Unverbindliche
Reiseplanung




Lesben Trekking Nepal – Tour Annapurna Basecamp – im heiligen Himalaya Gebirge

Wir haben hier ein Zuckerstück speziell für unsere aktiven und abenteuerlustigen Frauen zusammengestellt.

Zusammen mit unserem Partner „Three Sisters“ – das sind Lucky, Dicky and Nicky Chhetri – bieten wir eine atemberaubende Trekking Tour in Nepal. Es geht zum Annapurna Base Camp durch das schöne Himalayagebirge. Unsere drei Schwestern haben sich darauf spezialisiert, speziell Trekking Reisen für Frauen anzubieten und Frauenpower in Nepal anzukurbeln. Frauen reisen hier also mit Frauen. Wir wandern von Dorf zu Dorf, täglich ca. 5-8 Stunden. Die Reise ist anspruchsvoll und für aktive Wanderinnen gedacht. Wir steigen hoch bis zu 3230 Meter auf das Annapurna Base Camp. Auf dem Weg dorthin erwartet uns atemberaubende Sicht, majestätisches Gebirgspanorama, unbeschreiblich tolle Natur, Frieden und Ruhe unter uns. Ein wirklich sagenhafter Trip auf die Dächer die Welt. Komm mit uns nach Nepal auf unsere gemeinsame Wanderung.

Finde hier unseren Vorschlag für Eure Reise nach Nepal. Die Reise wird auf Eure Bedürfnisse hin maßgeschneidert. Auch können wir andere Trekking Touren organisieren. Sie kann sich an unserem Vorschlag anlehnen, gerne gehen wir aber auf Eure persönlichen Wünsche ein und stricken das Angebot so, wie ihr es wünscht. Gerne fragen wir Euren persönlichen Reisetermin an. Die Reise ist auch für weniger Personen geeignet.

20 Reisetage, Reisepreis pro Person ab 3.245 €

Auf Basis auf von einer alleinreisenden Person, Zeitraum März bis Mai oder September bis November

Die Rundreise auf einen Blick

Go Holidate - Flug mit renommierter Airline
Flug mit renommierter Airline
Go Holidate - Übernachtung inkl. Frühstück o. Halbpension
Übernachtung inkl. Frühstück o. Halbpension
Aktiv in purer Natur
Go Holidate - Grandiose Landschaft & Natur
Grandiose Landschaft & Natur
lokale Reiseleiterbetreuung
Go Holidate - Wir sind immer für Dich da
Wir sind immer für Dich da

Specials

  • Von Frauen für Frauen
  • Atemberaubende Natur und anspruchsvolle Hikingtouren
  • Geführte Wanderungen mit weiblicher Reiseleitung und Assistenz englischsprachig
  • Massage nach der Trekking Tour

Inklusive

  • Linienflug mit Etihad Airways ab/bis Deutschland
  • 2 Übernachtung in Kathmandu Doppelzimmer im Fuji Hotel Thamel inklusive Frühstück und Flughafentransport
  • Überland Transfers nach Pokhara und zurück nach Kathmandu
  • 4 Übernachtungen im 3 Sisters Guesthouse in Pokhara im Einzelzimmer inklusive Frühstück. Gemeinsames Abendessen im Guesthouse der „Three Sisters“ mit Vor und Nachbesprechung der Trekking Tour
  • Unterbringung im Doppelzimmer während des Treks in Tea Houses / Berg Hütten
  • 3 Mahlzeiten täglich während des Treks sowie Tee/Snack Pause am Nachmittag

ERSTER und ZWEITER REISETAG – KATHMANDU

Go Holidate - Nepal Frauen Reise Wandern Three Sisters

Heut reisen wir individuell nach Frankfurt an. Von dort fliegen wir mit Etihad Airways über Abu Dhabi nach Kathmandu. Nachtflug. Ankunft am zweiten Reisetag nachmittags. Tag zur freien Verfügung. Übernachtung in Kathmandu inklusive Frühstück. (-/-/-)

DRITTER UND VIERTER REISETAG – NACH POKHARA

Go Holidate - Nepal Frauen Reise Wandern Three Sisters

Heute geht es weiter Richtung Pokhara mit einem Overland Transfer. Hier treffen wir auf unsere Holiguides der „Three Sisters“. Wir checken in unserer Unterkunft ein. Wir verbringen zwei Nächte im Three-Sisters Guesthouse. Ein Tag zur freien Verfügung in Pokhara. Am Abend zweiten Tages gemütliches Zusammenkommen im Büro der „Three Sisters“ und erste Orientierungsrunde und gemeinsames Abendessen. Hier werdet ihr auf den kommenden Trek vorbereitet. Namaste! 2 Übernachtung im Three-Sisters-Guesthouse. (F/-/-)

FÜNFTER BIS SECHZEHNTER REISETAG - TREKKING TOUR HOLY HIMALAYA

Go Holidate - Nepal Frauen Reise Wandern Three Sisters

siehe auch Beschreibung

Pokhara – Hille – Ghorepani – Poon Hill – Tadapani – Chomrong – Bamboo – Deurali – Annapurna Base Camp (ABC) – Bamboo – Jhinudanda (Himalpani) – Ghandruk – Tolka – Phedi – Pokhara

SECHZEHNTER UND SIEBZEHNTER REISETAG – POKHARA

Nach der Rückkehr vom Trekking chillen wir erst mal noch ein wenig in Pokhara und lassen das Erlebte Revue passieren. In Pokhara gibt es außerdem eine Menge Ausflugsmöglichkeiten und wir genießen hier nochmal einen ganzen Tag, bevor es zurück nach Deutschland geht. 2 Übernachtungen im Three-Sisters Guesthouse inklusive Frühstück. (F/-/-)

ACHZEHNTER REISETAG - ZURÜCK NACH KATHMANDU

Mit dem Overland Transfer geht es heute zurück nach Kathmandu, wo wir für eine weitere Nacht einchecken. 1 Übernachtung Kathmandu (F/-/-)

NEUNZEHNTER UND ZWANZIGSTER REISETAG – RÜCKFLUG NACH DEUTSCHLAND

Go Holidate - Nepal Frauen Reise Wandern Three Sisters

Heute geht es entspannt nach dem Frühstück per Bus zurück zum Flughafen Kathmandu. Wir fliegen über Nacht mit Etihad Airways über Abu Dhabi zurück nach Deutschland. Ankunft in Deutschland am nächsten Tag morgens. Ende der Leistung. (-/-/-)

Go Holidate - Nepal Frauen Reise Wandern Three Sisters

Basis des Preises ist eine alleinreisende Dame

Bester Reisezeitraum März bis Mai und September bis November

Preis pro Person für den gesamten Zeitraum

Zubuchbare Extras:

  • Doppelzimmer für zwei Personen – Abschlag
  • Verlängerungen oder Verkürzungen in Kathmandu und Pokhara

Nicht im Preis enthalten:

  • Reiserücktritts- und Gepäckversicherung, Auslandskranken- und Unfallversicherung
  • Alle nicht erwähnten Getränke und Getränke während der Mahlzeiten
  • Trinkgelder generell
  • Eventuelle Aktivitäten in Freizeit bzw. optionale Ausflüge/Aktivitäten
  • Eventuelle Taxikosten
  • Visum
  • Ausgaben persönlicher Natur
  • Dienstleistungen, die nicht unter ‚inkludierte Leistungen‘ erwähnt sind
Go Holidate - Nepal Frauen Reise Wandern Three Sisters
Go Holidate - Nepal Frauen Reise Wandern Three Sisters

Dein Trekking Reiseverlauf:

Dritter Reisetag – Pokhara – Hille (884m – 1070m – 1430m)

1 Stunde Fahrt nach Nayapul, hier beginnt der Trek. An Flüssen und Reisfeldern entlang nach „Hille“ (1.475 Meter). Übernachtung in „Hille“

4 Stunden / 5 Kilometer Wandern, 546 Meter Aufstieg

Vierter Reisetag – Hille – Ghorepani (1430m – 2855m)

Steiler Aufstieg nach „Ulleri“. Erster Blick auf das Himalya. Durch den Rhododendron Wald nach „Ghorepani“ (2.855 Meter).

6 Stunden / 7 Kilometer Wandern, 1.425 Meter Aufstieg

Fünfter Reisetag – Ghorepani – Poon Hill – Tadapani (2.855 bis 2.660 Meter)

Ein früher Aufstieg zum „Poon Hill“ (3.030 Meter) zum Sonnenaufgang in atemberaubenden Panorama. Nach dem Frühstück eine lange Wanderung durch den Rhododendron Wald nach „Deurali“. Flußschluchten und Langur Affen. Enddestination „Tadapani“ (2.680 Meter).

5 Stunden / 12 km Wandern, 195 Meter Abstieg

Sechster Reisetag – Tadapani – Chomrong (2660m – 2170m)

Über einen schattigen Waldweg entlang an bewirtschafteten Feldern nach „Chomrong“ (2.170 Meter). Fantastischer Ausblick über „Annapurna South“ und „Machhapuchhare“.

5 Stunden / 9 Kilometer Wandern, 490 Meter Abstieg

Siebter Reisetag – Chomrong – Bamboo (2.170 bis 2.310 Meter)

Durch Bambus und Rhododendron Wälder nach „Bamboo“ (2.310 Meter)

6 Stunden / 8 Kilometer Wandern, 140 Meter Aufstieg

Achter Reisetag – Bamboo – Deurali (2.310 bis 3230 Meter)

Es geht heute nach „Deurali“ (3.230 Meter). Hier Aklimatisierung, bevor wir zum Annapura Bas Camp aufsteigen.

4 Stunden / 6 Kilometer Wandern, 920 Meter Aufstieg

Neunter Reisetag – Deurali – Annapurna Base Camp (ABC) (3.230 bis 4.130 Meter)

Langsam aber sicher geht es zum „Annapurna Base Camp“ auf 4130 m. Von der Terrasse unserer Lodge aus erleben wir die majestätischen Berge.

6 Stunden / 8 Kilometer Wandern, 900 Meter Aufstieg

Zehnter Reisetag – Annapurna Base Camp – Bamboo (4.130 bis 2.310 Meter)

Während des Abstieges nach „Bamboo“ (2310 m) ist die Sicht atemberaubend.

8 Stunden / 14 Kilometer Wandern, 1.820 Meter Abstieg

Elfter Reisetag – Bamboo – Jhinudanda (Himalpani) (2.310 bis 1.780 Meter)

Auf unserem Track zurück geht es nach „Chomrong“, von dort einen steilen Pfad nach „Jhinudanda“ (1780 m). Hier können wir in den heissen Quellen relaxen.

6 Stunden / 10 Kilometer Wandern, 530 Meter Abstieg

Zwölfter Reisetag – Jhinudanda – Ghandruk (1.780 bis 1950 Meter)

Über den „Modi Khola“ Fluss zum Gurung Dorf „Ghandruk“ (1.950 Meter). Besuch des ABC Visitor Centers und Museum.

5 Stunden / 6 Kilometer Wandern, 170 Meter Aufstieg

Dreizehnter Reisetag – Ghandruk – Tolka (1.950 bis 1.700 Meter)

Wir wandern zum Fluß, setzen über und steigen auf der anderen Seite zum Dorf „Tolka“ (1.700 Meter).

6 Stunden / 9 Kilometer Wandern, 250 Meter Abstieg

Vierzehnter Reisetag – Tolka – Phedi – Pokhara (1.700 Meter über 1.130 Meter bis 884 Meter)

Wir verlassen die Berge. Nach der letzten Wanderung geht es mit dem Auto ca. 1 Stunde zurück zum See Gebiet Pokhara. Am Guesthouse von Three Sisters haben wir ein gemeinsames letztes Abendessen.

7 Stunden / 11 Kilometer Wandern, 816 Meter Abstieg

 

Deine Unterkunft:

  • Hotel Kathmandu: Fuji Hotel Thamel oder Vergleichbares
  • 3 Sisters Guesthouse: ein kleines, feines Guesthouse in Pokhara mit wunderbarem Blick auf den Phewa See. Das Haus ist Familien geführt. Es gibt 15 Räume, die meisten mit Bad, und netter Sitzecke. Unterbringung im Einzelzimmer. Wlan, Steuern und Gebühren inklusive
  • Unterbringung während des Treks in Tea Houses / Berg Guesthouses – einfach und schlicht, sauber aber basic, Unterbringung in Zweibettzimmern

Deine Anreise:

  • Die Anreise erfolgt mit Etihad Airways ab/bis Frankfurt in der Economyclass über Abu Dhabi nach Kathmandu und zurück
  • Je nach Verfügbarkeit der zugrunde gelegten Buchungsklasse Aufpreis möglich laut tagesaktuellen Preisen zum Buchungszeitpunkt
  • Businessclass auf Anfrage möglich
  • Kerosinpreisänderungen vorbehalten
  • Zuschläge für andere Abflughäfen oder andere Fluggesellschaften je nach Anfrage und Wunsch möglich

Wichtige Informationen

Allgemeine Reisebedingungen >>
Wichtige Hinweise>>
Formblatt gemäß §651a>>

Der Preis basiert außerdem auf der Reisezeit März bis Mai oder September bis November und kann zu anderen Reisezeiten abweichen.

Die HOLIDATES sollten in guter körperlicher Verfassung sein und langes Wandern auf Höhen gewohnt sein.

Generell ist dies keine Luxusreise sondern auf Basis Unterbringung und Naturnähe ausgelegt. Wir bitten dies zu beachten.

Unser Angebot gilt vorbehaltlich der Verfügbarkeit zum Zeitpunkt der Buchung. Wir halten keine Zimmer geblockt.

LGBT-Community in Nepal – offene Worte

Go Holidate - Gay Nepal

Homosexualität sind seit 2007 in Nepal legal. Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung ist seit 2008 verboten. Der Schutz der sexuellen Orientierung ist laut der neuen Verfassung garantiert. Die gleichgeschlechtliche Ehe ist seit 2008 in Vorbereitung.

Wir sind der Ansicht, dass gerade Reisen die Horizonte öffnet – nicht nur für uns Gays, sondern auch für Einheimische, die damit ebenso fremde Kulturen und Unbekanntes erleben und kennen lernen. Aus diesem Grunde sehen wir es durchaus als unsere Aufgabe, Reisen der LGTB-Community auch in die Länder nach vorne zu treiben, welche in der Entwicklung noch etwas Zeit brauchen und von uns lernen können. Wir denken, dass ihr es Euch nicht nehmen lassen solltet, die wunderschönen Highlights dieses Landes zu erkunden.

Einreise, Reisepapiere und Impfungen

Für die Einreise nach Nepal ist ein gültiger Reisepass und ein Visum erforderlich, das bei der Einreise an Grenzübergangsstellen nach Nepal oder am Flughafen Kathmandu erteilt wird.

Wir zitieren das auswärtige Amt:

„Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise ein Visum, das entweder vorab bei einer nepalesischen Auslandsvertretung oder bei Einreise („on arrival“) beantragt werden kann.

Aktuelle Einreise- und Visabestimmungen und Gebühren bieten das Department of Immigration und die nepalesische Botschaft in Berlin.

Visum vor der Einreise

Das Visum vor Einreise kann in Deutschland bei der nepalesischen Botschaft in Berlin sowie bei den nepalesischen Honorarkonsuln in Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart beantragt werden. Dort sollte man sich die Einreisevorschriften im eigenen Interesse vor Antritt der Reise bestätigen lassen. In der Ankunftshalle des Tribhuvan International Airports stehen mehrere Automaten, an denen ein Visumantrag elektronisch eingegeben und das Passfoto gefertigt werden kann.

Laut derzeitiger Auskunft der nepalesischen Einwanderungsbehörde soll die Visumerteilung bis zum Ende der Gültigkeit des Reisedokuments möglich sein. Auf eine Mindestrestgültigkeit des Passes von noch mindestens sechs Monaten sollte dennoch geachtet werden, da Fluggesellschaften die Beförderung von Passagieren sonst schon abgelehnt haben.

Visum bei Einreise („on arrival“)

Das Visum bei Einreise (Visa on arrival) wird an den Grenzübergangsstellen nach Nepal oder am Flughafen Kathmandu erteilt.
Die Gebühr für ein 30 Tage gültiges Touristenvisum beträgt 40,- US-Dollar; am Flughafen ist ein Passfoto vorzulegen. Visagebühren können auch in Euro oder anderen konvertiblen Währungen bezahlt werden, die von der Bank am Flughafen zum Dollar-Tageskurs umgerechnet werden. Kinder unter zehn Jahren bezahlen keine Visumgebühr.

  • Überprüfen Sie, ob das Visum tatsächlich den gewünschten Zeitraum umfasst und den aktuellen Tagesstempel aufweist, um Problemen bei der Ausreise und Strafgebühren zu vermeiden..“

Der Reisepass ist erforderlich. Keine Impfung vorgeschrieben.

Gesundheit und Sicherheit geht vor

Im folgenden Text zitieren wir die Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter

www.diplo.de/gesuenderreisen

finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Wir verweisen ausdrücklich auf die genauen Erläuterungen auf die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/Uebersicht_Navi.html

Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxe Maßnahmen zu informieren. Auch ist ärztlicher Rat Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken immer ratsam. Allgemeine Informationen erhalten Sie bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Medizinische Hinweise:

Aktuelles

Im September 2019 werden im ganzen Land vermehrt Dengue Infektionen gemeldet. Während das in den letzten Jahren während und nach der Monsunzeit in den südlichen und tiefer gelegenen Landesteilen durchaus möglich war, wurden jetzt auch in Kathmandu (Höhe über NN 1.400 m) mehrere Hundert nachweislich autochtone Übertragungen im Stadtgebiet nachgewiesen.

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

  • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Dengue-Fieber

Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.

  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

Außer in Höhenlagen über ca. 2000 Meter besteht in Nepal ganzjährig ein mittleres Übertragungsrisiko für Malariaerkrankungen, besonders in den Sommermonaten von Mai bis Oktober. Das Risiko ist im südlichen Tiefland am höchsten und nimmt nach Norden mit zunehmender Höhe langsam ab. Dabei handelt es sich in ca. 70% um die nur selten lebensbedrohliche, durch Plasmodium vivax verursachte, Malaria tertiana. In ca. 30% muss aber mit Malaria tropica Fällen gerechnet werden.
Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
  • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
  • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

  • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
  • Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

HIV/AIDS

Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Cholera

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

  • Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

Japanische Enzephalitis

Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren, siehe auch Merkblatt Japanische Enzephalitis. Ein Übertragungsrisiko für JE besteht in Nepal in den südlichen Landesteilen, vereinzelt sind auch Fälle im Kathmandu Tal aufgetreten.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Japanischer Enzephalitis im Rahmen einer Expositionsprophylaxeinsbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen und lassen Sie sich impfen.

Tollwut

Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und Übertragung einer Tollwut. Affen können ebenfalls Tollwut übertragen und sollten niemals gefüttert werden. Die notwendigen, medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Nepal nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung vor einem Biss. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Nepal eine besondere Bedeutung zu. Sie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein. Die auch nach einem Biss notwendige, unverzügliche „Auffrischung“ kann dann ggf. vor Ort erfolgen.

Tuberkulose

Die Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente Tuberkuloseerreger auch in Nepal. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung.

Saisonale Influenza (Grippe)

Die saisonalen Influenzaviren, einschließlich der neuen Influenza A/H1N1 („Schweinegrippe“), zirkulieren in Nepal. Die Gefahr einer Übertragung ist während und nach der Monsunzeit (Juli bis September) am höchsten, ein zweiter Höhepunkt liegt in den kälteren Wintermonaten (Januar bis März). Ein Impfschutz empfiehlt sich bei den vom Robert-Koch-Institut angesprochenen Risikogruppen.

Aviäre Influenza (Vogelgrippe)

Seit kurzem wurden Erkrankungen beim Menschen mit einem bisher nur bei Vögeln aufgetretenen Influenzavirus H7N9 in Nepal bekannt. Seit 2019 wurden aus den nepalesischen Provinzen Nr. 1 und Nr. 3 Fälle von aviärer Influenza gemeldet. Im März 2019 kam es zum ersten menschlichen Erkrankungsfall mit Todesfolge in Bhaktapur.
Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung wurde bisher nicht nachgewiesen. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten. Wie bisher haben die Empfehlungen für Länder mit Vorkommen von Vogelgrippe-Einzelerkrankungen beim Menschen ihre Gültigkeit, siehe Merkblatt Aviäre Influenza.

Die Klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der Aviären Influenza, Vogelgrippe) ist in der Volksrepublik China endemisch und gelangt über den regen Personen- und Warenverkehr gelegentlich auch nach Hongkong. Wie auch in anderen Ländern Asiens sind in den letzten Jahren nur selten vereinzelte Erkrankungen beim Menschen mit engem Kontakt zu Geflügel aufgetreten.

Geographisch bedingte Erkrankungen

Nepal ist ein beliebtes Reiseziel für Trekkingtouristen, die in große Höhen aufsteigen. Oft reicht die Zeit nicht für eine stufenweise Höhenanpassung. Verschiedene Formen von akuter Höhenkrankheit sind möglich, siehe Merkblatt Höhenkrankheit.

  • Lassen Sie sich vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) vor der endgültigen Reiseplanung individuell durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt beraten. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z.B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.

Es gibt in Nepal mehrere zivile Luftrettungsunternehmen für die Hubschrauberrettung aus Bergnot. Witterungsbedingt sind die Fluggeräte aber nicht immer einsatzbereit. Die Alarmierung kann je nach Unfallort oft nur verzögert erfolgen. Die Kostenübernahme einer Rettung muss in jedem Fall vor dem Start der Rettungsaktion geklärt sein und ist in der Regel zunächst vom Verunglückten selbst zu tragen.

Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen.

Weitere Gesundheitsgefahren

Patienten mit psychischen Erkrankungen wird dringend geraten, ihre Medikamente vor und während einer Nepalreise nicht abzusetzen. Eine psychiatrische und deutschsprachige Versorgung wie im Heimatland kann meist nicht gewährleistet werden. Zudem versichern viele Reisekrankenversicherungen medizinische Leistungen bei psychischen Erkrankungen nicht. In solchen Fällen ist oft auch ein spontaner Heimflug ausgeschlossen, da zahlreiche kommerzielle Fluglinien die Mitnahme labiler Patienten mit psychischen Erkrankungen ohne psychiatrische Begleitung ablehnen. Bitte besprechen Sie ggf. Ihre Reisepläne ausführlich mit ihrem behandelnden Arzt.

Luftverschmutzung

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist in weiten Landesteilen unzureichend und entspricht häufig nicht europäischem Standard. Eine ausreichende Grundversorgung besteht in Kathmandu und den gängigen Touristenzielen, auch entlang der großen Trekkingrouten. In Kathmandu ist die medizinische Versorgung in einzelnen Fachbereichen durchaus auch auf einem hohen Niveau. Bei schweren Erkrankungen muss deshalb ggf. eine medizinische Evakuierung, zum Beispiel nach Kathmandu oder weiter nach Indien erwogen werden.

Die Versorgung mit zuverlässigen Medikamenten und eine ununterbrochene Kühlkette sind nicht immer gesichert. Es muss damit gerechnet werden, dass insbesondere in kleinen Apotheken auch Fake-Produkte statt richtiger Medikamente verkauft werden. Landesweit treten zahlreiche Resistenzen gegenüber häufig eingesetzten Antibiotika auf.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung – Ausland.
  • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind gemäß auswärtigen Amt:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Länderspezifische Sicherheitshinweise

Terrorismus

Ende Mai 2019 wurden in Kathmandu mehrere Sprengstoffanschläge verübt, die Todesopfer und Verletzte forderten. Auch wenn Ausländer bisher kein Ziel solcher Anschläge waren, können diese auch außerhalb der Hauptstadt nicht ausgeschlossen werden.

  • Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.
  • Meiden Sie möglichst größere Menschenansammlungen.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

In Nepal kommt es vereinzelt zu kurzfristig ausgerufenen „Bandhs“, Zwangsstreiks mit Blockaden bzw. Straßensperren, auch im Kathmandu-Tal, die teilweise auch gewaltsam durchgesetzt werden. Diese können das öffentliche Leben empfindlich stören und zu Behinderungen im Reiseverkehr führen. Der Flugverkehr ist in der Regel nicht betroffen, möglicherweise aber der Zu- und Abgang zu den Flughäfen. Das Nepal Tourism Board (NTB) stellt dann nach Möglichkeit Shuttle-Busse zum Flughafen.

Besonders im Terai, dem südlichen Grenzland zu Indien, ist mit Protestaktionen und gewaltsamen, unter Umständen auch gefährlichen Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen politischen Gruppierungen und den Sicherheitskräften zu rechnen.

An den Grenzübergängen zu Indien kann es auf Grund der politischen Situation sowohl auf nepalesischer als auch auf indischer Seite zu Verzögerungen beim Grenzübertritt kommen.

  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien oder über die Touristenpolizei an Ihrem Aufenthaltsort.
  • Vermeiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Insbesondere in touristischen Gegenden kann es zu Kleinkriminalität wie Taschendiebstählen und Handtaschenraub, aber auch zu Einbrüchen kommen. Während der Festival-Saison von September bis November kommen derartige Delikte gehäuft vor. Gelegentlich werden insbesondere gegenüber allein reisenden Frauen nach Einbruch der Dunkelheit Vergewaltigungen gemeldet.

In der Vergangenheit kam es zu Übergriffen gegen allein reisende Trekker.

Kriminelle Organisationen und andere Gruppierungen versuchen vereinzelt, nationale und internationale Organisationen, Geschäftsleute und Einzelpersonen zu erpressen und setzen Forderungen teilweise mit Gewalt durch. Auch Trekking-Touristen sind gelegentlich Ziel derartiger „Spenden-Erpressungsversuche“. Ein ortskundiger Führer kann in solchen Fällen deeskalierend wirken.

Im Umgang mit staatlichen Sicherheitskräften ist zu beachten, dass in Nepal teils ein anderes Rechtsverständnis besteht.

  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, auf Märkten und im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Trekken Sie nicht alleine, sondern nur in Gruppen und buchen Sie verlässlichen Reiseagenturen.
  • Seien Sie insbesondere als Frau nach Einbruch der Dunkelheit besonders vorsichtig und nicht allein unterwegs.
  • Verhalten Sie sich möglichst kooperativ und geduldig gegenüber Sicherheitskräften.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Bitten um Spenden, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Naturkatastrophen

Erdbeben

Nepal liegt in einer seismisch aktiven Zone, insbesondere das Himalaya-Gebiet gilt als stark erdbebengefährdet. 2015 führten schwere Erdbeben der Stärken 7,8 und 7,2 mit jeweils zahlreichen Nachbeben zu Tausenden Todesopfern, Verletzen und erheblichen Sachschäden, die weiterhin die Infrastruktur beeinträchtigen.
Im Falle eines schweren Erdbebens muss davon ausgegangen werden, dass medizinische Einrichtungen und generelle Notfallausstattungen überlastet sind.

Monsunzeit

Während der von Juni bis Anfang Oktober andauernden Monsunzeit entstehen in ganz Nepal durch plötzlich auftretende und oft länger anhaltende Unwetter immer wieder Überschwemmungen, Sturzfluten und Erdrutsche, die auch die Hauptreisewege betreffen und einschränken können.

  • Beachten Sie die Unwetterwarnungen des Department of Hydrology and Meteorology und lassen Sie insbesondere an Berghängen und Flüssen besondere Vorsicht walten.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in der Krisenvorsorgeliste zu registrieren, um eine schnelle Kontaktaufnahme in einem Notfall zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.

Auswärtiges Amt

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2019-11