klammeraffen und weiteren Affenarten.
Zehn Minuten flussaufwärts von der Lodge erkundet ihr eine kleine Insel mit Teich und Plattform, ideal zur Beobachtung von Wasservögeln wie Moschusenten, Sonnenralle, Hoatzin, sowie Spechten, Oropendolen, Fliegenschnäppern und Sittichen.
Nach dem Abendessen geben Wissenschaftler einen Vortrag über die Biologie der Aras, ihre Ernährungsgewohnheiten, Nutzung von Lehmlecken, Brut- und Nahrungsökologie, Populationsschwankungen und die Bedrohungen für ihren Artenschutz. (-/M/A)
Neunter Reisetag – zurück nach Puerto Maldonado, Flug nach Lima
Rückkehr und Weiterreise
Vielen Dank! Es ist Zeit, sich zu verabschieden, denn eure Expedition geht zu Ende. Euer Besuch trägt direkt zum Wired Amazon-Projekt und zum Nationalreservat Tambopata bei. Ihr fahrt zurück in die Stadt zum Flughafen für euren Weiterflug.
Anschließend erfolgt der Flug nach Lima, wo ihr im Flughafenhotel eincheckt und euch ausruht. Später am Abend startet euer Nachtflug nach Rio de Janeiro. (-/-/-)
Zehnter bis dreizehnter Reisetag – Rio de Janeiro
Ankunft in Rio de Janeiro
Rio de Janeiro, ein weltweit berühmter Begriff, empfängt euch mit seiner malerischen 50 Kilometer langen Küstenlinie, weiten Buchten, herrlichen Stränden und gigantischen Felsen. Die Stadt liegt harmonisch eingebettet zwischen Meer und Bergen, umgeben von einer grünen Berglandschaft.
Die rund 14 Millionen Einwohner, bekannt als Carioca, sind freundliche, lächelnde, sonnengebräunte Menschen, die immer Zeit für eine kleine Unterhaltung haben. Die Stadt schläft praktisch nie: vom Sonnenuntergang bis zur Morgendämmerung gibt es Vergnügungen aller Art – vom Abendspaziergang über Theater- und Showbesuche bis hin zu lebendigem Nightlife. Alles vor der Kulisse der Christusstatue und des weltbekannten Zuckerhuts.
Zuckerhut
Ausflug zum Zuckerhut. Ihr fahrt zum Stadtzentrum mit Besuch der Stadtkathedrale und erreicht die weltbekannte „Postkartenansicht“. Der Aufstieg erfolgt mit der Drahtseilbahn. 370 Meter über der Bucht von Guanabara genießt ihr einen atemberaubenden Blick auf die Strände, das Stadtzentrum und die umliegenden Inseln.
Corcovado
Gelegenheit zu einer Tour zum Christus auf dem Corcovado. Mit dem Fahrzeug fahrt ihr zur Station der Zahnradbahn, die durch den Tijuca Nationalpark auf den 710 m hohen Corcovado führt. Vom Fuße der 38 m hohen Christusstatue genießt ihr einen einzigartigen Blick auf die „schönste Stadt der Erde“. (-/-/-)
Vierzehnter Reisetag – Iguassu Wasserfälle – Brasilianische Seite
Foz do Iguaçu
Inmitten eines üppigen und vielfältig grünen Urwaldgebiets stürzt der Iguassu etwa 80 Meter in die Tiefe und mündet anschließend in den Paraná, der dort die Grenze zwischen Brasilien, Paraguay und Argentinien bildet. Auf einer Breite von fast 4 km entstehen rund 20 große und über 200 kleinere Wasserfälle.
Die Iguassu-Fälle sind dadurch breiter als die Viktoria-Fälle, höher als die Niagara-Fälle und gelten als schöner als beide zusammen – eine unbeschreibliche Naturkulisse.
Jahrtausendelang waren diese Wasserfälle eine heilige Kultstätte für die Stämme der Tupi-Guarani und der Paraguas, ehe sie 1541 durch den Spanier Don Álvaro Núñez entdeckt wurden. Er nannte die Wasserfälle „Saltos de Santa Maria“. Dieser Name geriet jedoch bald in Vergessenheit, sodass der ursprüngliche Name der Tupi-Guarani-Indianer – Iguaçu, was „großes Wasser“ bedeutet – erhalten blieb. (-/-/-)
Fünfzehnter Reisetag – Argentinische Seite der Wasserfälle
Ausflug auf die argentinische Seite der Iguazu-Wasserfälle
Nach einem kurzen Halt an der Grenze führt euch der Ausflug über die Tancredo-Neves-Brücke, die den Grenzfluss Iguacu überspannt. Anschließend fahrt ihr auf einer landschaftlich schönen Straße in den argentinischen Iguazu Nationalpark.
Die Besichtigung der Wasserfälle beginnt an der Hauptstation des „ecologic tourist train“, der euch zur Teufelsschlucht bringt. Ihr geht entlang des Wassers und bei jeder Biegung eröffnet sich ein neuer, noch fantastischerer Anblick. Die Sonne zaubert schillernde Regenbögen in den Wasserdunst, die die unbeschreibliche Naturkulisse der Iguazu-Wasserfälle noch eindrucksvoller machen. (-/-/-)
Gay Reise Kombination Peru Brasilien – Nicht im Preis enthalten:
- Reiserücktritts- und Gepäckversicherung, Auslandskranken- und Unfallversicherung
- alle nicht erwähnten Getränke und Getränke während der Mahlzeiten
- Trinkgelder generell
- etwaige Visagebühren und örtlich zu zahlende Steuern (auch am Flughafen)
- eventuelle Aktivitäten in Freizeit bzw. optionale Ausflüge/Aktivitäten
- Abendtransfers zu lokalen Restaurants, falls nicht im Programm inbegriffen
- eventuelle Taxikosten
- Ausgaben persönlicher Natur
- Dienstleistungen, die nicht unter ‚inkludierte Leistungen‘ erwähnt sind
- Sitzplatz Reservierungen Flug gegen Gebühr – wenn nicht frei verfügbar
Eure Unterkünfte – Flair Hotels Gay Reise Kombination Peru Brasilien:
In diesem Vorschlag sind Hotelstandards im sehr guten Mittelklassebereich vorgesehen. Die Hotelauswahl erfolgt nach euren persönlichen Wünschen und Ansprüchen an die Hotelstandards, damit eure maßgeschneiderte Gay Reise Kombination Peru Brasilien für euch perfekt wird. Wir schlagen euch bei der Angebotserstellung ausgewählte Optionen vor.
Hotels werden erst bei verbindlicher Buchung angefragt und sind abhängig von der Verfügbarkeit. Änderungen sind vorbehalten.
Hotelbeschreibungen und Hotelverlinkungen:
Villa Barranco by Ananay Hotels – Lima
Lage:
-
Stadtteil Barranco, ca. 1,5 km von Playa Los Pavos entfernt
-
Nahe Playa Barranquito (1,6 km) und Playa Las Cascadas (1,8 km)
Ausstattung & Service:
-
Conciergeservice, 24h-Rezeption, Zimmerservice
-
Bar, Garten, Terrasse, kostenloses WLAN
-
Allergikerfreundliche Zimmer, Währungsumtausch
Zimmer:
- eigenes Bad mit Dusche und Pflegeprodukten
- Klimaanlage, Schreibtisch, Kleiderschrank
- einige Zimmer mit Stadtblick
Tambopata Research Center – Madre de Dios, Peru
Lage:
-
im Herzen des Tambopata-Nationalreservats, nahe dem Bahuaja Sonene Nationalpark
-
abgelegene Lage, umgeben von unberührter Tierwelt des Amazonas
Ausstattung & Service:
-
Öko-Lodge mit 28 Zimmern
-
englisch sprechende Reiseleitung
-
Gepäck: 10 kg pro Person, Rest kann in Puerto Maldonado gelagert werden
-
300 m erhöhte Gehwege zwischen Baumkronen und Waldboden
-
Besuch der Colorado- und Chuncho-Lehmlecken
-
Unterstützung von Forschung und Naturschutz
Zimmer:
-
komfortable Öko-Lodge-Zimmer im Regenwald
-
naturverbundenes Design, schlicht und funktional
-
teilweise Blick auf den Regenwald oder Lehmlecken
Besonderheiten:
-
Ideal für Naturliebhaber und Fotografen
-
Kombination aus Abenteuer, Komfort und aktivem Ökotourismus
-
Teilnahme an Bürgerwissenschaft und Naturschutzprojekten
Windsor Excelsior – Rio de Janeiro
Lage:
-
direkt am Strand Copacabana
-
Panoramablick auf das Meer und den Zuckerhut
Ausstattung & Service:
-
Dachterrasse mit Pool
-
Bar und Fitnesscenter
-
Restaurant mit tropischem Frühstück sowie Mittag- und Abendessen
-
Zimmerservice rund um die Uhr
-
Trocken- und Dampfsauna
Zimmer:
-
klimatisiert, hell und geräumig
-
Kabel-TV, WLAN, Minibar
-
einige Zimmer mit Meerblick und Whirlpool
Refugio Amazonas – Madre de Dios, Peru
Lage:
-
tief im tropischen Amazonas-Dschungel, Tambopata Nationalreservat
-
2 Stunden vom Flughafen Puerto Maldonado
Ausstattung & Service:
-
Öko-Lodge mit 32 Zimmern
-
englisch sprechende Reiseleitung
-
Gepäck: 10 kg pro Person, Rest kann in Puerto Maldonado gelagert werden
-
wissenschaftliche und abenteuerliche Aktivitäten
-
Beteiligung an Naturschutzprojekten (Wired Amazon Program)
-
Zugang zur Ara-Lehmlecke
Zimmer:
-
Komfortable Zimmer im tropischen Regenwald
-
Naturverbundenes Design, schlicht und funktional
-
Ideal für Naturliebhaber und Fotografen
-
Teilweise Blick auf den Regenwald oder Lehmlecken
Besonderheiten:
-
Kombination aus Abenteuer, Komfort und Ökotourismus
-
Fokus auf Tier- und Naturschutz
Costa Del Sol Wyndham Lima Airport – Lima
Lage:
-
direkt am internationalen Flughafen Lima
-
Ideal für Durchreisen zu verschiedenen Zielen in Peru
Ausstattung & Service:
-
Spa Express & Wellnessbereich
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Businesscenter, Restaurant Paprika (Frühstück, Mittagessen, Abendessen)
-
Bar Walak für Getränke und Erfrischungen
-
kostenloses WLAN
Zimmer:
-
komfortabel eingerichtete Zimmer und Suiten
-
40-Zoll-LCD-Kabel-TV, Marmorbäder
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Suiten mit separatem Wohnzimmer und Whirlpool-Badewanne
Hotel das Cataratas, A Belmond Hotel – Iguassu
Lage:
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im Nationalpark Iguazú, mit Blick auf die Iguazú-Wasserfälle
Ausstattung & Service:
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Pool und Bar mit Livemusik
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Tennisplatz
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kostenloses WLAN
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Restaurant Ipê Grill (brasilianische & internationale Küche)
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Restaurant Y (kreative brasilianische Küche)
Zimmer:
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traditioneller portugiesischer Stil, warme Naturtöne, dunkle Holzmöbel
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Flachbild-TV
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einige Zimmer mit Balkon und Sitzbereich
Zubuchbare Extras:
- Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage möglich
- Aufpreis auf Hotels 5**** möglich
- Aktivitäten und Ausflüge, welche nicht im Reiseprogramm inkludiert sind
Eure Anreise nach Peru, Brasilien:
Die Anreise und Langstreckenflüge erfolgen mit einer renommierten Linienfluggesellschaft in Economy-Class.
Wir erstellen im Rahmen des individuellen Reiseangebotes ein maßgeschneidertes und passendes Flugarrangement.
Dieses ist abhängig von:
- der zugrunde gelegten Buchungsklasse
- der gewünschten Beförderungsklasse
- der gewünschten Reisedauer, Wochentag und Reise-Saison
- dem gewünschten Abflughafen
Wichtige Informationen
Allgemeine Reisebedingungen >>
Wichtige Hinweise>>
Formblatt gemäß §651a>>
Unser Angebot gilt vorbehaltlich der Verfügbarkeit zum Zeitpunkt der Buchung. Oben erwähnte Preise basieren auf einer Minimumteilnehmerzahl von zwei zusammen reisenden Gästen und können sich bei Änderung der Teilnehmerzahl und der Saisonzeit ändern. Wir halten keine Zimmer geblockt.
LGBTQIA+ Peru/Brasilien
Peru und Brasilien heißen LGBTQIA+-Reisende grundsätzlich offen willkommen, wobei die gesellschaftliche und rechtliche Situation in beiden Ländern unterschiedlich ausgeprägt ist. Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind in beiden Reiseländern nicht strafbar, allerdings gibt es – insbesondere außerhalb urbaner Zentren – teilweise noch unterschiedliche Grade an gesellschaftlicher Akzeptanz.
In Metropolen wie Lima oder Rio de Janeiro sowie in touristisch stark frequentierten Regionen wie dem Amazonasgebiet oder den Iguazú-Wasserfällen begegnet ihr in der Regel einer hohen Offenheit und internationalen Atmosphäre. Dort ist ein respektvoller und entspannter Umgang selbstverständlich und Teil des urbanen Lebensgefühls. In ländlicheren oder abgelegeneren Regionen kann die gesellschaftliche Haltung hingegen noch konservativer geprägt sein.
Speziell organisierte LGBTQIA+-freundliche Reisen nach Peru und Brasilien bieten euch die Möglichkeit, die Reise sicher, komfortabel und mit ausgewählten Partnern vor Ort zu erleben. Dabei stehen Qualität, Diskretion und ein respektvolles Reiseumfeld im Mittelpunkt.
Die gesellschaftliche Akzeptanz entwickelt sich in beiden Ländern stetig weiter, insbesondere in größeren Städten und im Tourismussektor. Mit einem bewussten und respektvollen Auftreten könnt ihr Peru und Brasilien entspannt entdecken und die Vielfalt Südamerikas unbeschwert genießen.
Wir sind der Ansicht, dass gerade Reisen die Horizonte öffnet – nicht nur für uns Reisende selbst, sondern eben auch den Einheimischen. Hierdurch wird ihnen die Möglichkeit geschaffen, fremde Kulturen und Unbekanntes erleben und kennenlernen zu dürfen. Wir sehen es durchaus als unsere Aufgabe an, LGBTQIA+-Reisen auch in Länder nach vorne zu treiben, deren Entwicklung noch etwas Zeit benötigt und welche von uns lernen können. Darin sehen wir eine gemeinsame Mission.
Was gibt es bei eurer Reise nach Peru/Brasilien zu beachten? Wo liegen die Besonderheiten bzgl. Einreisebestimmungen, Reisegesundheitsvorsorge, Gesetzgebung und aktuellen Regelungen (auch in Bezug auf das Coronavirus)?
Ein Klick auf den Button unten zeigt die aktuellen Länderinformationen.
Bitte beachtet, dass für die Einhaltung der Einreisebestimmungen in das Zielland sowie die Einhaltung der Bestimmungen bei Rückreise nach Deutschland in Bezug auf Covid-19 der Reisegast selbst verantwortlich ist und diese einhalten muss.
(Quelle: Auswärtiges Amt).
Länderinformationen Peru anzeigen
Länderinformationen Brasilien anzeigen
Die Quelle unserer Länderinformationen ist die Seite des Auswärtigen Amtes. Die Informationen werden unverfälscht und unverändert auf unserer Seite dargestellt und sind somit immer aktuell.
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden können nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in eurer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige, ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.
Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z. B. einen Auslandskrankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass euch Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.
