Quelle: Auswärtiges Amt
Die Quelle der hier folgenden Länderinformationen ist die Seite des Auswärtigen Amtes. Die Informationen werden von uns unverfälscht und unverändert auf unserer Seite dargestellt und sind somit immer aktuell.
Link zur Quelle Auswärtigen Amt: www.diplo.de oder www.auswaertiges-amt.de
   Nepal
Reise- und Sicherheitshinweise
LGBTIQ Hinweise
Homosexuelle Handlungen sind in Nepal nicht strafbar; Zurückhaltung in der eher konservativen Öffentlichkeit und der Respekt vor lokalen Gebräuchen sind dennoch angezeigt.
- Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.
Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen“.
- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste.
- Beachten Sie die Hinweise im Ratgeber für Notfallvorsorge und des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
- Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter.
Aktuelles
Sicherheitslage
Insbesondere in Kathmandu kann es zu Protesten und gewalttätigen Demonstrationen kommen. Im September 2025 forderten Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden zahlreiche Tote und Schwerverletzte. Mit der Durchsetzung einer vorrübergehenden Ausgangssperre durch die nepalesische Armee sowie dem Rücktritt der nepalesischen Regierung hat sich die Sicherheitslage beruhigt. Die Ernennung von Sushila Karki zur Premierministerin einer Übergangsregierung und die anschließende Auflösung des Parlaments haben ebenfalls zur Stabilisierung der Lage beigetragen. Weitere, auch gewalttätige, Demonstrationen und ein erneutes Aufflammen der Proteste können jedoch nicht ausgeschlossen werden.
- Informieren Sie sich über aktuelle Demonstrationen und entsprechenden Maßnahmen der Regierung und Sicherheitsbehörden in den lokalen Medien.
- Meiden Sie alle Demonstrationen und Menschenansammlungen.
- Folgen Sie stets den Anweisungen von Sicherheitskräften.
- Die Touristenpolizei ist unter der Telefonnummer 1144 erreichbar.
- Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts; weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.
Sicherheit
Terrorismus
Es besteht keine besondere Gefährdung durch Terrorismus.
- Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.
- Meiden Sie möglichst größere Menschenansammlungen.
- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Innenpolitische Lage
Siehe Aktuelles
In Nepal kommt es vereinzelt zu kurzfristig ausgerufenen „Bandhs“ (Zwangsstreiks) mit Blockaden bzw. Straßensperren, die teilweise auch gewaltsam durchgesetzt werden. Demonstrationen oder Protestaktionen können – oft auch kurzfristig – zu Beeinträchtigungen führen.
Besonders im Terai, dem südlichen Grenzland zu Indien, ist mit Protestaktionen und bisweilen auch gefährlichen Auseinandersetzungen zwischen politischen Gruppierungen und Sicherheitskräften zu rechnen.
An den Grenzübergängen zu Indien kann es sowohl auf nepalesischer als auch auf indischer Seite zu Verzögerungen beim Grenzübertritt kommen.
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien oder über die Touristenpolizei an Ihrem Aufenthaltsort zur aktuellen Lage.
- Meiden Sie größere Menschenansammlungen und Demonstrationen, siehe auch Reiseinfos - Rechtliche Besonderheiten. Gewalttätige Eskalationen können nicht ausgeschlossen werden; es kann dann auch kurzfristig zur Verhängung von Ausgangssperren durch die Sicherheitsbehörden kommen.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Kriminalität
Insbesondere in touristischen Gegenden kann es zu Kleinkriminalität wie Taschendiebstählen und Handtaschenraub, aber auch zu schwereren Vergehen wie Einbrüchen kommen. Während der Festival-Saison von September bis November kommen derartige Delikte gehäuft vor.
In der Vergangenheit kam es in Einzelfällen zu Übergriffen gegen alleinreisende Trekking-Reisende; alleinreisende Frauen wurden bereits Opfer von Vergewaltigungen.
Nationale und internationale Organisationen, Geschäftsleute und Einzelpersonen sehen sich vereinzelt Erpressungsversuchen durch kriminelle Organisationen und andere Gruppierungen ausgesetzt; Forderungen werden teilweise mit Gewalt durchgesetzt. Auch Trekking-Reisende sind gelegentlich Ziel derartiger „Spenden-Erpressungsversuche“. Ein ortskundiger Führer kann deeskalierend wirken.
In Touristengegenden sollte die „Tourist Police“ eingeschaltet werden. Staatliche Sicherheitskräfte besitzen oft nur geringe Fremdsprachenkenntnisse. Es kann zur Parteinahme gegen Ausländer kommen. Das Auftreten staatlicher Sicherheitskräfte ist bisweilen robust, kritische Äußerungen oder Diskussionen hierzu sollten jedoch unterbleiben.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
- Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.
- Seien Sie in größeren Menschenmengen, etwa an Flughäfen, auf Märkten und im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
- Unternehmen Sie Trekking-Touren oder längere Wanderungen nicht alleine, sondern in Gruppen und buchen Sie bei verlässlichen Reiseagenturen.
- Seien Sie insbesondere als Frau nach Einbruch der Dunkelheit besonders vorsichtig und nicht allein unterwegs.
- Verhalten Sie sich möglichst kooperativ und geduldig gegenüber Sicherheitskräften.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.
Natur und Klima
Erdbeben
Nepal liegt in einer seismisch aktiven Zone; insbesondere das Himalaya-Gebiet gilt als stark erdbebengefährdet.
Klima
Vor allem von Juni bis Oktober kommt es während des Monsuns in ganz Nepal durch plötzlich auftretende und oft länger anhaltende Unwetter immer wieder zu Überschwemmungen, Sturzfluten und Erdrutschen, die auch touristische Infrastruktur betreffen und einschränken können. Starkwetterereignisse und damit einhergehende alpine Gefahren stellen in Nepal ein zunehmendes Risiko für Wanderungen und Trekkingtouren im Hochgebirge dar. Dies trifft vor allem in den Übergangsperioden zwischen Trocken- und Regenperioden (September-Oktober; Februar-März; Mai-Juni) zu.
- Halten Sie sich unbedingt an die Empfehlungen und Anweisungen der nepalesischen (Katastrophenschutz-)Behörden.
- Beachten Sie die Unwetterwarnungen des Department of Hydrology and Meteorology und verhalten Sie sich insbesondere an Berghängen und Flüssen besonders vorsichtig.
- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
- Machen Sie sich mit den Verhaltenshinweisen des Deutschen GeoForschungsZentrums bei Erdbeben vertraut.
Reiseinfos
Siehe Aktuelles
Infrastruktur/Verkehr
Naturkatastrophen und die Überschwemmungen in der Monsunzeit führen im ganzen Land regelmäßig zu teilweise erheblichen Infrastrukturschäden und unpassierbaren Straßen. Dies betrifft insbesondere größere Straßen rund um das Kathmandu-Tal.
Der Luftverkehr entspricht nicht europäischen Sicherheitsstandards. Alle nepalesischen Luftfahrtunternehmen stehen auf der gemeinschaftlichen Liste unsicherer Fluggesellschaften der EU.
In Nepal gilt Linksverkehr. Lokale Taxis, Busse und Mietwagen stehen zur Verfügung.
Bei Reisen über Land muss mit Verkehrsbehinderungen wegen unzureichender Infrastruktur und damit einhergehenden, oft erheblichen Verzögerungen gerechnet werden
Technische Überwachungen der Fahrzeuge werden in Nepal nicht regelmäßig durchgeführt; die allgemein verbindlichen Verkehrsregeln werden von der großen Mehrheit der Fahrer missachtet. Schwere Verkehrsunfälle - auch mit Todesfolge - passieren insbesondere bei Überlandfahrten häufig.
Ausreichende medizinische Versorgung bei Notfällen oder Unfällen kann in weiten Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen besteht nicht. In größeren Teilen des Landes besteht kein oder nur unzureichender Mobilfunk- bzw. Internet-Empfang. In Notfällen können Hilfsleistungen nur mit teils erheblichen Verzögerungen organisiert werden.
- Erkundigen Sie sich vor Reisen bei Ihrem Reiseveranstalter oder der örtlichen Reiseleitung über die Durchführbarkeit Ihrer Reiseplanung.
- Informieren Sie sich während Ihres Aufenthalts in den lokalen Medien.
- Wählen Sie Ihr Transportmittel und die Fahrtroute kritisch aus und achten Sie auf Mindeststandards von Sicherheit.
- Benutzen Sie ausschließlich gekennzeichnete Touristenbusse.
- Fahren Sie selbst stets defensiv, vorausschauend und mit angemessener Geschwindigkeit.
- Informieren Sie Ihr Hotel oder Angehörige über geplante Abfahrt- und Ankunftszeiten sowie Ihre Reiseroute.
- Frischen Sie vor Reiseantritt Ihre Kenntnisse in der Ersten Hilfe auf.
Führerschein
Für Aufenthalte bis zu 15 Tage ist der internationale Führerschein in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig. Danach ist ein nepalesischer Führerschein erforderlich.
Wanderungen und Trekking-Touren
Trekking und Bergsteigen erfreuen sich in Nepal immer größerer Beliebtheit.
Wanderende sollten ihre Strecken im Gebirge immer entsprechend ihrer individuellen körperlichen Leistungsfähigkeit wählen und sich dabei nicht überschätzen.
Im Himalaya kommt es immer wieder zu schwerwiegenden, auch tödlichen, Unfällen. Vor allem in Lagen über 3.000 m darf die Gefahr der Höhenkrankheit nicht unterschätzt werden. Kondition und Leistungsfähigkeit von Reisenden, die nicht bereits akklimatisiert sind, müssen vor einer Wanderung mit den Bergführenden besprochen und realistisch eingeschätzt werden.
Extremwetterereignisse wie Starkregen, Überschwemmungen und Schneefall und die damit einhergehenden alpinen Gefahren stellen ein zunehmendes Risiko für Wanderungen und Trekkingtouren im Hochgebirge dar. Sie treten vor allem in den Übergangsperioden zwischen Trocken- und Regenperioden (Monsunzeit) auf, siehe Natur und Klima. Die konsequente Abfrage der Wettervorhersagen und ihre Bewertung gemeinsam mit Bergführenden oder Reiseagenturen wird dringend empfohlen. Auch der hohe Besucherandrang auf zahlreichen Routen und Gipfelstrecken erhöht die Unfallgefahr.
Zudem ist das Telekommunikationsnetz nicht flächendeckend stabil ausgebaut, sodass nicht überall Empfang herrscht. Die Mitnahme entsprechender Notfallkommunikationsmittel (z.B. eines Notfallsenders bzw. geeigneter Geräte zur Absetzung von Notfallsignalen) wird empfohlen.
Rückholungen sind kostenintensiv, aufwendig und gefährden auch die Rettungsmannschaften. Der Verzicht auf eine Rückholversicherung, die auch eine Helikopterevakuierung einschließt, kann notwendige Rettungsmaßnahmen erheblich verzögern.
Seit 2023 darf aus Sicherheitsgründen in den Nationalparks und im Hochgebirge nur noch mit zertifizierten Bergführenden getrekkt oder geklettert werden. Weitere Details können z.B. über die Travel Updates des Nepal Tourism Board (NTP) in Erfahrung gebracht werden.
Alle Trekking-Reisenden müssen eine gültige TIMS Card („Trekkers' Information Management System“) besitzen, die bei den TIMS-Stellen des Nepal Tourism Board (NTP) bzw. der Trekking Agents Association of Nepal (TAAN) erhältlich ist. Reiseagenturen, die diesen Verbänden nicht angehören, müssen die Zertifikate bei NTP bzw. TAAN einholen. Für bestimmte eingeschränkte Trekking-Gebiete ist zusätzlich eine Trekking Permit erforderlich.
Genehmigungen müssen immer den gesamten Zeitraum des geplanten Treks umfassen. Sollten die Unterlagen vor Ende des Treks abgelaufen sein, drohen hohe Geldbußen sowie ggfs. weitere rechtliche Folgen.
Weitere Details halten z.B. die Travel Updates des Nepal Tourism Board (NTB) bereit.
Wiederholt kam es zu Erpressungen von Trekkern, die mit nicht lizenzierten Trägern ohne Versicherungsnachweise unterwegs waren. Das Einschalten einer verlässlichen Reiseagentur, eines ortskundigen und lizensierten Bergführenden sowie ggf. das Mitführen der entsprechenden Zahlungsnachweise beugen rechtlichen Schwierigkeiten vor.
- Trekken Sie im Hochgebirge und in den Nationalparks nur mit einem zertifizierten, ortskundigen Bergführenden. Informieren Sie sich über die entsprechenden Erfordernisse beim Nepal Tourism Board (NTP), in der lokalen Presse und bei Ihrer Reiseagentur.
- Beantragen Sie rechtzeitig eine gültige TIMS-Card.
- Gehen Sie keine unnötigen Risiken ein - schließen Sie vor dem Start eine Rückholversicherung ab, die eine Helikopterevakuierung beinhaltet.
- Wandern Sie nur auf bekannten Routen und in Gruppen. Weichen Sie von ausgewiesenen Wanderrouten nicht ab.
- Nutzen Sie ausschließlich seriöse Agenturen und Führer mit entsprechender staatlicher Lizenz.
- Holen Sie vor dem Besuch abgelegener Gebiete aktuelle Informationen über die dortige Wetter- und Sicherheitslage sowie zu Notunterkünften ein.
- Registrieren Sie sich unter Angabe der Trekking-Route und der Versicherungsdaten bzw. der Mitgliedschaft in einer Rettungsfluggesellschaft unbedingt in der Krisenvorsorgeliste.
- Unterschätzen Sie die Risiken der Höhenkrankheit nicht und steigen Sie bei den ersten Anzeichen wie Übelkeit, Kopfschmerzen oder Atemnot umgehend wieder ab; siehe Gesundheit.
LGBTIQ
Homosexuelle Handlungen sind in Nepal nicht strafbar; Zurückhaltung in der eher konservativen Öffentlichkeit und der Respekt vor lokalen Gebräuchen sind dennoch angezeigt.
- Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.
Rechtliche Besonderheiten
Die nepalesische Polizei und Justiz verfolgen Drogendelikte konsequent. Bei Verstößen drohen lange Gefängnisstrafen.
Aus Sicherheitsgründen sollten sich Ausländer von Demonstrationen und größeren Menschenansammlungen fernhalten, da sie sich unter Umständen strafbar machen können.
Die Ausfuhr größerer, bei der Einreise nicht deklarierter Devisenbeträge (über 5.000 USD) kann ebenfalls zu hohen Geld- und Haftstrafen führen.
Sexuelle Handlungen mit Minderjährigen sind verboten. In Nepal wurden in jüngster Vergangenheit hohe Geldstrafen und langjährigen Freiheitsstrafen für derartige Vergehen ausgesprochen. Der Missbrauch von Kindern durch Deutsche im Ausland wird auch in Deutschland strafrechtlich verfolgt.
Das nepalesische „Electronic Transactions Act“ stellt Beiträge in sozialen und elektronischen Medien, die den sozialen Frieden Nepals stören oder Personen diffamieren, unter Strafe. Ausländer können mit Ausweisung oder/und auch Gefängnisstrafen bestraft werden.
Die Benutzung von Drohnen ohne erforderliche Genehmigungen kann zur Konfiszierung und zu hohen Bußgeldern führen. Auch die Haftung für mögliche Personen- oder Sachschäden, die durch den Drohnenbetrieb verursacht werden, liegt bei der Person, die die Drohne fliegen lässt.
Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist die nepalesische Rupie (NPR). Im Kathmandu-Tal besteht die Möglichkeit, sich über Geldautomaten mit Bargeld zu versorgen. Die meisten Automaten akzeptieren VISA- und Mastercard.
Neben Kreditkarten empfiehlt sich die Mitnahme von EUR oder USD in bar, insbesondere bei Reisen in weniger besiedelte Regionen.
Devisen können in allen größeren Städten problemlos getauscht werden. Die indische Rupie (INR) ist in Nepal frei konvertierbar, allerdings werden Scheine in der Regel nur bis max. 100 INR-Noten akzeptiert.
Einreise und Zoll
Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
- Reisepass: Ja
- Vorläufiger Reisepass: Ja
- Personalausweis: Nein
- Vorläufiger Personalausweis: Nein
- Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen:
Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.
Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab.
Die Einreise mit einmal als verloren oder gestohlen gemeldeten Reisedokumenten wird in Nepal regelmäßig verweigert, auch wenn diese Dokumente von innerdeutschen Behörden zurückgegeben und der entsprechende Vermerk in den Fahndungslisten gelöscht wurde. In diesen Fällen sind Reisende dazu gezwungen, auf eigene Kosten die Rückreise anzutreten.
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise ein Visum, das vorab bei einer nepalesischen Auslandsvertretung oder bei Einreise beantragt werden muss.
Aktuelle Einreise- und Visabestimmungen und Gebühren bieten das Department of Immigration und die nepalesische Botschaft in Berlin.
Visum vor der Einreise
Das Visum vor Einreise kann in Deutschland bei der nepalesischen Botschaft in Berlin sowie bei den nepalesischen Honorarkonsuln in Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart beantragt werden. Dort sollte man sich die Einreisevorschriften im eigenen Interesse vor Antritt der Reise bestätigen lassen.
Laut derzeitiger Auskunft der nepalesischen Einwanderungsbehörde soll die Visumserteilung bis zum Ende der Gültigkeit des Reisedokuments möglich sein. Auf eine Restgültigkeit des Passes von noch mindestens sechs Monaten sollte dennoch geachtet werden. Fluggesellschaften können die Beförderung von Passagieren ansonsten ablehnen und tun dies vereinzelt.
Visa-on-Arrival
Der Visa-on-Arrival-Service steht zur Verfügung. In der Ankunftshalle des Tribhuvan International Airports (Kathmandu) stehen mehrere Automaten, an denen ein Visumsantrag elektronisch gestellt werden kann. Die Eingabemaske kann auch vorab online ausgefüllt und die Beantragungsnummer gespeichert werden. Die Gebühren sind in nepalesischen Rupien zum Tageswechselkurs zu bezahlen. Devisen sollten passend in bar in USD bzw. der Gegenwert in EUR mitgeführt werden (15 Tage/30 USD, 30 Tage/50 USD, 90 Tage/125 USD).
Inhaber von Passersatzdokumenten können den Visa-on-Arrival-Service nicht in Anspruch nehmen.
Verlängerung des Aufenthalts
Touristenvisa sind gegen Gebühr auf bis zu 150 Tage verlängerbar, sofern die zuständigen Behörden die Voraussetzungen für eine Verlängerung als gegeben betrachten, siehe Überschreitung des Aufenthalts.
Überschreitung des Aufenthalts
Das Überschreiten des genehmigten Aufenthaltes hat in Nepal erhebliche Konsequenzen.
Bei einem Überschreiten des legalen Aufenthaltes (Gültigkeit des Visums) bis 14 Tage kann die Visagebühr von 3 USD pro Tag nachgezahlt werden. Bei der Überschreitung um eine Woche kann die Zahlung direkt am Flughafen erfolgen, ab 7 Tagen ist vor der Ausreise die Vorsprache beim Immigration Department verpflichtend. Ab 14 Tagen ist zusätzlich zur Visumgebühr von 3 US-Dollar eine Strafe von 5 US-Dollar („Late Fee“) zu zahlen, also pro Tag 8 US-Dollar.
Die Aufenthaltsüberschreitung um 150 Tage und mehr ist ein Straftatbestand. Die Straftat des Überziehens der Aufenthaltserlaubnis (overstay) wird mit 50.000 NPR (ca. 360 US-Dollar) belegt; bei Nichtzahlung erfolgt ausnahmslos Inhaftierung. Im Falle der Ausübung einer (unbezahlten) Tätigkeit ohne entsprechende Arbeitserlaubnis ist mit einer weiteren Geld- und Gefängnisstrafe zu rechnen.
Arbeitsaufnahme/Freiwilligendienst
Zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit und von Freiwilligendiensten muss eine Arbeitserlaubnis beantragt werden. Die Ausübung dieser Tätigkeiten mit einem Touristenvisum ist illegal und wird bestraft. Dies gilt auch für medizinische Hilfsaktionen in Nepal (sog. „Health Camps“), die zusätzlich immer die Zustimmung des „Nepal Medical Councils“ benötigen.
Aus- und Weiterreise nach Indien und in die VR China
Ausländische Staatangehörige können derzeit nicht von Nepal aus auf dem Landweg nach China einreisen.
Die Weiterreise nach Indien auf dem Landweg ist für ausländische Staatangehörige nur an folgenden Grenzübergängen möglich: Sonauli/Belahiya (Bhairawa) und Raxaul/Birgunj. Kurzfristige Schließungen einzelner Grenzübergänge sind ohne Vorankündigung möglich.
Über Reisebüros oder andere Vermittler in Nepal beantragte Visa zur Weiterreise nach Indien oder in die VR China erwiesen sich in der Vergangenheit mehrfach als gefälscht, was bereits bei der Ausreise aus Nepal zu Komplikationen führte.
Probleme bei Reisedokumenten, die Visa anderer Staaten enthalten, gibt es nicht.
- Beantragen Sie erforderliche Visa für Weiterreisen direkt bei den entsprechenden Vertretungen der Länder und nicht über Reisebüros oder andere Vermittler, außer bei Gruppenreisen nach Tibet.
- Wenn Sie über Indien ein- und von Nepal wieder nach Indien ausreisen, erkundigen Sie sich rechtzeitig über die geänderten indischen Visavorschriften bei der nächsten indischen Vertretung oder dem indischen Bureau of Immigration.
- Bei Interesse an einer Weiterreise nach Tibet in der Volksrepublik China informieren Sie sich vor der Einreise nach Nepal bei der chinesischen Botschaft in Deutschland oder Nepal über die Möglichkeiten der Visumserteilung. Beachten Sie insbesondere, dass die Erteilung chinesischer Visa nicht das ganze Jahr über erfolgt.
Minderjährige
Es gelten keine besonderen Bestimmungen für alleinreisende Minderjährige, dennoch wird empfohlen, dass Minderjährige nicht unbegleitet reisen. Eine entsprechende Erklärung der Erziehungsberechtigten sollte mitgeführt werden.
- Beachten Sie die Hinweise für eine Einverständniserklärung für Minderjährige.
Einfuhrbestimmungen
Die Einfuhr von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, aber deklarationspflichtig. Die Ausfuhr größerer, bei der Einreise nicht deklarierter Devisenbeträge ist strafbar. Die Einfuhr von Gold und anderen Edelmetallen ist deklarationspflichtig und wird bei Einreise durch Handgepäck- und Personenkontrollen überprüft.
Die Landeswährung darf nicht ein- oder ausgeführt werden.
Bereits gebrauchte Gegenstände, Nahrungsmittel und Medikamente für den persönlichen Bedarf dürfen, vorbehaltlich eines Einfuhrverbots, siehe Department of Drug Administration DDA, zollfrei ein- bzw. ausgeführt werden.
In Nepal hergestellte Produkte dürfen vorbehaltlich eines Ausfuhrverbots, siehe Department of Customs, bis zu dem bei Einreise von Reisenden deklarierten Betrag in ausländischer Währung, der bei einer Bank oder bei einer staatlich autorisierten Wechselstube getauscht wurde, genehmigungsfrei ausgeführt werden.
Bei der Ausfuhr von Gütern ist die Negativliste des nepalesischen Zolls zu geschützten Kulturgütern sowie zu Produkten geschützter Tier- und Pflanzenarten des Department of Customs zu beachten.
Für die Einfuhr und Nutzung von Drohnen (UAV – Unmanned Aerial Vehicle) ist die vorherige Einholung zahlreicher Genehmigungen erforderlich. Zumindest die Tourismusbehörde und das Innenministerium und ggf. die Verwaltung des betroffenen Naturschutzgebietes müssen die Genehmigung erteilt haben; bei Drohnen über 2 kg Gewicht auch die Zivile Luftfahrtbehörde (CAAN). Bei Forschungsvorhaben gelten zusätzliche Regeln.
Verbindliche Auskünfte zu Zollbestimmungen erteilt das nepalesische Finanzministerium.
Tiere
Haustiere können mit ausreichendem Tollwut-Impfschutz und einem aktuellen tierärztlichen Gesundheitsattest (nicht älter als 24 Stunden) eingeführt werden. Zollformalitäten können jedoch langwierig sein.
Gesundheit
Impfschutz
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus Gelbfieberendemiegebieten müssen alle Personen ≥ neun Monaten einen gültigen Gelbfieberschutz nachweisen.
- Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
- Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Dengue-Fieber, Hepatitis B, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen.
Denguefieber
Dengueviren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Auch in Kathmandu (Höhe über NN 1.400 m) wurden nachweislich autochthone Übertragungen nachgewiesen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe Denguefieber.
- Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
- Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.
Malaria
Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Malaria.
- Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.
Unterhalb von 2.000 Metern besteht in Nepal ganzjährig ein geringes Übertragungsrisiko für Malaria v.a. in den Terai Distrikten nahe Indien und dem Chitwan Nationalpark. Kathmandu, Pokhara und der Himalaya in Höhenlagen ab 2.000 m gelten als malariafrei. Der Anteil an Malaria tertiana (P. vivax) beträgt 91%, Malaria tropica-Fälle (P. falciparum) treten zu 9% auf. Eine Karte der Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.
Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:
- Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
- Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
- Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.
Unter üblichen Rahmenbedingungen (Reisedauer bis 4 Wochen, Hotelunterbringung mit Klimaanlage, informierter und umsichtiger Reisender) wird keine medikamentöse Malariaprophylaxe empfohlen.
HIV/AIDS
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.
- Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
Durchfallerkrankungen
Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:
- Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
- Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
- Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
- Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
- Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
- Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
- Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.
Cholera
Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Cholera.
- Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.
Japanische Enzephalitis
Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren, siehe Japanische Enzephalitis. Ein Übertragungsrisiko für JE besteht in Nepal in den südlichen Landesteilen, vereinzelt sind auch Fälle im Kathmandu Tal aufgetreten. Ein Übertragungsrisiko für JE besteht in allen Provinzen Nepals. Die höchsten Fallzahlen werden in den südlichen Landesteilen verzeichnet. Vereinzelt sind auch Fälle im Kathmandu-Tal aufgetreten.
- Schützen Sie sich zur Vermeidung von Japanischer Enzephalitis im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere nachts konsequent vor Mückenstichen und lassen Sie sich impfen.
Tollwut
Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und Übertragung einer Tollwut. Affen können ebenfalls Tollwut übertragen und sollten niemals gefüttert werden. Die notwendigen, medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Nepal nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung vor einem Biss. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Nepal eine besondere Bedeutung zu. Sie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein. Die auch nach einem Biss notwendige, unverzügliche „Auffrischung“ kann dann ggf. vor Ort erfolgen, siehe Tollwut.
Tuberkulose
Die Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente Tuberkuloseerreger auch in Nepal. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung.
Aviäre Influenza (Vogelgrippe)
Seit 2019 wurden aus Nepal Fälle von aviärer Influenza gemeldet.
Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung wurde bisher nicht nachgewiesen. Siehe auch Aviäre Influenza.
- Bitte beachten Sie die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe.
Geographisch bedingte Erkrankungen
Siehe auch Reiseinfos – Wanderungen und Trekking-Touren
Nepal ist ein beliebtes Reiseziel für Trekkingtouristen, die in große Höhen aufsteigen. Oft reicht die Zeit nicht für eine stufenweise Höhenanpassung. Verschiedene Formen von akuter Höhenkrankheit sind möglich, siehe Höhenkrankheit.
- Lassen Sie sich vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) vor der endgültigen Reiseplanung individuell durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt beraten. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z.B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.
Es gibt in Nepal mehrere zivile Luftrettungsunternehmen für die Hubschrauberrettung aus Bergnot. Witterungsbedingt sind die Fluggeräte aber nicht immer einsatzbereit. Die Alarmierung kann je nach Unfallort oft nur verzögert erfolgen. Die Kostenübernahme einer Rettung muss in jedem Fall vor dem Start der Rettungsaktion geklärt sein, sonst ist sie unter Umständen vom Verunglückten selbst zu tragen.
Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für Reisende in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen.
Weitere Gesundheitsgefahren
Patienten mit psychischen Erkrankungen wird dringend geraten, ihre Medikamente vor und während einer Nepalreise nicht abzusetzen. Eine psychiatrische und deutschsprachige Versorgung wie im Heimatland kann meist nicht gewährleistet werden. Zudem versichern viele Reisekrankenversicherungen medizinische Leistungen bei psychischen Erkrankungen nicht. In solchen Fällen ist oft auch ein spontaner Heimflug ausgeschlossen, da zahlreiche kommerzielle Fluglinien die Mitnahme labiler Patienten mit psychischen Erkrankungen ohne psychiatrische Begleitung ablehnen. Bitte besprechen Sie ggf. Ihre Reisepläne ausführlich mit Ihrem behandelnden Arzt.
Luftverschmutzung
Aufgrund von Waldbränden können insbesondere in den trockenen Monaten (November – Mai) durch Luftverschmutzung/Feinstaubbelastung gesundheitliche Beschwerden entstehen. Personen mit Vorerkrankungen der Lunge sind besonders gefährdet.
- Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung ist in weiten Landesteilen unzureichend und entspricht häufig nicht europäischem Standard. Eine ausreichende Grundversorgung besteht in Kathmandu und den gängigen Touristenzielen, auch entlang der großen Trekkingrouten. In Kathmandu ist die medizinische Versorgung in einzelnen Fachbereichen durchaus auch auf einem hohen Niveau. Bei schweren Erkrankungen muss deshalb ggf. eine medizinische Evakuierung, zum Beispiel nach Kathmandu oder weiter nach Indien erwogen werden.
Die Versorgung mit zuverlässigen Medikamenten und eine ununterbrochene Kühlkette sind nicht immer gesichert. Es muss damit gerechnet werden, dass insbesondere in kleinen Apotheken auch Fake-Produkte statt richtiger Medikamente verkauft werden. Landesweit treten zahlreiche Resistenzen gegenüber häufig eingesetzten Antibiotika auf.
- Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.
- Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen.
- Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss
Länderinfos zu Ihrem Reiseland
Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.
Weitere Hinweise für Ihre Reise
Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht fort.
Insbesondere die Terrororganisationen „Al Qaida“ und „Islamischer Staat“ (IS) drohen mit Anschlägen gegen verschiedene Länder und deren Staatsangehörige. Durch den Konflikt im Nahen Osten in Folge der Terroranschläge gegen Israel vom 7. Oktober 2023 ergibt sich ein erhöhtes Mobilisierungspotenzial.
Auch wenn konkrete Hinweise auf eine Gefährdung deutscher Interessen im Ausland derzeit nicht vorliegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch deutsche Staatsangehörige oder deutsche Einrichtungen im Ausland Ziel terroristischer Gewaltakte werden.
Als mögliche Anschlagsziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen.
Der Grad der terroristischen Bedrohung unterscheidet sich von Land zu Land. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, in denen bereits wiederholt Anschläge verübt wurden oder mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können, oder in denen Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen.
Genauere Informationen über die Terrorgefahr finden sich in den länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.
Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, nach wie vor vergleichsweise gering. Dennoch sollten Reisende sich der Gefährdung bewusst sein.
- Verhalten Sie sich sicherheitsbewusst und situationsgerecht.
- Informieren Sie sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland.
- Verfolgen Sie die örtlichen und internationalen Medien.
- Melden Sie verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden.
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen sich unabhängig vom Land und der Dauer des Auslandsaufenthalts in die Krisenvorsorgeliste „Elefand“ des Auswärtigen Amts einzutragen:
Krisenvorsorgeliste
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts und werden fortlaufend aktualisiert. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen und stellen lediglich eine Hilfestellung seitens des Auswärtigen Amtes dar, sie können eine Information durch die zuständigen Stellen des jeweiligen Staates jedoch nicht ersetzen.
Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Bitte beachten Sie, dass Gefahrenlagen oft unübersichtlich sind und sich rasch ändern können. Auch daher können mit größter Sorgfalt recherchierte Informationen unzutreffend oder unvollständig sein. Das Auswärtige Amt empfiehlt deswegen, dass Sie sich vor Reiseantritt etwa an Ihren Transportdienstleister sowie die jeweils zuständige diplomatische oder konsularische Vertretung des Ziellandes wenden.
Bitte beachten Sie auch, dass die Entscheidung über den Antritt einer Reise letztlich immer in Ihrer alleinigen Verantwortung liegt. Eine generelle Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden wird nicht übernommen.
Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.
Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Alle Angaben sind abhängig von den individuellen Reiseverhältnissen zu sehen und ersetzen nicht die ärztliche Konsultation sowie eine eingehende medizinische Beratung. Sofern zutreffend, beziehen sich Angaben i.d.R. auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland und sind insbesondere auf längere Aufenthalte vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen und Einreisen aus Drittländern können Abweichungen gelten.
Bitte klären Sie mit Ihrer Krankenkasse oder Krankenversicherung, ob für Ihre Auslandsreise ein adäquater Krankenversicherungsschutz besteht, der auch die Kosten für einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt.
Ohne ausreichenden Versicherungsschutz sind vor Ort notwendige Kosten (z.B. Behandlungs- bzw. Krankenhauskosten, Heimflug) grundsätzlich vom Betroffenen selbst zu tragen und können schnell alle Ihre Ersparnisse aufzehren.
Es ist in vielen Ländern üblich, dass die von Ärzten bzw. Krankenhäusern in Rechnung gestellten Kosten noch vor der Entlassung zu begleichen oder gar vorzustrecken sind. Auch kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Arzt/das Krankenhaus eine Ausreiseverweigerung für den Patienten erwirkt, wenn die Rechnung nicht beglichen wird.
Viele Reiseandenken unterliegen strengen Einfuhrregeln. Informieren Sie sich rechtzeitig!
Bitte informieren Sie sich bereits vor Antritt Ihrer Reise darüber, welche Reiseandenken aus Artenschutzgründen nicht eingeführt werden dürfen. Nicht wenige Touristen erleben bei ihrer Rückkehr eine böse Überraschung, wenn das Erinnerungsstück vom Zoll beschlagnahmt wird oder sogar Strafen folgen. Auch wenn ein exotisches Souvenir noch so sehr durch seine Besonderheit und Einzigartigkeit beeindruckt - viele Tier- und Pflanzenarten, aus denen derartige Souvenirs hergestellt werden, sind in ihrem Bestand gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Diese Souvenirs unterliegen strengen Einfuhrbestimmungen.
Der Zoll und das Bundesamt für Naturschutz haben für Reisende das Online-Portal Artenschutz im Urlaub für Reisende eingeführt. Hierüber können Sie sich genau informieren, welche Souvenirs aus welchen Ländern nach Deutschland eingeführt werden dürfen.
Bitte tragen Sie nicht zum illegalen und schädlichen Handel mit wild lebenden Tieren und Pflanzen bei. Naturschutzorganisationen sowie Umwelt- und Zollbehörden raten dazu, kein Risiko einzugehen und grundsätzlich auf Mitbringsel zu verzichten, die aus Tieren oder Pflanzen gefertigt wurden. Sie empfehlen stattdessen landestypische Textilien, Keramik, Metall- und Glasarbeiten oder Malereien zu erwerben. Grundsätzlich sollten Sie beim Kauf von Tier- und Pflanzenprodukten Vorsicht walten lassen, wenn Sie deren Herkunft nicht nachvollziehen können. So fügen Sie der Tier- und Pflanzenwelt Ihres Ferienlandes keinen Schaden zu.
Bitte beachten Sie auch unsere Fragen und Antworten zum Thema „Sicherheitshinweise“ FAQ.
Quelle: Datenschnittstelle des Auswärtigen Amts
Gay Gruppenreisen – Gay Reise Nepal – Exklusive Natur- und Kulturreise durch Nepal & Bhutan
Entdeckt die mystische Welt des Himalayas auf einer hochwertigen Gay Reise Nepal, die unberührte Natur, faszinierende Kulturen und spirituelle Tiefe vereint. Diese sorgfältig konzipierte Natur- und Kulturreise Nepal und Bhutan richtet sich an schwule Männer, die das Besondere suchen: authentische Begegnungen, beeindruckende Landschaften und echtes Eintauchen in zwei der faszinierendsten Länder Asiens – fernab vom Massentourismus.
In kleinen Gruppen von Gleichgesinnten erlebt ihr Nepal und Bhutan intensiv, persönlich und stilvoll. Als erfahrener Reiseveranstalter für massgeschneiderte Gay Reisen legen wir grössten Wert auf Qualität, Sicherheit und eure individuellen Wünsche.
Gay Reise Nepal – Kathmandu, Tempel, Stupas & lebendige Traditionen
Eure Gay Reise Nepal beginnt in Kathmandu, dem kulturellen Herz des Landes. Die lebendige Hauptstadt begeistert mit eindrucksvollen Tempeln, heiligen Stupas und historischen Königsstädten wie Patan und Bhaktapur. Hier erlebt ihr die hinduistisch-buddhistische Kultur Nepals hautnah und taucht ein in eine Welt voller Rituale, Farben und Spiritualität.
Geführt von erfahrenen Experten, die euch die lokale Kultur lebendig näherbringen, entdeckt ihr nicht nur weltberühmte Sehenswürdigkeiten, sondern auch das authentische Leben: das bunte Treiben auf lokalen Märkten, traditionelles Handwerk und die vielfältigen Aromen der nepalesischen Küche.
Natur erleben ohne Extremtrekking – Gay Reise Nepal
Im Gegensatz zu klassischen Trekkingtouren liegt der Fokus dieser Gay Reise Nepal auf einfachen bis moderaten Wanderungen und intensiven Naturerlebnissen. Ihr erkundet grüne Täler, traditionelle Dörfer und beeindruckende Landschaften in einem entspannten Tempo, das Raum für Genuss und bewusste Wahrnehmung lässt.
Extreme Höhen oder sportliche Höchstleistungen stehen bewusst nicht im Vordergrund. Diese Reise ist ideal für Naturliebhaber, die den Himalaya erleben möchten, ohne sich körperlich zu überfordern.
Gay Reise Nepal – Das Königreich Bhutan und das Bruttonationalglück
Ein besonderer Höhepunkt dieser Reise ist der Aufenthalt im Königreich Bhutan. Auf eurer Gay Reise Nepal erlebt ihr ein Land, das seine Entwicklung nicht am Bruttonationaleinkommen, sondern am Bruttonationalglück misst. Bhutan vereint tief verwurzelte tibetisch-buddhistische Kultur mit einer beeindruckenden, weitgehend unberührten Natur.
Der Tourismus wird hier bewusst gesteuert, um Umwelt, Kultur und Gesellschaft zu schützen. Massentourismus oder Overtourism sind in Bhutan praktisch unbekannt. In Thimphu und weiteren bedeutenden Orten besucht ihr eindrucksvolle Klöster, Dzongs und geniesst spektakuläre Panoramablicke auf die Himalaya-Bergwelt.
Der höchste Punkt eurer Reise ist der Dochula-Pass auf rund 3’110 Metern, den ihr ganz entspannt während einer Fahrt erreicht – für euren Körper absolut unproblematisch.
Dschungel & Tierwelt im Royal Chitwan Nationalpark – Gay Reise Nepal
Ein weiterer Höhepunkt eurer Gay Reise Nepal ist der Aufenthalt im Royal Chitwan Nationalpark. In dieser üppigen Dschungellandschaft erlebt ihr eine völlig andere Seite Nepals. Bei geführten Naturbeobachtungen begegnet ihr Nashörnern, Krokodilen und einer beeindruckenden Vielfalt an Vogelarten.
Dieser Dschungelaufenthalt bildet einen spannenden Kontrast zur Bergwelt des Himalayas und rundet die Natur- und Kulturreise Nepal perfekt ab.
Gay Reise Nepal – Hochwertig, individuell & persönlich begleitet
Diese 14-tägige Gay Reise Nepal und Bhutan wird mit viel Erfahrung, Liebe zum Detail und einem klaren Fokus auf Qualität umgesetzt. Die Reiseleitung durch Beat Friedli garantiert tiefgehende Einblicke, kulturelle Kompetenz und eine persönliche Betreuung auf höchstem Niveau.
Ihr reist in kleinen Gruppen, übernachtet in sorgfältig ausgewählten Boutique-Hotels und Lodges und geniesst Komfort, Authentizität und besondere Atmosphäre. Als seriöser Anbieter für individuelle und massgeschneiderte Gay Reisen stehen eure persönlichen Wünsche stets im Mittelpunkt.
Eure unvergessliche Reise im Himalaya – Gay Reise Nepal
Diese Gay Reise Nepal ist mehr als eine Rundreise – sie ist eine intensive Erfahrung aus Natur, Kultur, Begegnungen und Gemeinschaft. Ihr erlebt Nepal und Bhutan offen, respektvoll und tiefgehend und teilt besondere Momente mit Gleichgesinnten.
Erlebt den Himalaya auf einer exklusiven, hochwertig organisierten und persönlich begleiteten Gay Reise Nepal – authentisch, inspirierend und nachhaltig beeindruckend.
Der begeisterte Tourenleiter und Guide Beat – Gay Reise Nepal
Für Gruppenguide Beat stehen Offenheit, Respekt und das entspannte Miteinander im Mittelpunkt. Wertschätzung, Humor und Vertrauen prägen seine Art, unterwegs zu sein. Beat ist äusserst reiseerfahren und bringt ein großes interkulturelles Verständnis mit auf diese Reise. Zusammen mit den lokalen Guides, die diese Gay Reise nach Nepal und Bhutan begleiten, wird er euch die besten Tipps und schönsten Ecken, die es zu entdecken gilt, euch zeigen und näherbringen.
14 Reisetage, Reisepreis pro Person ab € 4.600
Individuelle Anreise auf Basis von zwei zusammenreisenden Personen mit Unterbringung im Doppelzimmer (auch für Singles buchbar)
14 Reisetage im Einzelzimmer ab € 5.400 pro Person
Die Reise wird ab 6 Teilnehmern definitiv zum ausgeschriebenen Preis durchgeführt. Bei weniger Teilnehmern wird nach Rücksprache mit den Teilnehmern ein Kleingruppenzuschlag erhoben:
Dies ist ein exklusive Pink Alpine Reise.
Buchung bis spätestens 25. August 2026.
Reiseveranstalter dieser Reise ist unser Kooperationspartner Pink Alpine. Wir von Go Holidate vermitteln diese Reise.
Bitte findet hier die AGBS von Pink Alpine
Der Preis gilt vorbehaltlich Verfügbarkeit. Preise können sich je nach Auswahl des Reisezeitraums und der Reisedauer, sowie der Zimmerkategorie ändern.
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Highlights eurer Gay Reise Nepal
- Kathmandu, Nepal:
- Patan Durbar Square und Boudhanath Stupa – beeindruckende Zeugnisse nepalesischer Kultur und Spiritualität
- Thimphu, Bhutan:
- Buddha Dordenma – gigantische Buddha-Statue mit spektakulärer Aussicht
- Tashichho Dzong – Sitz der bhutanischen Regierung und ein prächtiges Kloster
- Punakha, Bhutan:
- Punakha Dzong – eines der schönsten Klöster Bhutans
- Dochula-Pass – beeindruckende Aussicht auf die Himalaya-Berge
- Taktsang-Kloster (Tigernest):
- Ein weltberühmtes Kloster, dramatisch an einer Felswand gelegen
- Chitwan-Nationalpark, Nepal:
- Safari und Kanu-Tour – spektakuläre Tierbeobachtungen
Inklusivleistungen auf dieser Gay Reise Nepal
- 13 Übernachtungen in Mittelklassehotels und rustikaleren, kleineren Zimmern
- Welcome Dinner
- 2 Tages Chitwan Safari
- Flug nach Paro und zurück
- die Gebühren und das Beantragen des Visums für deine Einreise in Bhutan
- Essen, die im Programm erwähnt sind
- obligatorische Sustainable Development Fee, sämtliche Eintritte und Steuern gemäß Reiseprogramm
Tag 1 – Ankunft in Kathmandu
Ihr kommt am Tribhuvan International Airport in Kathmandu an. Auf Wunsch organisieren wir euch im Vorfeld eurer Ankunft einen komfortablen Transfer vom Flughafen direkt zu eurem Hotel. Dort trefft ihr euren Guide und die anderen Reisekompagnons in der Lobby (der Hotelname wird euch rechtzeitig bekanntgegeben).
Mit einer traditionellen nepalesischen Begrüssung startet euer Aufenthalt – ein erstes, unvergessliches Erlebnis, das eure Reise besonders macht. Am Abend werdet ihr bei einem nepalesischen Willkommensdinner verwöhnt, bei dem euch euer Guide ausführlich in den Ablauf eurer Gay Reise Nepal einführt und euch auf die bevorstehenden, faszinierenden Erlebnisse einstimmt.
Verpflegung: Abendessen
Tag 2 – Kathmandu Besichtigung
Nach dem Frühstück besucht ihr den Patan Durbar Square, berühmt für seine prächtigen Kunstwerke und handwerklichen Meisterleistungen. Hier bestaunt ihr den Krishna-Tempel im Shikara-Stil, den Patan Durbar mit den königlichen Bädern und das Hiranya Varna Mahavihar, ein traditionsreiches buddhistisches Kloster.
Anschließend führt euch die Reise zum Pashupatinath-Tempel, der dem Gott Shiva gewidmet ist. Dieser Tempel zählt zu den bedeutendsten Hindu-Tempeln auf dem indischen Subkontinent. Direkt daneben befindet sich ein Krematorium, in dem Familienangehörige ihre Verstorbenen verabschieden – ein eindrucksvolles, kulturell tiefgehendes Erlebnis, das euch die spirituelle Vielfalt Nepals näherbringt.
Zum Abschluss des Tages besucht ihr die Boudhanath Stupa, vermutlich die größte Stupa der Welt und ein bedeutendes Zentrum des tibetischen Buddhismus. Hier spürt ihr die besondere Atmosphäre des Pilgerortes und könnt die meditative Ruhe und spirituelle Kraft dieses Ortes erleben.
Verpflegung: Frühstück
Tag 3 – Kathmandu Durbar Square & Swayambhunath
Nach einem gemütlichen Frühstück besucht ihr den Swayambhunath-Stupa – auch als Affentempel bekannt –, der auf einem Hügel über dem Kathmandu-Tal thront. Ihr genießt die panoramische Aussicht auf die Stadt, beobachtet buddhistische Rituale und schlendert um den Stupa herum, der mit bunten Gebetsfahnen und drehenden Gebetsmühlen geschmückt ist.
Am Nachmittag führt euch die Reise zum Kathmandu Durbar Square, einem UNESCO-Weltkulturerbe, das mit wunderschönen Tempeln, Palästen und Innenhöfen Nepals reiche Geschichte und die kunstvolle Newar-Architektur widerspiegelt. Zu den Highlights gehören der Hanuman-Dhoka-Palast, das Kumari Ghar (Haus der lebendigen Göttin) und zahlreiche alte Schreine rund um den Platz.
Anschließend unternehmt ihr eine Fußtour durch Asan, einen lebendigen, typisch nepalesischen Markt, auf dem ihr die alltägliche Kultur und das bunte Treiben der Stadt hautnah erlebt.
Verpflegung: Frühstück
Tag 4 – Fahrt zum Chitwan National Park
Heute Morgen fahrt ihr nach dem Frühstück auf einer malerischen Strecke weiter zum Chitwan-Nationalpark, Nepals berühmtestem Nationalpark und UNESCO-Weltnaturerbe. Euer Hotel bietet einen atemberaubenden Blick auf das üppig grüne, bewaldete Tal und den Rapti-Fluss. Ihr verbringt hier zwei Nächte mit Vollpension in sauberen, komfortablen Zimmern – eine perfekte Gelegenheit, die friedvolle Umgebung zu genießen und die Natur in aller Ruhe auf euch wirken zu lassen.
Am Nachmittag besucht ihr ein lokales Tharu-Dorf, um mehr über die Lebensweise der Menschen zu erfahren, die hier nachhaltig und im Einklang mit der atemberaubenden Natur leben. Nach dem Abendessen erwartet euch ein kulturelles Programm der Tharu-Gemeinschaft in ihrem Gemeinschaftszentrum – ein faszinierender Einblick in Tradition, Musik und Tanz dieser einzigartigen Ethnie Nepals.
Verpflegung: Frühstück, Abendessen
Tag 5 – Chitwan National Park, River Canoe Ride
Das Beobachten von Wildtieren in ihrem natürlichen Lebensraum ist zweifellos ein unvergessliches Erlebnis. Ihr steht früh mit dem Sonnenaufgang auf und stärkt euch bei einem gemeinsamen Frühstück.
Am Vormittag unternehmt ihr eine spannende Jeep-Safari durch den Chitwan-Nationalpark. Als verantwortungsbewusster Reiseveranstalter legen wir größten Wert darauf, die Tiere und ihre Lebensräume zu schützen. Deshalb habt ihr hier die Gelegenheit, die Natur zu erleben, ohne die Wildtiere zu stören.
Während der Safari begleitet euch ein erfahrener Naturführer. Gemeinsam haltet ihr Ausschau nach Nashörnern, Lippenbären, Wildschweinen und – mit etwas Glück – sogar nach einem Königstiger. Ein weiteres Highlight ist die Möglichkeit, die Elefanten beim Baden im Fluss zu beobachten – ein faszinierendes Naturschauspiel, das euch tief in die Tierwelt Nepals eintauchen lässt.
Nach dem Mittagessen könnt ihr mit einem traditionellen Einbaum-Kanu auf dem Fluss fahren. Hier habt ihr die Chance, Krokodile, zahlreiche Vogelarten und andere Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Anschließend kehrt ihr zu Fuß entlang des malerischen Flussufers zurück.
Im Hotel steht euch ein Swimmingpool zur Verfügung, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen. Bitte beachtet, dass die Zeiten der Aktivitäten je nach Situation variieren können.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen
Tag 6 – Flug nach Kathmandu
Nach dem Frühstück fahrt ihr etwa eine Stunde zum Flughafen Bharatpur und steigt in den etwa 30-minütigen Flug nach Kathmandu.
Genießt die beeindruckende Aussicht während des Flugs! Nach eurer Ankunft in Kathmandu steht euch der restliche Tag zur freien Verfügung – ob ihr euch im Spa entspannt, beim Shopping die lokalen Schätze entdeckt oder die Stadt weiter erkundet.
Ihr übernachtet in Kathmandu und könnt euch in Ruhe auf die Weiterreise nach Bhutan vorbereiten.
Verpflegung: Frühstück
Tag 7 – Flug nach Paro / Fahrt nach Thimphu
Nach dem Frühstück fliegt ihr am Morgen nach Paro und fahrt anschließend zu eurem Hotel. Dort genießt ihr ein traditionelles bhutanisches Mittagessen, bevor ihr einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der Hauptstadt Thimphu besucht.
Euer erster Stopp ist der Tachog Lhakhang, wo ihr die traditionelle Brücke bewundert, die mit uralten Eisenketten gebaut wurde – ein faszinierendes Beispiel für die handwerkliche Kunst Bhutans.
Anschließend besucht ihr den National Memorial Chorten, der 1974 zu Ehren des verstorbenen Königs Jigme Dorji Wangchuck errichtet wurde und bis heute ein lebendiger Ort der Verehrung für Gläubige ist.
Ein weiteres Highlight ist der Tashichho Dzong, ein beeindruckendes buddhistisches Kloster und gleichzeitig eine Festung, die ohne Nägel oder schriftliche Baupläne erbaut wurde – ein wahres Meisterwerk der bhutanischen Architektur. Heute dient der Tashichho Dzong als Sitz des Königs von Bhutan sowie der bhutanischen Regierung und ist ein bedeutendes Zentrum des politischen und spirituellen Lebens des Landes.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen
Tag 8 – Thimphu
Nach dem Frühstück fahrt ihr zum Buddha Dordenma, der gewaltigen Buddha-Statue am Buddha View Point, von der ihr einen atemberaubenden Panoramablick über Thimphu genießen könnt.
Anschließend schlendert ihr entlang der Norzin Lam Street und beobachtet die Verkehrspolizisten, die an den Kreuzungen den Verkehr regeln – Thimphu ist tatsächlich die einzige Hauptstadt der Welt ohne Ampeln!
Euer Spaziergang endet am Hauptpostamt, wo ihr wunderschöne und wertvolle bhutanische Briefmarken erwerben könnt.
Danach besucht ihr die Schule für traditionelle Künste, in der junge Männer und Frauen die Handwerkskunst ihrer Vorfahren erlernen. Weiter geht es zum National Folk Heritage Museum, das euch einen faszinierenden Einblick in das traditionelle Dorfleben in Bhutan bietet.
Im Anschluss fahrt ihr zum Motithang Takin Preserve, Heimat des mysteriösen Takin, dem Nationaltier Bhutans. Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch des Changangkha Lhakhang, des ältesten Klosters im Tal.
Zum Abschluss des Tages habt ihr etwas Freizeit, um die Stadt Thimphu auf eigene Faust zu erkunden und die besondere Atmosphäre der Hauptstadt Bhutans auf euch wirken zu lassen.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen
Tag 9 – Von Thimphu nach Punakha
Heute fahrt ihr über den Dochula-Pass auf 3.109 m nach Punakha und besucht unterwegs den königlichen Tempel Druk Wangyal Lhakhang. Bei klarem Wetter habt ihr die Chance auf einen atemberaubenden Panoramablick auf den Gangkhar Puensum (7.570 m), den höchsten Berg Bhutans – ein unvergesslicher Anblick, der euch die majestätische Schönheit des Himalayas näherbringt.
Anschließend geht es hinab ins tropische Tal des Punatsang-Chhu-Flusses. Von hier aus genießt ihr einen wunderschönen Blick auf den Wangdue Dzong vom Flussufer aus. Außerdem besucht ihr das malerische Dorf Rinchengang, bevor ihr zurück zu eurem Hotel fahrt.
Nach dem Mittagessen unternehmt ihr einen kurzen Spaziergang zum Chimi Lhakhang, besser bekannt als der Fruchtbarkeitstempel. Dieser Tempel ist dem heiligen Drukpa Kunley aus dem 15. Jahrhundert gewidmet, der als „göttlicher Verrückter“ bekannt war. Er lehrte den Buddhismus auf ungewöhnliche Weise – durch Gesang, Trinken und provokantes Verhalten – und sorgt bis heute für besondere Faszination bei seinen Besuchern.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen
Tag 10 – Punakha
Am frühen Morgen unternehmt ihr eine kurze Wanderung zum Khamsum Yulley Namgyal Chorten, von dem aus ihr einen wunderschönen Blick über das Tal und die terassierten Reisfelder genießen könnt. Dabei entdeckt ihr auch die längste Hängebrücke Bhutans, die sich beeindruckende 350 Meter über den Pho-Chhu-Fluss spannt – ein unvergesslicher Anblick für Fotomotive und Naturfreunde.
Anschließend besucht ihr den Punakha Dzong, der als das kunstvollste und prächtigste Kloster des Königreichs Bhutan gilt. Die reich verzierten Hallen und Tempel vermitteln euch einen tiefen Einblick in die bhutanische Architektur und Spiritualität.
Falls die Zeit es zulässt, besucht ihr noch das Nonnenkloster Sangchhen Dorji Lhuendrup Lhakhang, das in bhutanischem und nepalesischem Stil erbaut wurde und von einem Hügel aus das Tal überblickt – ein Ort der Ruhe und Spiritualität.
Der späte Nachmittag steht euch zur freien Verfügung – ein ganz besonderer Tag, um die Schönheit und Gelassenheit Bhutans noch einmal auf eigene Faust zu genießen.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen
Tag 11 – Von Punakha nach Paro
Nach dem Frühstück fahrt ihr auf derselben Route zurück nach Paro, die ihr bereits vor zwei Tagen genommen habt – mit atemberaubenden Blicken auf den Himalaya und die malerische Landschaft, die ihr noch einmal in aller Ruhe genießen könnt.
Nach eurer Ankunft in Paro erwartet euch ein köstliches Mittagessen, bevor ihr das Nationalmuseum Ta Dzong und den Paro Dzong (Rinpung Dzong) besichtigt. Dieser beeindruckende Klosterkomplex diente unter anderem als Drehort für Bernardo Bertoluccis Film „Little Buddha“. Das Paro-Tal mit seinen saftig-grünen Hügeln und traditionellen Dörfern wird euch schlichtweg überwältigen.
Zum Abschluss des Tages besucht ihr den Kyichu Lhakhang, einen der beiden ältesten Tempel Bhutans, der bis heute in makelloser Schönheit erhalten geblieben ist – ein perfekter Ort, um die spirituelle Atmosphäre Bhutans noch einmal auf sich wirken zu lassen.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen
Tag 12 – Paro
Heute steht das absolute Highlight eurer Bhutan-Reise auf dem Programm: eine Wanderung zum Taktsang-Kloster (Tiger’s Nest). Die Wanderung ist zwar anspruchsvoll, doch der Aufwand lohnt sich – ihr werdet mit einem der spektakulärsten Ausblicke des Himalayas belohnt und erlebt die Spiritualität dieses ikonischen Ortes hautnah.
Falls ihr nicht den gesamten Aufstieg zum Kloster bewältigen möchtet, könnt ihr alternativ bis zur Cafeteria auf halbem Weg gehen. Von dort aus habt ihr bereits einen atemberaubenden Blick auf das Tiger’s Nest und könnt die majestätische Lage des Klosters über der steilen Felswand genießen.
Nach dem Abstieg kehrt ihr zurück ins Hotel, wo ihr euch ausruhen oder im Spa entspannen könnt – ein perfekter Abschluss für diesen eindrucksvollen Tag.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen
Tag 13 – Flug nach Bhaktapur
Nach dem Frühstück fliegt ihr auf einem panoramareichen Flug zurück nach Kathmandu und fahrt anschließend weiter nach Bhaktapur.
Hier erkundet ihr die mittelalterliche Stadt mit ihrem einzigartigen Charme: enge Gassen, beeindruckende Tempel, farbenfrohe Plätze und die besondere Atmosphäre, die Bhaktapur so unverwechselbar macht. Nach dem Check-in in eurem Hotel steht euch der Rest des Tages zur freien Verfügung, um die Eindrücke der Stadt auf euch wirken zu lassen oder einfach zu entspannen.
Verpflegung: Frühstück
Tag 14 – Individuelle Weiter- oder Rückreise
Leider heißt es heute schon wieder Abschied nehmen – von zwei wunderbaren Reisezielen, aber auch von neu gewonnenen Reisekumpels.
Eure individuelle Weiter- oder Rückreise startet ab dem internationalen Flughafen in Kathmandu. Auf Wunsch unterstützen wir euch sehr gerne beim Buchen der Flüge und bei der Organisation der Transfers im Vorfeld der Reise, damit ihr euren Abschied so entspannt wie möglich gestalten könnt.
Gay Reise Nepal – Nicht im Preis enthalten:
- An- und Rückreise
- Flug nach Kathmandu (gerne sind wir bei deiner Reiseplanung behilflich)
- Einreise- und Visagebühren für Nepal (ca. 40 USD)
- Weitere Mahlzeiten
- Getränke
- Trinkgelder und persönliche Ausgaben
- eventuelle Aktivitäten in der Freizeit bzw. optionale Ausflüge/Aktivitäten
- Abendtransfers zu lokalen Restaurants, falls nicht im Programm inbegriffen
- eventuelle Taxikosten
- Dienstleistungen, die nicht unter ‚inkludierte Leistungen‘ erwähnt sind
- Reiseversicherung, Unfallversicherung, Auslandskrankenversicherung
- Versicherung ist Sache der Teilnehmer
Eure Unterkünfte – Gay Reise Nepal:
Kurz gesagt: solide, sauber, freundlich – aber einfacher als in Europa.
In den Städten erwarten euch gute Mittelklassehotels.
In abgelegenen Regionen kann es rustikaler werden: kleinere Zimmer, weniger moderne Ausstattung, gelegentlich schwankendes Warmwasser oder Strom.
Wir wählen die Unterkünfte sorgfältig aus. Wer jedoch eine Hochglanz‑Luxusreise sucht, ist hier nicht ganz richtig. Wer Authentizität, Nähe zur Kultur und echte Gastfreundschaft schätzt, wird sich wohlfühlen.
Eure Anreise zur Gay Reise Nepal:
Eure Anreise erfolgt individuell auf eigene Kosten. Gerne machen wir euch hierzu ein Angebot. Fragt bei uns nach!
Das solltet ihr auf der Gay Reise Nepal wissen:
Was macht diese Gay Reise Nepal & Bhutan besonders?
Ihr erlebt zwei Länder, in denen Spiritualität, Natur und Kultur auf einzigartige Weise miteinander verschmelzen – ein Erlebnis, das ihr so kaum anderswo finden werdet.
-
Atemberaubende Himalaya-Panoramen, die euch den Atem rauben
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Klöster voller Mönchsgesänge, die Ruhe und Besinnung schenken
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Lebendige Städte wie Kathmandu und Thimphu, voller Farben, Märkte und Traditionen
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Authentische Begegnungen mit Menschen, die stolz auf ihre Kultur sind
Und das alles erlebt ihr in einer entspannten, gay-freundlichen Männergruppe, in der ihr gemeinsam entdeckt, lacht und staunt – unvergessliche Momente garantiert.
Wie gay‑friendly sind Nepal und Bhutan?
Überraschend offenherzig!
Nepal gehört zu den fortschrittlichsten Ländern Südasiens: Homosexualität ist legal, die LGBTQIA+ Community ist sichtbar und aktiv, und die Menschen begegnen euch als Reisende meist mit echter Herzlichkeit.
Bhutan hat 2021 Homosexualität entkriminalisiert und entwickelt sich Schritt für Schritt weiter. Die Gesellschaft ist zwar traditionell, doch freundlich, respektvoll und offen für Besucher*innen.
Unsere lokalen Partner sind bewusst ausgewählt und gay friendly. Ihr reist in einer Gruppe, in der ihr einfach ihr selbst sein könnt – ohne Erklärungen, ohne Zurückhaltung, einfach entspannt genießen.
Wie ist der Hotelkomfort?
Kurz gesagt: solide, sauber, freundlich – aber etwas einfacher als in Europa.
In den Städten übernachtet ihr in guten Mittelklassehotels, komfortabel und zentral gelegen. In abgelegenen Regionen kann es rustikaler werden: kleinere Zimmer, weniger moderne Ausstattung, gelegentlich schwankendes Warmwasser oder Strom.
Wir wählen alle Unterkünfte sorgfältig aus, damit ihr euch wohlfühlt. Wer eine Hochglanz‑Luxusreise sucht, ist hier vielleicht nicht ganz richtig. Aber wenn ihr Authentizität, Nähe zur Kultur und echte Gastfreundschaft schätzt, werdet ihr euch rundum wohlfühlen.
Warum ist der Komfort niedriger als in Europa?
Nepal und Bhutan sind Länder im Wandel. Die Infrastruktur wird stetig verbessert, ist aber noch nicht überall auf europäischem Niveau. Viele Regionen sind schwer zugänglich, und nachhaltige, lokale Bauweisen stehen oft im Vordergrund.
Das Ergebnis: weniger Perfektion, dafür mehr Charakter und Nähe zum echten Leben. Ihr erlebt Unterkünfte, die authentisch sind, in denen ihr die Kultur spürt und die Menschen begegnet – ein Komfort, der Erlebnis und Atmosphäre über High-End-Luxus stellt.
Wie anspruchsvoll ist die Reise?
Die Anforderungen an euch als Reiseteilnehmer*innen von Pink Alpine sind moderat. Die Reise besteht aus leichten Wanderungen, Stadtbesichtigungen und Klosterbesuchen – eine normale Grundfitness reicht völlig aus.
Es ist ratsam, vor der Reise euren Arzt oder eine Reiseklinik zu konsultieren, um zu prüfen, ob bestimmte Impfungen oder vorbeugende Maßnahmen nötig sind. Eure Standardimpfungen und Auffrischungen sollten auf dem aktuellen Stand sein, wie in Zentraleuropa empfohlen – zum Beispiel Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern-Mumps-Röteln, sowie Hepatitis A und Typhus.
Eine Malariaprophylaxe ist nicht erforderlich. So könnt ihr die Reise entspannt und sorgenfrei genießen.
Müsst ihr bezüglich Höhenkrankheit etwas beachten?
Nepal ist bekannt für seine anspruchsvollen Trekkings, die oft Höhen von über 5.000 Metern erreichen. Die Pink Alpine Reise legt den Fokus jedoch auf Kultur, Geschichte und Natur – ihr werdet nicht in extreme Höhen geführt.
Den höchsten Punkt eurer Route erreicht ihr am Dochula-Pass in Bhutan auf rund 10.200 Fuß (ca. 3.110 Meter) – ganz entspannt während einer Fahrt. Für euren Körper ist das absolut unproblematisch, er kann sich mühelos an diese Höhe anpassen. So könnt ihr die Reise entspannt und sorgenfrei genießen.
Wie geht Pink Alpine mit der Armut in Nepal um?
Armut ist in Nepal sichtbar – besonders in ländlichen Regionen. Uns ist wichtig, respektvoll und verantwortungsvoll zu reisen.
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Ihr reist mit lokalen Partnern, die faire Löhne zahlen.
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Ihr unterstützt Unterkünfte und Betriebe, die nachhaltig wirtschaften.
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Ihr werdet für kulturelle Unterschiede und respektvolle Begegnungen sensibilisiert.
Reisen schafft Einkommen, stärkt lokale Strukturen und gibt Menschen neue Perspektiven. So könnt ihr bewusst entdecken und gleichzeitig etwas Positives bewirken.
Braucht ihr ein Visum?
Ja, sowohl für Nepal als auch für Bhutan benötigt ihr ein Visum. Wir informieren euch rechtzeitig über die aktuellen Bestimmungen und unterstützen euch bei der Organisation, damit eure Einreise reibungslos verläuft.
Wie ist das Essen auf der Reise?
Das Essen ist frisch, würzig, vielfältig – und oft vegetarisch.
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In Nepal genießt ihr Klassiker wie Dal Bhat, Momos oder verschiedene Currys.
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In Bhutan probiert ihr zum Beispiel das Ema Datshi (Vorsicht, scharf!).
Wir achten auf sichere, saubere Restaurants und können gut auf eure individuellen Ernährungswünsche eingehen, sodass ihr die kulinarische Vielfalt entspannt genießen könnt.
Trinkgeld & Ausrüstungsspenden auf eurer Gay Reise Nepal & Bhutan
Wie funktioniert das mit dem Trinkgeld auf dieser Reise?
Trinkgeld ist in Nepal und Bhutan die übliche Art, sich für guten Service zu bedanken. Es gehört nicht zum regulären Lohn unserer Guides, Fahrer und Helfer – wird aber sehr geschätzt. Wichtig: Trinkgeld ist freiwillig und sollte immer von der Qualität des Service abhängen.
Geben wir das Trinkgeld einzeln oder als Gruppe?
Am schönsten und fairsten ist es, wenn ihr das Trinkgeld gemeinsam als Gruppe überreicht. Viele Pink-Alpine-Gruppen machen daraus am letzten Abend sogar eine kleine Zeremonie oder ein fröhliches Dankesritual. Das schafft einen würdigen Abschluss und zeigt echte Wertschätzung für das Team, das euch begleitet hat.
Wie viel Trinkgeld wird empfohlen?
Als grobe Orientierung könnt ihr etwa 10 % des Reisepreises einplanen. Da in verschiedenen Ländern unterschiedliche Teams beteiligt sind (Guides, Fahrer, Helfer), wird das Trinkgeld vor Ort sinnvoll aufgeteilt. Die genaue Höhe bestimmt ihr als Gruppe – wichtig ist, dass sich alle wohlfühlen.
Kann ich am Ende der Reise Ausrüstung spenden?
Sehr gern! Viele von euch möchten sich zusätzlich bedanken, indem sie Teile ihrer Ausrüstung an das lokale Team weitergeben. Das ist nicht nur grosszügig, sondern auch unglaublich hilfreich. Besonders willkommen sind:
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Schuhe
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Handschuhe
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Mützen & Schals
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Socken (bitte frisch gewaschen)
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Technische Ausrüstung wie Stirnlampen oder Trekkingstöcke
Wie wird die Ausrüstung fair verteilt?
Wenn ihr etwas spenden möchtet, sorgt die lokale Reiseleitung dafür, dass alles gerecht und transparent verteilt wird. So kommt eure Spende genau dort an, wo sie am meisten gebraucht wird.
Wichtige Informationen
Allgemeine Reisebedingungen >>
Unser Angebot gilt vorbehaltlich der Verfügbarkeit zum Zeitpunkt der Buchung. Oben erwähnte Preise basieren auf einer Minimumteilnehmerzahl von zwei zusammen reisenden Gästen und können sich bei Änderung der Teilnehmerzahl und der Saisonzeit ändern. Wir halten keine Zimmer geblockt.
LGBTQIA+ Nepal & Bhutan
Nepal gilt als eines der fortschrittlichsten Länder Asiens für LGBTQIA+ Personen: gleichgeschlechtliche Beziehungen sind legal, Diskriminierung wird zunehmend bekämpft und besonders in Städten wie Kathmandu findet ihr offene, freundliche Communities. Hier könnt ihr eure Reise unbeschwert genießen und authentische Begegnungen erleben.
Bhutan ist konservativer, doch als Reisende könnt ihr euch auf respektvolle Gastfreundschaft und Sicherheit verlassen. Unsere maßgeschneiderten Reisen achten darauf, dass ihr euch jederzeit wohlfühlt, sicher bewegt und eure Identität respektiert wird – egal, ob beim Erkunden der Kultur, beim Wandern durch die Natur oder beim Entspannen in den Unterkünften.
Wir sind der Ansicht, dass gerade Reisen die Horizonte öffnet – nicht nur für uns Reisende selbst, sondern eben auch den Einheimischen. Hierdurch wird ihnen die Möglichkeit geschaffen, fremde Kulturen und Unbekanntes erleben und kennenlernen zu dürfen. Wir sehen es durchaus als unsere Aufgabe an, LGBTQIA+-Reisen auch in Länder nach vorne zu treiben, deren Entwicklung noch etwas Zeit benötigt und welche von uns lernen können. Darin sehen wir eine gemeinsame Mission.
Was gibt es bei eurer Reise nach Nepal/Bhutan zu beachten? Wo liegen die Besonderheiten bzgl. Einreisebestimmungen, Reisegesundheitsvorsorge, Gesetzgebung und aktuellen Regelungen (auch in Bezug auf das Coronavirus)?
Ein Klick auf den Button unten zeigt die aktuellen Länderinformationen.
(Quelle: Auswärtiges Amt).
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Die Quelle unserer Länderinformationen ist die Seite des Auswärtigen Amtes. Die Informationen werden unverfälscht und unverändert auf unserer Seite dargestellt und sind somit immer aktuell.
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in eurer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige, ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.
Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z. B. einen Auslandskrankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass euch Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.
